Tagesevangelium

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Hl. Augustinus

Wie groß ist doch die Güte Christi! Petrus war ein Fischer – und heute verdient ein Redner hohes Lob, wenn er in der Lage ist, diesen Fischer zu verstehen. Deshalb sagt der Apostel Paulus den ersten Christen: „Seht doch auf eure Berufung, Brüder! Da sind nicht viele Weise im irdischen Sinn, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme, sondern das Törichte in der Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen, und das Schwache in der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 5,1-11

In jener Zeit, als die Volksmenge Jesus bedrängte und das Wort Gottes hören wollte, da stand er am See Gennesaret und sah zwei Boote am See liegen. Die Fischer waren aus ihnen ausgestiegen und wuschen ihre Netze. Jesus stieg in eines der Boote, das dem Simon gehörte, und bat ihn, ein Stück weit vom Land wegzufahren.

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Psalmen 24(23),1-2.3-4.5-6

Dem HERRN gehört die Erde und was sie erfüllt, der Erdkreis und seine Bewohner. Denn er hat ihn auf Meere gegründet, ihn über Strömen befestigt. Wer darf hinaufziehn zum Berg des HERRN, wer darf stehn an seiner heiligen Stätte? Der unschuldige Hände hat und ein reines Herz, der seine Seele nicht an Nichtiges hängt und keinen trügerischen Eid geschworen hat.

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Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 3,18-23

Schwestern und Brüder! Keiner täusche sich selbst. Wenn einer unter euch meint, er sei weise in dieser Welt, dann werde er töricht, um weise zu werden. Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott. In der Schrift steht nämlich: Er fängt die Weisen in ihrer eigenen List. Und an einer anderen Stelle: Der Herr kennt die Gedanken der Weisen; er weiß, sie sind nichtig.

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Wilhelm von Saint-Thierry

Du, der du meine Zuflucht und meine Stärke bist, führe mich, wie einst deinen Diener Mose, ins Innerste deiner Wüste, dorthin, wo der Dornbusch brennt, ohne zu verbrennen (vgl. Ex 3), dorthin, wo die Seele […], überwältigt vom Feuer des Heiligen Geistes, zu glühen beginnt wie ein brennender Seraph – nicht verbrennend, sondern sich läuternd.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 4,38-44

In jener Zeit verließ Jesus die Synagoge von Kafarnaum und ging in das Haus des Simon. Die Schwiegermutter des Simon hatte hohes Fieber und sie baten ihn für sie. Er beugte sich über sie und gebot dem Fieber. Da wich es von ihr und sie stand sofort auf und diente ihnen. Als die Sonne unterging, brachten die Leute ihre Kranken, die alle möglichen Gebrechen hatten, zu Jesus.

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