Tagesevangelium

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Hl. Gertrud von Helfta

Einst erkannte sie [Gertrud] in der Betrachtung aufs Klarste ihre innere Verunstaltung und missfiel sich darin selber so sehr, dass sie mit Bangen bei sich erwog, ob sie Gott überhaupt jemals gefallen könnte, da er doch so viele Flecken an ihr sähe. Denn wo sie nur einen erkennte, dort würde das durchdringende Auge der Gottheit unzählige schauen.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 8,1-3

In jener Zeit wanderte Jesus von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und verkündete das Evangelium vom Reich Gottes. Die Zwölf begleiteten ihn und auch einige Frauen, die von bösen Geistern und von Krankheiten geheilt worden waren: Maria, genannt Magdalena, aus der sieben Dämonen ausgefahren waren, Johanna, die Frau des Chuzas, eines Beamten des Herodes, Susanna und viele andere.

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Psalmen 17(16),1-2.6-7.8.15

Höre, HERR, die gerechte Sache, achte auf mein Flehen, vernimm mein Bittgebet von Lippen ohne Falsch! Von deinem Angesicht ergehe mein Urteil, deine Augen schauen, was recht ist. Ich habe zu dir gerufen, denn du, Gott, gibst mir Antwort. Wende dein Ohr mir zu, vernimm meine Rede! Wunderbar erweise deine Huld! Du rettest, die sich an deiner Rechten vor Empörern bergen.

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Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 15,12-20

Schwestern und Brüder! Wenn aber verkündet wird, dass Christus von den Toten auferweckt worden ist, wie können dann einige von euch sagen: Eine Auferstehung der Toten gibt es nicht? Wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, ist auch Christus nicht auferweckt worden. Ist aber Christus nicht auferweckt worden, dann ist unsere Verkündigung leer, leer auch euer Glaube.

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Dem hl. Makarius

Nehmen wir Gott, unseren Herrn, in uns auf! Er ist der wahre Arzt, der allein fähig ist, zu uns zu kommen und unsere Seele zu heilen, er, der für uns so viel Mühsal auf sich genommen hat. Unablässig klopft er an die Tür unseres Herzens und möchte, dass wir ihm öffnen, damit er eintreten und in unserer Seele ausruhen kann, damit wir ihm die Füße waschen und salben und er bei uns Wohnung nehmen kann.
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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 7,36-50

In jener Zeit hatte einer der Pharisäer Jesus zum Essen eingeladen. Und er ging in das Haus des Pharisäers und begab sich zu Tisch. Und siehe, eine Frau, die in der Stadt lebte, eine Sünderin, erfuhr, dass er im Haus des Pharisäers zu Tisch war; da kam sie mit einem Alabastergefäß voll wohlriechendem Öl und trat von hinten an ihn heran zu seinen Füßen.

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