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O Gott, in Deiner Barmherzigkeit hast Du die Menschheit aus dem Nichts ins Dasein gerufen und sie mit den Gaben der Natur und der Gnade überhäuft. Doch das war Deiner Güte noch zu wenig. Du, Herr, schenkst uns in Deiner Barmherzigkeit das ewige Leben. Du nimmst uns in Deine ewige Glückseligkeit auf und lässt uns an Deinem inneren Leben teilhaben, und zwar einzig und allein aus Barmherzigkeit.
In jener Zeit, als Jesus in Betanien ankam, fand er Lazarus schon vier Tage im Grab liegen.
Betanien war nahe bei Jerusalem, etwa fünfzehn Stadien entfernt.
In jener Zeit waren viele Juden zu Marta und Maria gekommen, um sie wegen ihres Bruders zu trösten.
Als Marta hörte, dass Jesus komme, ging sie ihm entgegen, Maria aber blieb im Haus sitzen.
Schwestern und Brüder, wir wollen euch über die Entschlafenen nicht in Unkenntnis lassen, damit ihr nicht trauert wie die anderen, die keine Hoffnung haben.
Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott die Entschlafenen durch Jesus in die Gemeinschaft mit ihm führen.
Aus den Tiefen rufe ich, HERR, zu dir:
Mein Herr, höre doch meine Stimme! Lass deine Ohren achten auf mein Flehen um Gnade.
Würdest du, HERR, die Sünden beachten, mein Herr, wer könnte bestehen?
Doch bei dir ist Vergebung, damit man in Ehrfurcht dir dient.
Ich hoffe auf den HERRN, es hofft meine Seele, ich warte auf sein Wort.
In jenen Tagen veranstaltete Judas, der Makkabäer, eine Sammlung, an der sich alle beteiligten, und schickte etwa zweitausend Silberdrachmen nach Jerusalem, damit man dort ein Sündopfer darbringe. Damit handelte er sehr schön und edel; denn er dachte an die Auferstehung.
Denn hätte er nicht erwartet, dass die Gefallenen auferstehen werden, wäre es überflüssig und sinnlos gewesen, für die Toten zu beten.
Die göttliche Schrift ruft unsere Freiheit je nach dem Zustand und Maß einer jeden Seele zu verschiedenen Graden an Vollkommenheit. Denn es konnte ja nicht allen die gleiche Krone der Vollendung angeboten werden, weil ja auch nicht alle die gleiche Tugend, den gleichen Willen und Eifer haben, und deshalb lehrt das göttliche Wort gleichsam verschiedene Stufen und Maße der Vollkommenheit.