Tagesevangelium

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Unbekannter Verfasser im heutigen Italien

Meine Lieben, bleibt bei euren guten Werken, die ihr begonnen habt. […] Es gibt bedauernswerte Menschen, die unter Lebensgefahr und enormen Schwierigkeiten einem irdischen König dienen – für einen sehr rasch verbrauchten und vergänglichen Gewinn. Warum dient ihr nicht vielmehr dem König des Himmels, um die Freude des Himmelreichs zu erhalten? Denn wenn uns der Herr durch den Glauben schon in seinen Weinberg gerufen hat – das heißt in die Einheit in der heiligen Kirche –, so lebt und verhaltet euch doch dergestalt, dass ihr dank der Großherzigkeit Gottes das Geldstück erhaltet, das die Freude des Himmelreichs symbolisiert.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 20,1-16a

In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der früh am Morgen hinausging, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben. Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denar für den Tag und schickte sie in seinen Weinberg.

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Psalmen 23(22),1-3.4.5.6

Der HERR ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen. Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser. Meine Lebenskraft bringt er zurück. Er führt mich auf Pfaden der Gerechtigkeit, getreu seinem Namen. Auch wenn ich gehe im finsteren Tal, ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab, sie trösten mich.

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Buch Ezechiel 34,1-11

Das Wort des Herrn erging an mich: Menschensohn, sprich als Prophet gegen die Hirten Israels, sprich als Prophet, und sag zu ihnen: So spricht Gott, der Herr: Weh den Hirten Israels, die nur sich selbst weiden. Müssen die Hirten nicht die Herde weiden? Ihr trinkt die Milch, nehmt die Wolle für eure Kleidung und schlachtet die fetten Tiere; aber die Herde führt ihr nicht auf die Weide.

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Hl. Petrus Damiani

„Alles zu verlassen“ ist wirklich etwas Großes; noch größer aber ist es, „Christus nachzufolgen“. Denn wie wir aus den Büchern erfahren, hat es viele gegeben, die zwar alles verlassen haben, aber Christus nicht nachgefolgt sind. Die Nachfolge Christi ist unsere Aufgabe, unser Auftrag, darin besteht im wesentlichen das Heil des Menschen.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 19,23-30

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Amen, das sage ich euch: Ein Reicher wird nur schwer in das Himmelreich kommen. Nochmals sage ich euch: Leichter geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt. Als die Jünger das hörten, gerieten sie ganz außer sich vor Schrecken und sagten: Wer kann dann noch gerettet werden? Jesus sah sie an und sagte zu ihnen: Für Menschen ist das unmöglich, für Gott aber ist alles möglich.

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