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Unser Herr sprach zum hl. Matthäus: „Folge mir nach!“ Dieser liebenswerte Heilige wurde zum Vorbild für alle Menschen. Nach dem Bericht des Evangeliums war er zuerst ein großer Sünder und ist dann in der Schar aller Gottesfreunde zu einem der Großen geworden. Denn unser Herr hat ihn im tiefsten Inneren seines Wesens angesprochen, und so hat er alles verlassen, um dem Meister nachzufolgen.
In jener Zeit sah Jesus einen Mann namens Matthäus am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach! Und Matthäus stand auf und folgte ihm nach.
Und als Jesus in seinem Haus bei Tisch war, siehe, viele Zöllner und Sünder kamen und aßen zusammen mit ihm und seinen Jüngern.
Als die Pharisäer das sahen, sagten sie zu seinen Jüngern: Wie kann euer Meister zusammen mit Zöllnern und Sündern essen?
Er hörte es und sagte: Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken.
Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes und das Firmament kündet das Werk seiner Hände.
Ein Tag sagt es dem andern, eine Nacht tut es der andern kund.
Ohne Rede und ohne Worte, ungehört bleibt ihre Stimme.
Doch ihre Botschaft geht in die ganze Welt hinaus,
ihre Kunde bis zu den Enden der Erde.
Schwestern und Brüder! Ich, der Gefangene im Herrn, ermahne euch, ein Leben zu führen, das des Rufes würdig ist, der an euch erging.
Seid demütig, friedfertig und geduldig, ertragt einander in Liebe
und bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch das Band des Friedens!
E i n Leib und e i n Geist, wie ihr auch berufen seid zu e i n e r Hoffnung in eurer Berufung:
e i n Herr, e i n Glaube, e i n e Taufe,
e i n Gott und Vater aller, der über allem und durch alles und in allem ist.
Der Herr hört nie auf, Arbeiter auszusenden, um seinen Weinberg zu pflegen […]: Mithilfe seiner Arbeiter, der Patriarchen, dann der Gesetzeslehrer und Propheten, zuletzt der Apostel, arbeitete er sozusagen an der Pflege seines Weinbergs. Alle, die mit dem rechten Glauben gute Werke verbanden, waren Arbeiter in diesem Weinberg.
In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der früh am Morgen hinausging, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben.
Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denar für den Tag und schickte sie in seinen Weinberg.
Schwestern und Brüder! Ich erwarte und hoffe, dass Christus
verherrlicht werden wird in meinem Leibe, ob ich lebe oder sterbe.
Denn für mich ist Christus das Leben und Sterben Gewinn.
Wenn ich aber weiterleben soll, bedeutet das für mich fruchtbares Wirken. Was soll ich wählen? Ich weiß es nicht.
Jeden Tag will ich dich preisen und deinen Namen loben auf immer und ewig.
Groß ist der HERR und hoch zu loben, unerforschlich ist seine Größe.
Der HERR ist gnädig und barmherzig,
langmütig und reich an Huld.
Der HERR ist gut zu allen,
sein Erbarmen waltet über all seinen Werken.
Sucht den HERRN, er lässt sich finden, ruft ihn an, er ist nah!
Der Frevler soll seinen Weg verlassen, der Übeltäter seine Pläne. Er kehre um zum HERRN, damit er Erbarmen hat mit ihm, und zu unserem Gott; denn er ist groß im Verzeihen.
Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege – Spruch des HERRN.
Wenn ihr mich fragt, was uns Jesus mit diesem Sämann sagen will, der in aller Frühe aufs Feld ging, um seinen Samen auszusäen: Der Sämann, liebe Brüder, ist der gute Gott selber, der seit Beginn der Welt an unserem Heil arbeitet. Vor der Ankunft des Messias hat er deshalb seine Propheten zu uns geschickt, um uns alles zu lehren, was zu unserer Rettung nötig ist.