Home | Tagesevangelium
Heilig, heilig, wahrhaft heilig bist Du, Herr unser Gott, ohne Maß ist die Größe Deiner Heiligkeit: Alles hast du mit Recht und Gerechtigkeit geordnet. Du hast den Menschen aus Erde vom Ackerboden geformt, Du hast ihm die Würde der Gottebenbildlichkeit verliehen, Du hast ihm ein Paradies der Wonnen zur Wohnung gegeben und ihm, wenn er die Gebote hielte, dort Unsterblichkeit und die Freude an ewigen Gütern verheißen.
In jener Zeit sagte einer der Gäste, der zusammen mit Jesus eingeladen worden war, zu ihm: Selig, wer im Reich Gottes am Mahl teilnehmen darf.
Jesus sagte zu ihm: Ein Mann veranstaltete ein großes Festmahl und lud viele dazu ein.
Zur Stunde des Festmahls schickte er seinen Diener aus und ließ denen, die er eingeladen hatte, sagen: Kommt, alles ist bereit!
Aber alle fingen an, einer nach dem anderen, sich zu entschuldigen.
Von dir kommt mein Lobpreis in großer Versammlung, ich erfülle mein Gelübde vor denen, die Gott fürchten.
Die Armen sollen essen und sich sättigen; den HERRN sollen loben, die ihn suchen. Aufleben soll euer Herz für immer.
Alle Enden der Erde sollen daran denken und sich zum HERRN bekehren: Vor dir sollen sich niederwerfen alle Stämme der Nationen.
Schwestern und Brüder! Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht:
Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein,
sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen;
er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz.
O Gott, in Deiner Barmherzigkeit hast Du die Menschheit aus dem Nichts ins Dasein gerufen und sie mit den Gaben der Natur und der Gnade überhäuft. Doch das war Deiner Güte noch zu wenig. Du, Herr, schenkst uns in Deiner Barmherzigkeit das ewige Leben. Du nimmst uns in Deine ewige Glückseligkeit auf und lässt uns an Deinem inneren Leben teilhaben, und zwar einzig und allein aus Barmherzigkeit.
In jener Zeit, als Jesus in Betanien ankam, fand er Lazarus schon vier Tage im Grab liegen.
Betanien war nahe bei Jerusalem, etwa fünfzehn Stadien entfernt.
In jener Zeit waren viele Juden zu Marta und Maria gekommen, um sie wegen ihres Bruders zu trösten.
Als Marta hörte, dass Jesus komme, ging sie ihm entgegen, Maria aber blieb im Haus sitzen.