Tagesevangelium

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Sel. Columba Marmion

Der Heiland hat einen Teil des hohenpriesterlichen Gebetes, das er selbst bei seinem Opfer gebetet hat, seiner Braut zur Vollendung im Laufe der Zeiten hinterlassen. Wenn auch sein Gebet von unendlicher Wirksamkeit ist, so will er doch, dass wir unser Gebet mit dem seinigen vereinen.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 10,1-12

In jener Zeit suchte der Herr zweiundsiebzig andere Jünger aus und sandte sie zu zweit vor sich her in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte. Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden! Geht! Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe.

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Psalmen 27(26),7-8a.8b-9abc.13-14

Höre, HERR, meine Stimme, wenn ich rufe; sei mir gnädig und gib mir Antwort! Mein Herz denkt an dein Wort: «Sucht mein Angesicht!» Dein Angesicht, Herr, will ich suchen.

Mein Herz denkt an dich: „Suchet mein Angesicht!“ Dein Angesicht, HERR, will ich suchen. Verbirg nicht dein Angesicht vor mir; weise deinen Knecht im Zorn nicht ab!

Du wurdest meine Hilfe.

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Buch Ijob 19,21-27

Ijob sprach: Erbarmt, erbarmt euch meiner, ihr, meine Freunde! Denn Gottes Hand hat mich getroffen. Warum verfolgt ihr mich wie Gott, warum werdet ihr an meinem Fleisch nicht satt? Würden meine Worte doch geschrieben, würden sie doch in ein Buch eingeritzt, mit eisernem Griffel und mit Blei, für immer gehauen in den Fels.

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Hl. Franz Xaver

Zahlreiche Erlasse verbieten die Einreise nach China. [...] Doch abgesehen von der Gefahr, ins Gefängnis geworfen und übel behandelt zu werden, gibt es noch andere, weitaus größere Gefahren, von denen die Einheimischen hier gar keine Ahnung haben. [...]

Zuerst ist da der Verlust von Hoffnung und Vertrauen auf Gott, während wir doch – aus Liebe zu ihm und in seinem Dienst – seine Gebote und seinen Sohn Jesus Christus, unseren Erlöser und Herrn, bekannt machen wollen, wie er sehr wohl weiß.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 9,57-62

In jener Zeit, als Jesus und seine Jünger auf ihrem Weg nach Jerusalem weiterzogen, sagte ein Mann zu Jesus: Ich will dir nachfolgen, wohin du auch gehst. Jesus antwortete ihm: Die Füchse haben Höhlen und die Vögel des Himmels Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann.

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