Tagesevangelium

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Hl. Hildegard von Bingen

Auch alle Gläubigen betrachten mit weitem Herzen die Größe der Macht Gottes und blicken auf die Unbeständigkeit ihres Geistes und die Schwäche ihres Fleisches; und so bringen sie alles, was sie tun, ins rechte Maß, damit sie nicht dadurch versagen, dass sie in den höheren oder niederen notwendigen Verrichtungen das rechte Maß überschreiten.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 5,13-16

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr, außer weggeworfen und von den Leuten zertreten zu werden. Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.

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Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 2,1-5

Ich kam nicht zu euch, Schwestern und Brüder, um glänzende Reden oder gelehrte Weisheit vorzutragen, sondern um euch das Geheimnis Gottes zu verkünden. Denn ich hatte mich entschlossen, bei euch nichts zu wissen außer Jesus Christus, und zwar als den Gekreuzigten. Zudem kam ich in Schwäche und in Furcht, zitternd und bebend zu euch.

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Psalmen 112(111),4-5.6-7.8-9

Im Finstern erstrahlt er als Licht den Redlichen: Gnädig und barmherzig ist der Gerechte. Glücklich ein Mann, der gnädig ist und leiht ohne Zinsen, der nach dem Recht das Seine ordnet. Niemals gerät er ins Wanken; ewig denkt man an den Gerechten. Er fürchtet sich nicht vor böser Kunde, sein Herz ist fest, auf den HERRN vertraut er.

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Buch Jesaja 58,7-10

So spricht der Herr: Brich dem Hungrigen dein Brot, nimm obdachlose Arme ins Haus auf, wenn du einen Nackten siehst, bekleide ihn und entziehe dich nicht deiner Verwandtschaft. Dann wird dein Licht hervorbrechen wie das Morgenrot und deine Heilung wird schnell gedeihen. Deine Gerechtigkeit geht dir voran, die Herrlichkeit des HERRN folgt dir nach.

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Zeno von Verona

O Liebe, wie gut bist du und wie reich! Wie mächtig bist du! Nichts hat, wer dich nicht hat! Du vermochtest Gott in einen Menschen zu wandeln. Du bewegtest ihn dazu, sich zu erniedrigen und eine Zeitlang fern von seiner unermesslichen Majestät zu sein. Du hast ihn neun Monate lang wie einen Gefangenen im Schoß der Jungfrau eingeschlossen.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus 6,30-34

In jener Zeit versammelten sich die Apostel, die Jesus ausgesandt hatte, wieder bei ihm und berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten. Da sagte er zu ihnen: Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus! Denn sie fanden nicht einmal Zeit zum Essen, so zahlreich waren die Leute, die kamen und gingen.

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