Lasst uns danach streben, an der Auferstehung Christi teilzuhaben. Schon während unserer irdischen Wanderschaft müssen wir vom Tod zum Leben übergehen. Jeder Mensch, der irgendeine Umwandlung durchmacht, hört auf zu sein, was er war, und beginnt zu sein, was er nicht war. Doch ist es nicht gleichgültig, wofür man lebt oder stirbt; denn es gibt einen Tod, der zum Leben, und ein Leben, das zum Tod führt.
Nur solange wir dieser vergänglichen Zeitlichkeit angehören, können wir uns das eine oder das andere zu eigen machen, und nach unseren Handlungen auf Erden richtet sich unser Lohn in der Ewigkeit. Sterben wir also dem Teufel und leben wir für Gott. Sterben wir der Sünde, um zu einem gerechten Leben aufzuerstehen. Der alte Mensch in uns muss sterben, damit sich der neue Mensch erheben kann. Und da nach dem Wort der Ewigen Wahrheit „niemand zwei Herren dienen kann“ (Mt 6,24), soll der nicht unser Gebieter sein, der die Stehenden zu Fall bringt, um sie ins Verderben zu führen, sondern jener, der die Gefallenen aufrichtet, um sie zur Herrlichkeit zu führen!
Quelle: Evangelizo