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Heute fange ich an, ein Jünger zu sein. Kein Geschöpf, sei es sichtbar oder unsichtbar, soll mich daran hindern, zu Jesus Christus zu gelangen. […] Selbst wenn mich grausamste Qualen bedrängen, ich will nur zu Jesus Christus gelangen. Die Freuden der Erde und ihre Königreiche helfen mir nichts.
Als sich für die Eltern Jesu die Tage der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung erfüllt hatten, brachten sie das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn darzustellen,
wie im Gesetz des Herrn geschrieben ist: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn heilig genannt werden.
Singet dem HERRN ein neues Lied, singt dem HERRN, alle Lande,
singt dem HERRN, preist seinen Namen! Verkündet sein Heil von Tag zu Tag!
Erzählt bei den Nationen von seiner Herrlichkeit, bei allen Völkern von seinen Wundern!
Denn groß ist der HERR und hoch zu loben, mehr zu fürchten als alle Götter.
Schwestern und Brüder! Daran erkennen wir, dass wir Jesus Christus erkannt haben: wenn wir seine Gebote halten.
Wer sagt: Ich habe ihn erkannt!, aber seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner und in dem ist die Wahrheit nicht.
Wer sich aber an sein Wort hält, in dem ist die Gottesliebe wahrhaft vollendet; daran erkennen wir, dass wir in ihm sind.
Mein Jesus, gib mir ein, wie ich mir Dein verborgenes Leben vorstellen soll … „Dann zog er mit ihnen nach Nazareth hinab und war ihnen gehorsam“ (Lk 2,51 Vulg.).
Er zog hinab, neigte sich zu ihnen, erniedrigte sich …, es war ein Leben in Demut: Gott, Du erscheinst als Mensch; Mensch, Du machst Dich zum Letzten unter den Menschen; Du hast ein Leben der Erniedrigung geführt, ja, den letzten unter den letzten Plätzen hast Du eingenommen; Du bist mit ihnen hinabgezogen, um dort ihr Leben zu teilen, das Leben armer Arbeiter, die von ihrer mühseligen Arbeit leben; wie das ihre, so war auch Dein Leben von Armut und Mühsal geprägt; sie waren Leute ohne Bedeutung, und Du hast im Schatten ihrer Bedeutungslosigkeit gelebt.
Als die Sterndeuter wieder gegangen waren, siehe, da erschien dem Josef im Traum ein Engel des Herrn und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas anderes auftrage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten.
Da stand Josef auf und floh in der Nacht mit dem Kind und dessen Mutter nach Ägypten.
Schwestern und Brüder! Bekleidet euch, als Erwählte Gottes, Heilige und Geliebte, mit innigem Erbarmen, Güte, Demut, Milde, Geduld!
Ertragt einander und vergebt einander, wenn einer dem anderen etwas vorzuwerfen hat! Wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!
Vor allem bekleidet euch mit der Liebe, die das Band der Vollkommenheit ist!
Und der Friede Christi triumphiere in euren Herzen.
Selig jeder, der den HERRN fürchtet, der auf seinen Wegen geht!
Was deine Hände erarbeitet haben, wirst du genießen; selig bist du – es wird dir gut ergehn.
Deine Frau ist wie ein fruchtbarer Weinstock im Innern deines Hauses. Wie Schösslinge von Ölbäumen sind deine Kinder rings um deinen Tisch herum.
Der Herr hat dem Vater Ehre verliehen bei den Kindern und das Recht der Mutter bei den Söhnen bestätigt.
Wer den Vater ehrt, sühnt Sünden,
und wer seine Mutter ehrt, sammelt Schätze.
Wer den Vater ehrt, wird Freude haben an den Kindern und am Tag seines Gebets wird er erhört.
Wer den Vater ehrt, wird lange leben, und seiner Mutter verschafft Ruhe, wer auf den Herrn hört.
Ich glaube, dass die vier Evangelien die wesentlichsten Elemente des Glaubens der Kirche sind […], und ich glaube, dass unter den Evangelien […] das Evangelium des Johannes das erstrangige ist, das von demjenigen spricht, dessen Abstammung bereits [von Matthäus und Lukas] dargelegt wurde, das aber hier an einem Punkt beginnt, bevor er überhaupt eine Abstammung hatte.