Tagesevangelium

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Benedikt XVI.

Zur menschlichen Existenz gehört das Leiden ebenso wie das Tun. Es folgt zum einen aus unserer Endlichkeit, zum anderen aus der Masse der Schuld, die sich in der Geschichte angehäuft hat und auch in der Gegenwart unaufhaltsam wächst.

Natürlich muss man alles tun, um Leid zu mindern: das Leid der Unschuldigen zu verhindern, so gut es geht; Schmerzen zu lindern; in seelischem Leid zur Überwindung zu helfen.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 8,1-4

Als Jesus von dem Berg herabstieg, folgten ihm viele Menschen nach. Und siehe, da kam ein Aussätziger, fiel vor ihm nieder und sagte: Herr, wenn du willst, kannst du mich rein machen. Jesus streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will – werde rein! Im gleichen Augenblick wurde der Aussätzige rein.

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Psalmen 137(136),1-2.3.4-5.6

An den Strömen von Babel, da saßen wir und wir weinten, wenn wir Zions gedachten. An die Weiden in seiner Mitte hängten wir unsere Leiern. Denn dort verlangten, die uns gefangen hielten, Lieder von uns, unsere Peiniger forderten Jubel: „Singt für uns eines der Lieder Zions!“ Wie hätten wir singen können die Lieder des HERRN, fern, auf fremder Erde? Wenn ich dich je vergesse, Jerusalem, dann soll meine rechte Hand mich vergessen.

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Zweites Buch der Könige 25,1-12

Im neunten Regierungsjahr des Königs Zidkija, am zehnten Tag des zehnten Monats, rückte Nebukadnezzar, der König von Babel, mit seiner ganzen Streitmacht vor Jerusalem und belagerte es. Man errichtete ringsherum einen Belagerungswall. Bis zum elften Jahr des Königs Zidkija wurde die Stadt belagert.

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Hl. Jean-Baptiste Marie Vianney

Die Weltleute, die sich davon dispensieren wollen, an ihrer Heiligkeit zu arbeiten – was sie zweifelsohne zu sehr in ihrer Lebensweise behindern würde –, möchten euch glauben machen, dass man, um heilig zu sein, auffallende Taten vollbringen, sich außerordentlichen Frömmigkeitsübungen widmen, große Strengheiten auf sich nehmen, viel fasten und die Welt verlassen muss, um sich in die Wüste zurückzuziehen und dort Tag und Nacht im Gebet zu verbringen.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 7,21-29

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten und haben wir nicht in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und haben wir nicht in deinem Namen viele Machttaten gewirkt? Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht.

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