Tagesevangelium

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Hl. Gregor der Große

Stimmen wir ein in den Ruf Davids! Hören wir doch, wie er weint und vergießen wir mit ihm Tränen! Lasst uns auch sehen, wie er sich wieder aufrichtet, und freuen wir uns mit ihm: „Erbarme dich meiner, o Gott, nach deiner großen Barmherzigkeit“ (Ps 50,3 Vulg.). Stellen wir uns einen Schwerverletzten vor, der nackt im Staub liegt und nahe daran ist, den letzten Atemzug zu tun.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 11,20-24

In jener Zeit begann Jesus, den Städten, in denen er die meisten Machttaten getan hatte, Vorwürfe zu machen, weil sie nicht Buße getan hatten: Weh dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida! Denn wenn in Tyrus und Sidon die Machttaten geschehen wären, die bei euch geschehen sind – längst schon wären sie in Sack und Asche umgekehrt.

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Psalmen 48(47),2-3ab.3cd.4.5-6.7-8

Groß ist der HERR und hoch zu loben in der Stadt unseres Gottes. Sein heiliger Berg ragt herrlich empor; er ist die Freude der ganzen Erde. Der Berg Zion liegt weit im Norden;

er ist die Stadt des großen Königs. Gott ist in ihren Palästen, als sichere Burg erwiesen. Denn siehe: Könige traten zusammen, gemeinsam rückten sie näher.

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Buch Jesaja 7,1-9

In der Zeit, als Ahas, der Sohn Jotams, des Sohnes Usijas, König von Juda war, zogen Rezin, der König von Aram, und Pekach, der Sohn Remaljas, der König von Israel, gegen Jerusalem hinauf in den Krieg; aber man konnte den Krieg gegen es nicht führen. Als dem Haus David gemeldet wurde: Aram hat sich auf Efraim niedergelassen!, da zitterte sein Herz und das Herz seines Volkes, wie die Bäume des Waldes im Wind zittern.

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Hl. Johannes Chrysostomus

„Ich war fremd“, sagt Christus, „und ihr habt mich aufgenommen“ (vgl. Mt 25,35). Und weiter: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“ (Mt 25,40). Da es sich um einen Glaubenden und noch dazu um einen Bruder handelt, mag er auch noch so gering sein, ist es Christus, der mit ihm eintritt.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 10,34-42.11,1

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen! Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; und die Hausgenossen eines Menschen werden seine Feinde sein.

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