Tagesevangelium

Buch Jesaja 49,1-6

Hört auf mich, ihr Inseln, merkt auf, ihr Völker in der Ferne! Der HERR hat mich schon im Mutterleib berufen; als ich noch im Schoß meiner Mutter war, hat er meinen Namen genannt. Er machte meinen Mund wie ein scharfes Schwert, er verbarg mich im Schatten seiner Hand. Er machte mich zu einem spitzen Pfeil und steckte mich in seinen Köcher.

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Hl. Nerses Schnorhali

Ich wanderte den irdischen Boulevard entlang, Den breiten und geräumigen Weg, Auf der Stätte des Verderbens, Wo viele diesem Weg folgen.

Lenke meine Schritte auf den schmalen Pfad, Befreie mich von der Last der Sünden, Damit ich mit der kleinen Schar Auf den Wolken leicht zum Himmel fliegen kann.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 7,6.12-14

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Gebt das Heilige nicht den Hunden und werft eure Perlen nicht den Schweinen vor, denn sie könnten sie mit ihren Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen! Alles, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.

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Psalmen 48(47),2-3ab.3cd-4.10-11

Groß ist der HERR und hoch zu loben in der Stadt unseres Gottes. Sein heiliger Berg ragt herrlich empor; er ist die Freude der ganzen Erde. Der Berg Zion liegt weit im Norden;

er ist die Stadt des großen Königs. Gott ist in ihren Palästen, als sichere Burg erwiesen. Wir haben, o Gott, deine Huld bedacht inmitten deines Tempels.

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Zweites Buch der Könige 19,9b-11.14-21.31-35a.36

In jenen Tagen schickte Sanherib, der König von Assur, Boten zu Hiskija, dem König von Juda, mit dem Auftrag: So sollt ihr zu Hiskija, dem König von Juda, sagen: Dein Gott täusche dich nicht, auf den du vertraust, wenn du sagst: Jerusalem wird nicht in die Hand des Königs von Assur gegeben werden.

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Hl. Dorotheos von Gaza

Liebe Brüder, wir stellen die Frage, warum Menschen oft so ruhig darüber wegkommen, wenn sie etwas Unangenehmes hören, als hätten sie es nicht gehört, oft ohne sich auch nur getroffen zu fühlen. Und warum sind andere gleich verwirrt und betrübt, wenn sie Unangenehmes hören? Bitte, woher kommt dieser Unterschied im Verhalten? Hat er einen Grund oder mehrere? Ich finde, darin stecken viele Gründe, ein Grund vor allem, der sämtliche andere erzeugt.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 7,1-5

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Psalmen 60(59),3-4.5.12.13-14

Gott, du hast uns verstoßen, du hast eine Bresche in uns geschlagen, du hast uns gezürnt – wende dich uns wieder zu! Erschüttert hast du das Land und gespalten. Heile seine Risse! Denn es kam ins Wanken. Hartes ließest du schauen dein Volk, du hast uns getränkt mit betäubendem Wein.

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Zweites Buch der Könige 17,5-8.13-15a.18

In jenen Tagen fiel der König von Assur über das ganze Land her, rückte gegen Samaria vor und belagerte es drei Jahre lang. Im neunten Jahr Hoscheas eroberte er die Stadt, verschleppte die Israeliten nach Assur und siedelte sie in Halach, am Habor, einem Fluss von Gosan, und in den Städten der Meder an.

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Nachfolge Christi

„Du hast hier keine bleibende Stätte“ (vgl. Hebr 13,14), und wo immer du bist, bist du ein Fremdling und Wanderer; nirgends wirst du Ruhe haben, wenn du nicht mit Christus innig vereint bist. Was hältst du hier Umschau, da dieser Ort doch nicht der deiner Ruhe ist? Im Himmel muss deine Wohnung sein, und als vorübergehend müssen alle irdischen Dinge angeblickt werden.

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