Tagesevangelium

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Hl. Johannes Eudes

Unser so liebenswürdiger Erlöser versichert uns an verschiedenen Stellen seiner Heiligen Schrift, dass er sich unentwegt um uns kümmert und über uns wacht; dass er uns trägt und immer tragen wird: in seinem Schoß, in seinem Herzen, in seinem Innersten. […]

Hüten wir uns davor, uns auf das Vermögen oder die Gunst unserer Freunde zu verlassen, auf unsern Besitz oder unsern Verstand, auf unser Wissen, unsere Kräfte, unsere Wunschvorstellungen und Entschlüsse, unsere Gebete, ja selbst auf unser vermeintliches Vertrauen auf Gott oder auf menschliche Möglichkeiten oder auf irgendetwas Geschaffenes – verlassen wir uns allein auf die Barmherzigkeit Gottes! Das heißt nicht, dass wir die oben genannten Dinge nicht einsetzen und unsererseits nicht alles tun sollten, um das Böse zu besiegen, um tugendhaft zu handeln, um die Aufgaben, die uns Gott übertragen hat, anzugehen und zu einem guten Ende zu bringen; um den Verpflichtungen nachzukommen, die wir aufgrund unsere Stellung haben.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 12,1-7

In jener Zeit strömten Tausende von Menschen zusammen, sodass es ein gefährliches Gedränge gab. Jesus begann zu sprechen, vor allem zu seinen Jüngern: Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei! Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird.

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Psalmen 33(32),1-2.4-5.12-13

Jubelt im HERRN, ihr Gerechten, den Redlichen ziemt der Lobgesang. Preist den HERRN auf der Leier, auf der zehnsaitigen Harfe spielt ihm! Das Wort des HERRN ist redlich, all sein Tun ist verlässlich. Er liebt Gerechtigkeit und Recht,

erfüllt von der Huld des HERRN ist die Erde.

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Brief des Apostels Paulus an die Epheser 1,11-14

Brüder! Durch Christus sind wir als Erben vorherbestimmt und eingesetzt nach dem Plan dessen, der alles so verwirklicht, wie er es in seinem Willen beschließt; wir sind zum Lob seiner Herrlichkeit bestimmt, die wir schon früher in Christus gehofft haben. In ihm habt auch ihr das Wort der Wahrheit gehört, das Evangelium von eurer Rettung; in ihm habt ihr das Siegel des verheißenen Heiligen Geistes empfangen, als ihr zum Glauben kamt.

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Severianos von Gabala

Es hatte den Anschein, als ehrten Kain und Abel Gott auf gleiche Weise. In Wirklichkeit jedoch brachten sie ihre Opfergaben mit ganz unterschiedlichen inneren Einstellungen dar. Die Opfergabe des Älteren war nur scheinbar eine solche, die des Jüngeren hingegen war Ausdruck seiner Ehrfurcht und Frömmigkeit.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 11,47-54

In jener Zeit sprach Jesus: Weh euch! Ihr errichtet Denkmäler für die Propheten, die von euren Vätern umgebracht wurden. Damit bestätigt und billigt ihr, was eure Väter getan haben. Sie haben die Propheten umgebracht, ihr errichtet ihnen Bauten. Deshalb hat auch die Weisheit Gottes gesagt: Ich werde Propheten und Apostel zu ihnen senden und sie werden einige von ihnen töten und andere verfolgen, damit das Blut aller Propheten, das seit der Erschaffung der Welt vergossen worden ist, von dieser Generation gefordert wird, vom Blut Abels bis zum Blut des Zacharias, der zwischen Altar und Tempelhaus umgebracht wurde.

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