Tagesevangelium

Hl. Cäsarius von Arles

Durch die Sünde hatte der Mensch seinen Weg mit Hindernissen übersät; doch er wurde geebnet, als Christus auferstand, seinen Fuß auf den Weg setzte und aus dem schmalen Pfad eine Allee machte, die eines Königs würdig ist. Demut und Nächstenliebe sind die beiden Beine, auf denen wir rasch auf diesem Weg vorankommen können.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 16,21-27

In jener Zeit begann Jesus, seinen Jüngern zu erklären: Er müsse nach Jerusalem gehen und von den Ältesten und Hohepriestern und Schriftgelehrten vieles erleiden, getötet und am dritten Tag auferweckt werden. Da nahm ihn Petrus beiseite und begann, ihn zurechtzuweisen, und sagte: Das soll Gott verhüten, Herr! Das darf nicht mit dir geschehen! Jesus aber wandte sich um und sagte zu Petrus: Tritt hinter mich, du Satan! Ein Ärgernis bist du mir, denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen.

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Brief des Apostels Paulus an die Römer 12,1-2

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Psalmen 63(62),2.3-4.5-6.8-9

Gott, mein Gott bist du, dich suche ich, es dürstet nach dir meine Seele. Nach dir schmachtet mein Fleisch wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. Darum halte ich Ausschau nach dir im Heiligtum, zu sehen deine Macht und Herrlichkeit. Denn deine Huld ist besser als das Leben. Meine Lippen werden dich rühmen.

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Buch Jeremia 20,7-9

Du hast mich betört, o HERR, und ich ließ mich betören; du hast mich gepackt und überwältigt. Zum Gespött bin ich geworden den ganzen Tag, ein jeder verhöhnt mich. Ja, sooft ich rede, muss ich schreien, „Gewalt und Unterdrückung“ muss ich rufen. Denn das Wort des HERRN bringt mir den ganzen Tag nur Hohn und Spott.

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Johannes Justus Landsberg

Der Tod Christi steht am Anfang vieler Bekehrungen zum Glauben. Durch die Macht eben dieses Herrn Jesus und dank seiner Güte brachte der kostbare Tod seiner Märtyrer und Heiligen eine große Schar von Christen hervor. Die christliche Religion konnte in der Tat niemals ausgelöscht werden, weder durch brutale Verfolgung noch durch die durch nichts zu rechtfertigende Ermordung Unschuldiger.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus 6,17-29

Herodes hatte Johannes festnehmen und ins Gefängnis werfen lassen. Schuld daran war Herodias, die Frau seines Bruders Philippus, die er geheiratet hatte. Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Es ist dir nicht erlaubt, die Frau deines Bruders zur Frau zu haben. Herodias verzieh ihm das nicht und wollte ihn töten lassen.

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Psalmen 71(70),1-2.3.5-6.15.17

Bei dir, o HERR, habe ich mich geborgen, lass mich nicht zuschanden werden in Ewigkeit! Reiß mich heraus und rette mich in deiner Gerechtigkeit! Neige dein Ohr mir zu und hilf mir! Sei mir ein schützender Fels, zu dem ich allzeit kommen darf! Du hast geboten, mich zu retten, denn du bist mein Fels und meine Festung.

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Buch Jeremia 1,4.17-19

In den Tagen Joschíjas, des Königs von Juda, erging das Wort des HERRN an mich: Du aber gürte dich, tritt vor sie hin und verkünde ihnen alles, was ich dir auftrage! Erschrick nicht vor ihnen, sonst setze ich dich vor ihren Augen in Schrecken! Siehe, ich selbst mache dich heute zur befestigten Stadt, zur eisernen Säule und zur bronzenen Mauer gegen das ganze Land, gegen die Könige, Beamten und Priester von Juda und gegen die Bürger des Landes.

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Hl. Gregor der Große

„Die fünf törichten Jungfrauen nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl; die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit“ (Mt 25,4). Das Öl steht hier für den Glanz der Herrlichkeit; die Krüge sind unsere Herzen mit all unseren Gedanken. Die klugen Jungfrauen nehmen Öl in Krügen mit, weil sie den ganzen Glanz ihrer Herrlichkeit in ihrem Gewissen bewahren; der hl.

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