Tagesevangelium

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Hl. Jean-Baptiste Marie Vianney

Meine Brüder, wenn der Glaube uns überall die Gegenwart Gottes erkennen lässt, so lässt uns die Hoffnung alles, was wir tun, einzig und allein in der Absicht tun, dem lieben Gott zu gefallen, in der freudigen Erwartung eines ewigen Lohnes. Da also, meine Brüder, diese Tugend unsere Leiden so sehr mildert, wollen wir nun gemeinsam schauen, worin diese schöne und kostbare Tugend der Hoffnung besteht.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 10,17-24

In jener Zeit kehrten die Zweiundsiebzig zurück und sagten voller Freude: Herr, sogar die Dämonen sind uns in deinem Namen untertan. Da sagte er zu ihnen: Ich sah den Satan wie einen Blitz aus dem Himmel fallen. Siehe, ich habe euch die Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und über die ganze Macht des Feindes.

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Psalmen 119(118),66.71.75.91.125.130

Gutes zu verstehen und zu erkennen, lehre mich, denn ich glaube deinen Geboten! Dass ich gedemütigt wurde, ist für mich gut, damit ich deine Gesetze lerne. Ich habe erkannt, HERR, dass deine Entscheide gerecht sind und dass es Treue ist, wenn du mich beugst. Nach deinen Entscheiden bestehen sie bis heute, denn das All steht dir zu Diensten.

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Buch Ijob 42,1-3.5-6.12-17

Ijob antwortete dem HERRN und sprach: Ich habe erkannt, dass du alles vermagst. Kein Vorhaben ist dir verwehrt. Wer ist es, der ohne Einsicht den Rat verdunkelt? – Fürwahr, ich habe geredet, ohne zu verstehen, über Dinge, die zu wunderbar für mich und unbegreiflich sind. Vom Hörensagen nur hatte ich von dir gehört, jetzt aber hat mein Auge dich geschaut.

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Hl. Bernhard von Clairvaux

„Er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen“ (Ps 90(91),11). Welche Ehrfurcht muss dir dieses Wort einflößen, welche Hingabe in dir hervorbringen und welches Vertrauen muss es dir schenken! Ehrfurcht wegen ihrer Anwesenheit, Hingabe wegen ihres Wohlwollens, Vertrauen wegen ihres Schutzes.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 18,1-5.10

In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist denn im Himmelreich der Größte? Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sagte: Amen, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht in das Himmelreich hineinkommen. Wer sich so klein macht wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte.

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