Tagesevangelium

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Sel. Maria-Eugen vom Kinde Jesus

Während seines öffentlichen Lebens offenbart und erläutert unser Herr schrittweise, dass er der Mittler ist: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“, sagt er (Joh 14,6). […] Als Sohn Gottes, zugleich in der Ewigkeit als WORT des Vaters gezeugt und in der Zeit als menschgewordenes WORT ausgesprochen, trägt Jesus in sich das ungeschaffene Licht, das Gott ist, und das gesamte Licht, das Gott der Welt offenbaren wollte; das Leben, das in der Dreifaltigkeit ist, und das Leben, das Gott in den Seelen verbreiten möchte.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 14,1-12

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin.

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Erster Brief des Apostels Petrus 2,4-9

Kommt zum Herrn, dem lebendigen Stein, der von den Menschen verworfen, aber von Gott auserwählt und geehrt worden ist! Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen, zu einer heiligen Priesterschaft, um durch Jesus Christus geistige Opfer darzubringen, die Gott gefallen! Denn es heißt in der Schrift: Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten Stein, einen Eckstein, den ich in Ehren halte; wer an ihn glaubt, der geht nicht zugrunde.

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Psalmen 33(32),1-2.4-5.18-19

Jubelt im HERRN, ihr Gerechten, den Redlichen ziemt der Lobgesang. Preist den HERRN auf der Leier, auf der zehnsaitigen Harfe spielt ihm! Das Wort des HERRN ist redlich, all sein Tun ist verlässlich. Er liebt Gerechtigkeit und Recht,

erfüllt von der Huld des HERRN ist die Erde.

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Apostelgeschichte 6,1-7

In diesen Tagen, als die Zahl der Jünger zunahm, begehrten die Hellenisten gegen die Hebräer auf, weil ihre Witwen bei der täglichen Versorgung übersehen wurden. Da riefen die Zwölf die ganze Schar der Jünger zusammen und erklärten: Es ist nicht recht, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen und uns dem Dienst an den Tischen widmen.

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Hl. Johannes Paul II.

Ausgangspunkt für unsere Reflexion sind die Worte des Evangeliums, die uns Jesus als den Sohn und Offenbarer des Vaters zeigen. Seine Lehre, sein Dienst, seine Lebensweise selbst – alles an ihm verweist auf den Vater (vgl. Joh 5,19.36; 8,28; 14,10; 17,6). Der Vater ist der Mittelpunkt des Lebens Jesu, und Jesus ist seinerseits der einzige Weg, um zum Vater zu gelangen.

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