Tagesevangelium

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Johannes Cassianus

„Unser überwesentliches – epiousion* – Brot gib uns heute“ (Mt 6,11), und nach einem anderen Evangelisten, „unser tägliches Brot“ (Lk 11,3). Die erste Bezeichnung drückt seine Erhabenheit und die Beschaffenheit seines Wesens aus, die es über alle Wesen erhebt und durch seine erhabene Größe und Heiligkeit alle Geschöpfe übertrifft.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 6,7-15

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen. Macht es nicht wie sie; denn euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet. So sollt ihr beten: Unser Vater im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf der Erde.

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Psalmen 97(96),1-2.3-4.5-6.7-8

Der HERR ist König. Es juble die Erde! Freuen sollen sich die vielen Inseln. Rings um ihn her sind Wolken und Dunkel, Gerechtigkeit und Recht sind die Stützen seines Thrones.

Feuer geht vor ihm her, verzehrt seine Gegner ringsum. Seine Blitze erhellen den Erdkreis, die Erde sieht es und bebt.

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Buch Jesus Sirach 48,1-14

In jenen Tagen stand Elija auf, ein Prophet wie Feuer, sein Wort brannte wie eine Fackel. Er ließ über sie eine Hungersnot hereinbrechen und verringerte sie mit seinem Eifer; durch das Wort des Herrn verschloss er den Himmel, ebenso ließ er dreimal Feuer herabfallen. Wie wurdest du verherrlicht, Elija, durch deine Wunder! Wer wird sich gleich dir rühmen können? Der einen Verstorbenen auferweckt hat vom Tod und aus dem Hades durch ein Wort des Höchsten; der Könige in die Vernichtung geführt hat und Berühmte weg von ihrem Lager; der am Sinai eine Zurechtweisung hört und am Horeb Urteile der Vergeltung; der Könige salbt zur Vergeltung und ihm nachfolgende Propheten; Der mit einem Wirbelsturm aus Feuer hinweggenommen wurde in einem Wagen mit feurigen Pferden; der aufgeschrieben ist für Zurechtweisungen für künftige Zeiten, um den Zorn vor dem Ausbruch zu besänftigen, um das Herz des Vaters dem Sohn zuzuwenden und um die Stämme Jakobs aufzurichten.

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Hl. John Henry Newman

Menschen, die den unsichtbaren Gott suchen, suchen ihn in ihrem Herzen und in ihren verborgenen Gedanken, nicht aber in lauten Worten, als wäre er weit weg von ihnen. Sie sind es gewohnt, sich dorthin zurückzuziehen, wo kein menschliches Auge sie erblickt. Dort können sie, demütig und tiefen Glaubens, dem begegnen, der „ihrem Pfad und ihrem Lager nahe ist und der all ihre Schritte sieht“ (vgl.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 6,1-6.16-18

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zu tun, um von ihnen gesehen zu werden; sonst habt ihr keinen Lohn von eurem Vater im Himmel zu erwarten. Wenn du Almosen gibst, posaune es nicht vor dir her, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten gelobt zu werden! Amen, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.

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