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Apostel sein, aber wie und wodurch? Durch Menschen, derer sich Gott bedient: Priester haben ihre Oberen, die ihnen sagen, was zu tun ist. Laien sollen all denen Apostel sein, die sie erreichen können: Verwandten also und Freunden, aber nicht nur diesen; Liebe hat nichts Enges an sich, sie umfängt alle, die das Herz Jesu umfängt.
In jener Zeit rief Jesus die Zwölf zu sich und gab ihnen Kraft und Vollmacht über alle Dämonen und um Krankheiten zu heilen.
Und er sandte sie aus, das Reich Gottes zu verkünden und die Kranken gesund zu machen.
Er sagte zu ihnen: Nehmt nichts mit auf den Weg, keinen Wanderstab und keine Vorratstasche, kein Brot, kein Geld und kein zweites Hemd!
Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst!
Wenn euch aber die Leute nicht aufnehmen, dann geht weg aus jener Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen, zum Zeugnis gegen sie!
Die Zwölf machten sich auf den Weg und wanderten von Dorf zu Dorf.
Halte mich fern vom Weg der Lüge, begnade mich mit deiner Weisung!
Gut ist für mich die Weisung deines Mundes, mehr als große Mengen von Gold und Silber.
O HERR, in Ewigkeit steht aufrecht dein Wort am Himmel.
Von jedem bösen Pfad hielt ich meine Füße zurück,
damit ich dein Wort beachte.
Jede Rede Gottes ist im Feuer geläutert; ein Schild ist er für alle, die bei ihm sich bergen.
Füg seinen Worten nichts hinzu, sonst überführt er dich und du stehst als Lügner da.
Herr, um zweierlei bitte ich dich, versag es mir nicht, bevor ich sterbe:
Falschheit und Lügenwort halt fern von mir; gib mir weder Armut noch Reichtum, nähr mich mit dem Brot, das mir nötig ist,
damit ich nicht, satt geworden, dich verleugne und sage: Wer ist denn der HERR?, damit ich nicht als Armer zum Dieb werde und mich am Namen meines Gottes vergreife.
Ich bin unverschämt und tollkühn, du meine Hilfe und meine Stütze von jeher, du, der du niemals darin ermüdest! Doch es ist die Liebe zu deiner Liebe, die mich antreibt, dein Angesicht zu suchen. Du siehst mich, und ich kann dich nicht sehen, doch du hast mir die Sehnsucht nach dir ins Herz gelegt; du hast mir alles gegeben, was dir an mir gefallen kann.
In jener Zeit kamen die Mutter Jesu und seine Brüder zu ihm; sie konnten jedoch wegen der vielen Leute nicht zu ihm gelangen.
Da sagte man ihm: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und möchten dich sehen.
Er erwiderte ihnen: Meine Mutter und meine Brüder sind die, die das Wort Gottes hören und tun.