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Könnten wir durch den Schleier hindurchsehen und wären wir hellwach und aufmerksam, dann würde Gott sich uns unaufhörlich zu erkennen geben, und wir würden in allem, was uns widerfährt, sein Wirken wahrnehmen und uns daran erfreuen. Bei allem würden wir sagen: „Dominus est – es ist der Herr“ (Joh 21,7).
In jener Zeit hatten die Jünger vergessen, Brote mitzunehmen; nur ein einziges hatten sie im Boot dabei.
Und Jesus warnte sie: Gebt Acht, hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und dem Sauerteig des Herodes!
Sie aber machten sich Gedanken, weil sie keine Brote bei sich hatten.
Selig der Mann, den du, HERR, erziehst, den du mit deiner Weisung belehrst,
Du bewahrst ihn vor bösen Tagen,
bis man dem Frevler die Grube gräbt.
Der HERR lässt sein Volk nicht im Stich und wird sein Erbe nicht verlassen.
Nun spricht man wieder Recht nach Gerechtigkeit; ihr folgen alle Menschen mit redlichem Herzen.
Selig der Mann, der in der Versuchung standhält. Denn wenn er sich bewährt, wird er den Kranz des Lebens erhalten, der denen verheißen ist, die Gott lieben.
Keiner, der in Versuchung gerät, soll sagen: Ich werde von Gott in Versuchung geführt. Denn Gott lässt sich nicht zum Bösen versuchen, er führt aber auch selbst niemanden in Versuchung.
Heiliger Vater, allmächtiger Gott […], wenn ich die schwache Sehkraft meiner Augen zu deinem Himmel erhebe, kann ich da zweifeln, dass es dein Himmel ist? Wenn ich den Lauf der Gestirne betrachte, ihre Wiederkehr im Jahreszyklus, wenn ich die Plejaden sehe, den Kleinen Bären und den Morgenstern, und wenn ich bedenke, wie jeder Stern an dem ihm zugewiesenen Ort leuchtet – dann, o Gott, wird mir klar, dass du dort bist, in diesen Sternen, von denen ich nichts verstehe.
In jener Zeit kamen die Pharisäer und begannen ein Streitgespräch mit Jesus; sie forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel, um ihn zu versuchen.
Da seufzte er im Geist auf und sagte: Was fordert diese Generation ein Zeichen? Amen, ich sage euch: Dieser Generation wird niemals ein Zeichen gegeben werden.
Ehe ich gedemütigt wurde, ging ich in die Irre, nun aber will ich deinen Spruch beachten.
Gut bist du und tust Gutes. Lehre mich deine Gesetze!
Dass ich gedemütigt wurde, ist für mich gut, damit ich deine Gesetze lerne.
Gut ist für mich die Weisung deines Mundes, mehr als große Mengen von Gold und Silber.
Jakobus, Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus, grüßt die zwölf Stämme in der Diaspora.
Nehmt es voll Freude auf, meine Schwestern und Brüder, wenn ihr in mancherlei Versuchungen geratet!
Ihr wisst, dass die Prüfung eures Glaubens Geduld bewirkt.
Die Geduld aber soll zu einem vollkommenen Werk führen, damit ihr vollkommen und untadelig seid und es euch an nichts fehlt.
Nachdem Jesus erklärt hatte: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz aufzuheben“, bekräftigte er seine Aussage mit den Worten: „Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.“ Nicht zufrieden damit, unterstrich er noch einmal mit Nachdruck: „Amen, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird kein Jota und kein Häkchen des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist“ (Mt 5,17-18).
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben! Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.
Amen, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird kein Jota und kein Häkchen des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.