Tagesevangelium

Apostelgeschichte 1,12-14

Als Jesus in den Himmel aufgenommen worden war, kehrten die Apostel von dem Berg, der Ölberg genannt wird und nur einen Sabbatweg von Jerusalem entfernt ist, nach Jerusalem zurück. Als sie in die Stadt kamen, gingen sie in das Obergemach hinauf, wo sie nun ständig blieben: Petrus und Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon, der Zelot, sowie Judas, der Sohn des Jakobus.

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Hl. Augustinus

Wer von Gott das „Eine erbittet und danach verlangt“ (vgl. Ps 27,4), was zählt, der kann dies mit Gewissheit und Vertrauen tun. […] Dieses eine Gut ist der Friede, der alles Verstehen übersteigt. Wir wissen nicht, wie wir in rechter Weise in unseren Gebeten darum bitten sollen. Denn was unser Verstehen übersteigt, so dass wir es uns in seiner Wirklichkeit nicht vorstellen können, das kennen wir auch nicht wirklich.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 16,23b-28

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Amen, amen, ich sage euch: Was ihr den Vater in meinem Namen bitten werdet, das wird er euch geben. Bis jetzt habt ihr noch um nichts in meinem Namen gebeten. Bittet und ihr werdet empfangen, damit eure Freude vollkommen ist. Dies habe ich in Bildreden zu euch gesagt; es kommt die Stunde, in der ich nicht mehr in Bildreden zu euch sprechen, sondern euch offen vom Vater künden werde.

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Psalmen 47(46),2-3.8-9.10

Ihr Völker alle, klatscht in die Hände; jauchzt Gott zu mit lautem Jubel! Denn Furcht gebietend ist der HERR, der Höchste, ein großer König über die ganze Erde. Denn König der ganzen Erde ist Gott.

Singt ihm ein Weisheitslied! Gott wurde König über die Völker, Gott hat sich auf seinen heiligen Thron gesetzt.

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Apostelgeschichte 18,23-28

Nachdem Paulus einige Zeit in Antiochia in Syrien geblieben war, zog er weiter, durchwanderte zuerst das galatische Land, dann Phrygien und stärkte alle Jünger. Ein Jude namens Apollos kam nach Ephesus. Er stammte aus Alexandria, war redekundig und in der Schrift bewandert. Er war unterwiesen im Weg des Herrn.

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Hl. Johannes Chrysostomus

„So habt auch ihr jetzt Trauer, aber ich werde euch wiedersehen; […] und niemand nimmt euch eure Freude.“ „Ihr seid dem Beispiel des göttlichen Meisters gefolgt“, sagt Paulus. Wie das? „Ihr habt das Wort trotz großer Bedrängnis mit der Freude aufgenommen, die der Heilige Geist gibt“ (1 Thess 1,6).

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 16,20-23a

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet weinen und klagen, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet traurig sein, aber eure Trauer wird sich in Freude verwandeln. Wenn die Frau gebären soll, hat sie Trauer, weil ihre Stunde gekommen ist; aber wenn sie das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an ihre Not über der Freude, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist.

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Psalmen 47(46),2-3.4-5.6-7

Ihr Völker alle, klatscht in die Hände; jauchzt Gott zu mit lautem Jubel! Denn Furcht gebietend ist der HERR, der Höchste, ein großer König über die ganze Erde. Er unterwerfe uns Völker und zwinge Nationen unter unsere Füße.

Er erwähle für uns unser Erbland, den Stolz Jakobs, den er lieb hat.

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Apostelgeschichte 18,9-18

Als Paulus in Korinth war, sagte der Herr nachts in einer Vision zu ihm: Fürchte dich nicht! Rede nur, schweige nicht! Denn ich bin mit dir, niemand wird dir etwas antun. Viel Volk nämlich gehört mir in dieser Stadt. So blieb Paulus ein Jahr und sechs Monate und lehrte bei ihnen das Wort Gottes.

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Hl. Nerses Schnorhali

Am Ende der vierzig Tage Nach der Auferstehung am heiligen Osterfest Führtest Du auf den Ölberg Die Schar, die Du erwählt hast: die Elf. Die Verheißung des Vaters, den Heiligen Geist, Versprachst Du, ihnen zu schenken. Und während Du sie segnetest, Fuhrst Du auf zum Vater im Himmel.

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