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Meine Brüder, wie können wir es wagen, jemanden zu richten und zu verurteilen, selbst wenn wir gesehen haben, wie er eine Sünde begangen hat? Wer gestern noch ein Sünder war, kann heute ein reuiger Heiliger sein. Wenn wir viel Böses in unserem Nächsten sehen, lasst uns zumindest sagen: „Ach, hätte der liebe Gott mir nicht mehr Gnade gewährt als ihm, wäre ich vielleicht noch weiter gegangen.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!
Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden! Verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt werden! Erlasst einander die Schuld, dann wird auch euch die Schuld erlassen werden!
Gebt, dann wird auch euch gegeben werden! Ein gutes, volles, gehäuftes, überfließendes Maß wird man euch in den Schoß legen; denn nach dem Maß, mit dem ihr messt, wird auch euch zugemessen werden.
Wie lange noch, HERR? Willst du für immer zürnen,
wird brennen wie Feuer dein Eifer?
Rechne uns die Schuld der Vorfahren nicht an! Mit deinem Erbarmen komm uns eilends entgegen! Denn wir sind sehr erniedrigt.
Hilf uns, Gott unsres Heils, um der Herrlichkeit deines Namens willen! Reiß uns heraus und vergib uns die Sünden um deines Namens willen!
Das Stöhnen des Gefangenen komme vor dein Angesicht! Durch deinen mächtigen Arm erhalte die Kinder des Todes am Leben.
Herr, du großer und Furcht erregender Gott, der den Bund und die Huld denen bewahrt, die ihn lieben und seine Gebote bewahren.
Wir haben gesündigt und Unrecht getan, wir sind treulos gewesen und haben uns gegen dich empört; von deinen Geboten und Rechtsentscheiden sind wir abgewichen.
Alle Augen mögen sich schließen, aus Furcht, von einem so hellen und strahlenden Licht geblendet zu werden. Alle Zungen mögen schweigen, aus Furcht, eine so vollkommene Schönheit zu trüben, wenn sie sie entdecken wollen. Hier muss jeder Geist sich selbst erniedrigen und anbeten, aus Furcht, von dem ungeheuren Gewicht der Herrlichkeit der göttlichen Weisheit erdrückt zu werden, wenn er sie ergründen will.
In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg.
Und er wurde vor ihnen verwandelt; sein Gesicht leuchtete wie die Sonne und seine Kleider wurden weiß wie das Licht.
Und siehe, es erschienen ihnen Mose und Elija und redeten mit Jesus.
Mein Sohn! Leide mit mir für das Evangelium. Gott gibt dazu die Kraft:
Er hat uns gerettet; mit einem heiligen Ruf hat er uns gerufen, nicht aufgrund unserer Taten, sondern aus eigenem Entschluss und aus Gnade, die uns schon vor ewigen Zeiten in Christus Jesus geschenkt wurde;
jetzt aber wurde sie durch das Erscheinen unseres Retters Christus Jesus offenbart.