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Alle Augen mögen sich schließen, aus Furcht, von einem so hellen und strahlenden Licht geblendet zu werden. Alle Zungen mögen schweigen, aus Furcht, eine so vollkommene Schönheit zu trüben, wenn sie sie entdecken wollen. Hier muss jeder Geist sich selbst erniedrigen und anbeten, aus Furcht, von dem ungeheuren Gewicht der Herrlichkeit der göttlichen Weisheit erdrückt zu werden, wenn er sie ergründen will.
In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg.
Und er wurde vor ihnen verwandelt; sein Gesicht leuchtete wie die Sonne und seine Kleider wurden weiß wie das Licht.
Und siehe, es erschienen ihnen Mose und Elija und redeten mit Jesus.
Mein Sohn! Leide mit mir für das Evangelium. Gott gibt dazu die Kraft:
Er hat uns gerettet; mit einem heiligen Ruf hat er uns gerufen, nicht aufgrund unserer Taten, sondern aus eigenem Entschluss und aus Gnade, die uns schon vor ewigen Zeiten in Christus Jesus geschenkt wurde;
jetzt aber wurde sie durch das Erscheinen unseres Retters Christus Jesus offenbart.
Das Wort des HERRN ist redlich,
all sein Tun ist verlässlich.
Er liebt Gerechtigkeit und Recht, erfüllt von der Huld des HERRN ist die Erde.
Siehe, das Auge des HERRN ruht auf denen, die ihn fürchten, die seine Huld erwarten,
dass er ihre Seele dem Tod entreiße und, wenn sie hungern, sie am Leben erhalte.
In jenen Tagen sprach der HERR zu Abram: Geh fort aus deinem Land, aus deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde!
Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein.
Ich werde segnen, die dich segnen; wer dich verwünscht, den werde ich verfluchen.
Worin die Liebe vollendet wird, das habt ihr gehört: Ihr Ziel und Maß hat der Herr selbst im Evangelium nahegelegt: „Es gibt keine größere Liebe“, sagt er, „als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt“ (Joh 15,13). Und in seinem Brief fordert uns der heilige Johannes auf, diese Vollkommenheit zu erreichen.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.
Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen,
damit ihr Kinder eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.