Tagesevangelium

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Hl. John Henry Newman

Wenn wir unser Augenmerk darauf richten, wie sich der Retter während seines irdischen Lebens verhalten hat, sehen wir, dass er seine Identität als Sohn Gottes absichtlich verschleiert und trotzdem gleichzeitig offenbart hat. Er wollte offensichtlich, dass man sich an ihr erfreue, jedoch nicht sogleich: Als ob seine Worte zwar bereits ihre Gültigkeit haben sollten, es aber auch eine gewisse Zeit dauern würde, bis sie ihre volle Klarheit erhalten.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 5,17-30

In jener Zeit entgegnete Jesus den Juden: Mein Vater wirkt bis jetzt und auch ich wirke. Darum suchten die Juden noch mehr, ihn zu töten, weil er nicht nur den Sabbat brach, sondern auch Gott seinen Vater nannte und sich damit Gott gleichmachte. Jesus aber sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, wenn er den Vater etwas tun sieht.

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Psalmen 145(144),8-9.13cd-14.17-18

Der HERR ist gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Huld. Der HERR ist gut zu allen, sein Erbarmen waltet über all seinen Werken. und heilig in all seinen Werken.

Treu ist der HERR in seinen Reden, Der HERR stützt alle, die fallen, er richtet alle auf, die gebeugt sind. Gerecht ist der HERR auf all seinen Wegen und getreu in all seinen Werken.

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Buch Jesaja 49,8-15

So spricht der HERR: Zur Zeit der Gnade habe ich dich erhört, am Tag des Heils habe ich dir geholfen. Und ich forme dich und mache dich zum Bund mit dem Volk, um das Land aufzurichten und das verödete Erbe zu verteilen, den Gefangenen zu sagen: Kommt heraus! und denen, die in der Finsternis sind: Zeigt euch! An den Wegen weiden sie, auf allen kahlen Hügeln ist ihre Weide.

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Johannes Tauler

 Nun kam unser Herr an den Teich [Betesda]; er fand einen Siechen dort liegen, der war achtunddreißig Jahre krank gewesen; zu dem sprach der Herr: „Willst du gesund werden?“ [...] Darauf müssen wir sehr achten, dass dieser Sieche so lange und so viele Jahre dort gelegen hat. Dieser Mensch war für Gottes Verherrlichung und nicht für den Tod bestimmt (Joh 11,14).
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Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 5,1-16

Es war ein Fest der Juden und Jesus ging hinauf nach Jerusalem. In Jerusalem gibt es beim Schaftor einen Teich, zu dem fünf Säulenhallen gehören; dieser Teich heißt auf Hebräisch Betesda. In diesen Hallen lagen viele Kranke, darunter Blinde, Lahme und Verkrüppelte.

Dort lag auch ein Mann, der schon achtunddreißig Jahre krank war.

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Psalmen 46(45),2-3.5-6.8-9

Gott ist uns Zuflucht und Stärke, als mächtig erfahren, als Helfer in allen Nöten. Darum fürchten wir uns nicht, wenn die Erde auch wankt, wenn Berge stürzen in die Tiefe des Meeres. Eines Stromes Arme erfreuen die Gottesstadt, des Höchsten heilige Wohnung. Gott ist in ihrer Mitte, sie wird nicht wanken.

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