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Eines Tages stellte mir jemand – ein Journalist – eine seltsame Frage: „Gehen Sie selbst zur Beichte?“ – „Ja“, antwortete ich, „ich gehe jede Woche zur Beichte.“ – „Gott muss mehr als streng sein, wenn sogar Sie beichten müssen.“
Darauf sagte ich zu ihm: „Es kommt hin und wieder vor, dass Ihr Kind sich schlecht benimmt.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn dein Bruder gegen dich sündigt, dann geh und weise ihn unter vier Augen zurecht! Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen.
Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei mit dir, damit die ganze Sache durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werde.
Gott, der Herr, schrie mir laut in die Ohren: Das Strafgericht über die Stadt ist nahe. Jeder soll sein Werkzeug zum Zertrümmern in die Hand nehmen.
Da kamen sechs Männer vom oberen Tor, das im Norden liegt. Jeder hatte sein Werkzeug zum Zertrümmern in der Hand. Unter ihnen war auch ein Mann, der ein leinenes Gewand anhatte; an seinem Gürtel hing Schreibzeug.
Der liebe Gott braucht uns nicht. Wenn er uns gebietet zu beten, dann deshalb, weil er unser Glück will und weil unser Glück nur darin zu finden ist. Wenn er uns kommen sieht, neigt er sein Herz ganz tief zu seinem kleinen Geschöpf hinab, wie ein Vater, der sich hinunterbeugt, um seinem kleinen Kind zuzuhören, das zu ihm spricht.
In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist denn im Himmelreich der Größte?
Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte
und sagte: Amen, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht in das Himmelreich hineinkommen.
Wer sich so klein macht wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte.