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[In einer Vision spricht der Herr zur heiligen Hildegard:]Ich bin eine Säule von fester Beständigkeit und verlasse niemals den, der mich sucht. Wer mich nämlich ergreift und sich mir innig und gläubig verbindet, wird nie ins Verderben stürzen. Wer mich aber in seinem Herzen vergisst und sich durch stolzes Verhalten über mich erhebt, das heißt, wer mehr auf sich selbst vertraut als auf mich und es deshalb verachtet, sein Vertrauen auf mich zu setzen, weil er die Gnade Gottes für nichts erachtet, den werde ich von mir werfen und töten.
In jener Zeit, als Jesus redete, kam ein Synagogenvorsteher, fiel vor ihm nieder und sagte: Meine Tochter ist eben gestorben; komm doch, leg ihr deine Hand auf und sie wird leben!
Jesus stand auf und folgte ihm mit seinen Jüngern.
Und siehe, eine Frau, die schon zwölf Jahre an Blutfluss litt, trat von hinten heran und berührte den Saum seines Gewandes;
denn sie sagte sich: Wenn ich auch nur sein Gewand berühre, werde ich geheilt.
Jeden Tag will ich dich preisen und deinen Namen loben auf immer und ewig.
Groß ist der HERR und hoch zu loben, unerforschlich ist seine Größe.
Geschlecht um Geschlecht rühme deine Werke, deine machtvollen Taten sollen sie künden.
Den herrlichen Glanz deiner Hoheit und deine Wundertaten will ich besingen.
So spricht der Herr: Ich selbst will Israel, meine treulose Braut, in die Wüste hinausführen und sie umwerben.
Dort wird sie mir antworten wie in den Tagen ihrer Jugend, wie am Tag, als sie aus dem Land Ägypten heraufzog.
An jenem Tag - Spruch des Herrn - wirst du zu mir sagen: Mein Mann!, und nicht mehr: Mein Baal!
Ich verlobe dich mir auf ewig; ich verlobe dich mir um den Brautpreis von Gerechtigkeit und Recht, von Liebe und Erbarmen,
ich verlobe dich mir um den Brautpreis der Treue: Dann wirst du den HERRN erkennen.
„O Tiefe und Unermesslichkeit der Weisheit Gottes!“, ruft der heilige Paulus aus (vgl. Röm 11,33). Welcher Engel wäre so erleuchtet, welcher Mensch so kühn, dass er uns den Ursprung der Weisheit angemessen erklären könnte? […] Es ist die wesentliche und ewige Idee der göttlichen Schönheit, die dem Evangelist Johannes in der wunderbaren Verzückung auf der Insel Patmos offenbart wurde, so dass er verkündete: „Im Anfang war das Wort“ – der Sohn Gottes, die ewige Weisheit –, „und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.
In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du das vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen offenbart hast.
Ja, Vater, so hat es dir gefallen.
Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.