Tagesevangelium

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Hl. Bonaventura

Süßer Jesus, in welchem Zustand muss ich dich sehen! Wer hat dich, der du so sanft und liebreich bist, zu einem solch bitteren Tod verurteilt? Wer hat dich, den einzigen Heiland unserer alten Wunden, dazu gebracht, selbst an diesen Wunden zu leiden, die nicht bloß grausam, sondern auch so schmachvoll sind? Süßer Weinstock, gütiger Jesus, das ist nun die Frucht, die dir dein Weinberg bringt.
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Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus 12,1-12

In jener Zeit begann Jesus zu den Hohepriestern, den Schriftgelehrten und den Ältesten in Gleichnissen zu reden: Ein Mann legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land.

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Psalmen 91(90),1-2.14-15a.15bc-16

Wer im Schutz des Höchsten wohnt, der ruht im Schatten des Allmächtigen. Ich sage zum HERRN: „Du meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich vertraue.“ „Weil er an mir hängt, will ich ihn retten. Ich will ihn schützen, denn er kennt meinen Namen. Ruft er zu mir, gebe ich ihm Antwort.

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Zweiter Brief des Apostels Petrus 1,2-7

Schwestern und Brüder! Gnade sei mit euch und Friede in Fülle durch die Erkenntnis Gottes und Jesu, unseres Herrn! Alles, was für unser Leben und unsere Frömmigkeit gut ist, hat seine göttliche Macht uns geschenkt; sie hat uns den erkennen lassen, der uns durch seine Herrlichkeit und Kraft berufen hat.

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Hl. Gregor von Nazianz

Es gibt einen einzigen Gott, ohne Anfang und ohne Ursache, der weder durch jemanden vor ihm noch durch ein Wesen, das nach ihm käme, begrenzt werden kann. Er ist umgeben von Ewigkeit, unendlich, der allerhöchste Vater eines einzigen, gütigen und großen Sohnes, den er zeugt, ohne sich etwas Fleischlichem zu unterziehen, da er Geist ist.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 3,16-18

Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt hat.

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