Tagesevangelium

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Hl. Jean-Baptiste Marie Vianney

Der liebe Gott braucht uns nicht. Wenn er uns gebietet zu beten, dann deshalb, weil er unser Glück will und weil unser Glück nur darin zu finden ist. Wenn er uns kommen sieht, neigt er sein Herz ganz tief zu seinem kleinen Geschöpf hinab, wie ein Vater, der sich hinunterbeugt, um seinem kleinen Kind zuzuhören, das zu ihm spricht.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 18,1-5.10.12-14

In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist denn im Himmelreich der Größte? Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sagte: Amen, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht in das Himmelreich hineinkommen. Wer sich so klein macht wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte.

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Psalmen 119(118),14.24.72.103.111.131

Nach deinen Vorschriften zu leben freut mich mehr als großer Besitz. Deine Zeugnisse sind mein Ergötzen, sie sind meine Berater. Gut ist für mich die Weisung deines Mundes, mehr als große Mengen von Gold und Silber.

Wie süß ist dein Spruch meinem Gaumen, meinem Mund ist er süßer als Honig.

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Buch Ezechiel 2,8-10.3,1-4

So spricht der Herr: Du, Menschensohn, höre, was ich zu dir sage. Sei nicht widerspenstig wie dieses widerspenstige Volk! Öffne deinen Mund, und iss, was ich dir gebe. Und ich sah: Eine Hand war ausgestreckt zu mir; sie hielt eine Buchrolle. Er rollte sie vor mir auf. Sie war innen und außen beschrieben, und auf ihr waren Klagen, Seufzer und Weherufe geschrieben.

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Hl. Cyrill von Alexandria

Christus, der Erstling der neuen Schöpfung […], ist, nachdem er den Tod besiegt hat, auferstanden und zum Vater aufgestiegen als herrliche und strahlende Opfergabe, gewissermaßen als Erstling des erneuerten, unvergänglichen Menschengeschlechts. […] Man könnte ihn unter dem Symbol der Erstlingsgarbe des Weizens betrachten, die zu opfern der Herr den Israeliten aufgetragen hatte (vgl.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 12,24-26

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht. Wer sein Leben liebt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben.

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