Tagesevangelium

Hl. Augustinus

Niemand ist ohne Liebe. Doch muss man sich fragen, was man liebt. Wir sollen also nicht auf Liebe verzichten, sondern [bewusst] entscheiden, was wir lieben. Doch was sollen wir wählen, wenn wir nicht zuerst selbst erwählt wurden, da wir ja nur lieben können, wenn wir zuerst geliebt wurden? Hört den Apostel Johannes: „Wir lieben“, sagt er, „weil er uns zuerst geliebt hat“ (vgl.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 22,34-40

In jener Zeit, als die Pharisäer hörten, dass Jesus die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte, kamen sie am selben Ort zusammen. Einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, wollte ihn versuchen und fragte ihn: Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste? Er antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit deinem ganzen Denken.

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Psalmen 107(106),2-3.4-5.6-7.8-9

So sollen sprechen die vom HERRN Erlösten, die er erlöst hat aus der Hand des Bedrängers. Er hat sie aus den Ländern gesammelt, vom Aufgang und vom Untergang, von Norden und vom Meer her. Sie, die umherirrten in der Wüste, im Ödland, und den Weg zur bewohnten Stadt nicht fanden, die Hunger litten und Durst, denen das Leben dahinschwand.

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Buch Ezechiel 37,1-14

In jenen Tagen legte sich die Hand des HERRN auf mich und er brachte mich im Geist des HERRN hinaus und versetzte mich mitten in die Ebene. Sie war voll von Gebeinen. Er führte mich ringsum an ihnen vorüber und siehe, es waren sehr viele über die Ebene hin; und siehe, sie waren ganz ausgetrocknet.

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Hl. Gregor von Nyssa

„Der Duft deiner Kleider ist wie der Duft von Weihrauch“ (vgl. Hld 4,11 LXX). Die tiefe Bedeutung dieser Worte lehrt die Menschen, auf welches Ziel das Tugendleben ausgerichtet ist. Denn das Ziel des tugendhaften Lebens ist die Gottähnlichkeit. Und deshalb bemühen sich tugendhafte Seelen darum, die Reinheit der Seele und die Loslösung von jeglicher sinnlichen Anhänglichkeit zu erlangen, um durch die Vorbildlichkeit ihres Lebens den Abdruck der göttlichen Natur in sich zu offenbaren.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 22,1-14

In jener Zeit erzählte Jesus den Hohepriestern und den Ältesten des Volkes das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König, der seinem Sohn die Hochzeit ausrichtete. Er schickte seine Diener, um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu lassen. Sie aber wollten nicht kommen.

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Psalmen 51(50),12-13.14-15.18-19

Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz und einen festen Geist erneuere in meinem Innern! Verwirf mich nicht vor deinem Angesicht, deinen heiligen Geist nimm nicht von mir! Gib mir wieder die Freude deines Heiles, rüste mich aus mit dem Geist der Großmut!

Ich will die Frevler deine Wege lehren und die Sünder kehren um zu dir.

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Buch Ezechiel 36,23-28

Meinen großen, bei den Nationen entweihten Namen, den ihr mitten unter ihnen entweiht habt, werde ich wieder heiligen. Und die Nationen – Spruch GOTTES, des Herrn – werden erkennen, dass ich der HERR bin, wenn ich mich an euch vor ihren Augen als heilig erweise. Ich nehme euch heraus aus den Nationen, ich sammle euch aus allen Ländern und ich bringe euch zu eurem Ackerboden.

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Unbekannter Verfasser im heutigen Italien

Meine Lieben, bleibt bei euren guten Werken, die ihr begonnen habt. […] Es gibt bedauernswerte Menschen, die unter Lebensgefahr und enormen Schwierigkeiten einem irdischen König dienen – für einen sehr rasch verbrauchten und vergänglichen Gewinn. Warum dient ihr nicht vielmehr dem König des Himmels, um die Freude des Himmelreichs zu erhalten? Denn wenn uns der Herr durch den Glauben schon in seinen Weinberg gerufen hat – das heißt in die Einheit in der heiligen Kirche –, so lebt und verhaltet euch doch dergestalt, dass ihr dank der Großherzigkeit Gottes das Geldstück erhaltet, das die Freude des Himmelreichs symbolisiert.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 20,1-16a

In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der früh am Morgen hinausging, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben. Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denar für den Tag und schickte sie in seinen Weinberg.

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