Home | Tagesevangelium
Vergraben habe ich tief im Misthaufen der Laster,
Aufgrund schlechter Ratschläge des Bösen,
Dein königliches Abbild,
Das du dem menschlichen Antlitz eingeprägt.
Sei mir gnädig und suche es mit dem Licht der Lampe:
Dem Licht deiner Gottheit, die im Leibe wohnt,
Und fege mein Haus wie im Gleichnis,
Reinige es von den Lastern der Welt.
In jener Zeit kamen alle Zöllner und Sünder zu Jesus, um ihn zu hören.
Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Dieser nimmt Sünder auf und isst mit ihnen.
Da erzählte er ihnen dieses Gleichnis und sagte:
Wenn einer von euch hundert Schafe hat und eins davon verliert, lässt er dann nicht die neunundneunzig in der Wüste zurück und geht dem verlorenen nach, bis er es findet?
Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es voll Freude auf die Schultern,
und wenn er nach Hause kommt, ruft er die Freunde und Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: Freut euch mit mir, denn ich habe mein Schaf wiedergefunden, das verloren war!
Ich sage euch: Ebenso wird im Himmel mehr Freude herrschen über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die keine Umkehr nötig haben.
Singt dem Herrn und spielt ihm,
sinnt nach über all seine Wunder!
Rühmt euch seines heiligen Namens! Die den HERRN suchen, sollen sich von Herzen freuen.
Fragt nach dem HERRN und seiner Macht, sucht sein Angesicht allezeit!
Gedenkt der Wunder, die er getan hat, seiner Zeichen und der Beschlüsse seines Mundes!
Ihr Nachkommen seines Knechtes Abraham, ihr Kinder Jakobs, die er erwählt hat.
Schwestern und Brüder! Die Beschnittenen sind wir, die wir im Geist Gottes dienen und uns in Christus Jesus rühmen und nicht auf irdische Vorzüge vertrauen,
obwohl ich mein Vertrauen auch auf irdische Vorzüge setzen könnte. Wenn ein anderer meint, er könne auf irdische Vorzüge vertrauen, so könnte ich es noch mehr.
Geliebte Brüder, selig die Seele, die in allem unserem Herrn Jesus Christus folgen kann […], wohin er auch geht (vgl. Off 14,4). Sie wird zur Ruhe der Kontemplation aufsteigen und friedvoll erkennen, „dass er Gott ist“ (vgl. Ps 46,11). Durch die Ausübung der Nächstenliebe steigt sie wieder herab und folgt ihm bis hinein in die Erniedrigung des Dienens, in die Liebe zur Armut, in das Ertragen von Hunger, Durst, Müdigkeit und Arbeit.
In jener Zeit begleiteten viele Menschen Jesus; da wandte er sich an sie
und sagte: Wenn jemand zu mir kommt und nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, ja sogar sein Leben gering achtet, dann kann er nicht mein Jünger sein.
Wer nicht sein Kreuz trägt und hinter mir hergeht, der kann nicht mein Jünger sein.