Tagesevangelium

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Stundenbuch vom Sinai

Herr, obwohl du vor dem Gericht standest, um von Pilatus gerichtet zu werden, hast du deinen Königssitz, auf dem du mit deinem Vater thronst, nicht verlassen; durch deine Auferstehung von den Toten hast du die Welt aus der Knechtschaft des Feindes befreit, um unsere Seelen zu retten.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 20,1-2.11-18

Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war. Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem anderen Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Sie haben den Herrn aus dem Grab weggenommen und wir wissen nicht, wohin sie ihn gelegt haben.

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Psalmen 63(62),2.3-4.5-6.7-8

Gott, mein Gott bist du, dich suche ich, es dürstet nach dir meine Seele. Nach dir schmachtet mein Fleisch wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. Darum halte ich Ausschau nach dir im Heiligtum, zu sehen deine Macht und Herrlichkeit. Denn deine Huld ist besser als das Leben. Meine Lippen werden dich rühmen.

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Zweiter Brief des Apostels Paulus an die Korinther 5,14-20

Schwestern und Brüder! Die Liebe Christi drängt uns, da wir erkannt haben: Einer ist für alle gestorben, also sind alle gestorben. Er ist aber für alle gestorben, damit die Lebenden nicht mehr für sich leben, sondern für den, der für sie starb und auferweckt wurde. Also kennen wir von jetzt an niemanden mehr dem Fleische nach; auch wenn wir früher Christus dem Fleische nach gekannt haben, jetzt kennen wir ihn nicht mehr so.

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Hl. Gertrud von Helfta

Als Gertrud sich während der Messe in die Epistel (2 Kor 6,1-10) vertiefte, um aus den dort genannten Tugenden einige zur Nachahmung und zur Belehrung anderer auszuwählen, hierbei aber keine besondere Erleuchtung empfing, sagte sie zum Herrn: „Lehre mich, o Herr, durch welche dieser Tugenden ich dir besonders wohlgefällig dienen kann, denn ich vermag es leider nicht, mich jeden Tag in allem zu üben.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 12,46-50

In jener Zeit, als Jesus mit den Leuten redete, standen seine Mutter und seine Brüder vor dem Haus und wollten mit ihm sprechen. Da sagte jemand zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir sprechen. Dem, der ihm das gesagt hatte, erwiderte er: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder? Und er streckte die Hand über seine Jünger aus und sagte: Siehe, meine Mutter und meine Brüder.

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