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Niemand ist ohne Liebe. Doch muss man sich fragen, was man liebt. Wir sollen also nicht auf Liebe verzichten, sondern [bewusst] entscheiden, was wir lieben. Doch was sollen wir wählen, wenn wir nicht zuerst selbst erwählt wurden, da wir ja nur lieben können, wenn wir zuerst geliebt wurden?
Hört den Apostel Johannes: „Wir lieben“, sagt er, „weil er uns zuerst geliebt hat“ (vgl.
In jener Zeit, als die Pharisäer hörten, dass Jesus die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte, kamen sie am selben Ort zusammen.
Einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, wollte ihn versuchen und fragte ihn: Meister,
welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste?
Er antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit deinem ganzen Denken.
So sollen sprechen die vom HERRN Erlösten, die er erlöst hat aus der Hand des Bedrängers.
Er hat sie aus den Ländern gesammelt, vom Aufgang und vom Untergang, von Norden und vom Meer her.
Sie, die umherirrten in der Wüste, im Ödland, und den Weg zur bewohnten Stadt nicht fanden,
die Hunger litten und Durst, denen das Leben dahinschwand.
In jenen Tagen legte sich die Hand des HERRN auf mich und er brachte mich im Geist des HERRN hinaus und versetzte mich mitten in die Ebene. Sie war voll von Gebeinen.
Er führte mich ringsum an ihnen vorüber und siehe, es waren sehr viele über die Ebene hin; und siehe, sie waren ganz ausgetrocknet.
„Der Duft deiner Kleider ist wie der Duft von Weihrauch“ (vgl. Hld 4,11 LXX). Die tiefe Bedeutung dieser Worte lehrt die Menschen, auf welches Ziel das Tugendleben ausgerichtet ist. Denn das Ziel des tugendhaften Lebens ist die Gottähnlichkeit. Und deshalb bemühen sich tugendhafte Seelen darum, die Reinheit der Seele und die Loslösung von jeglicher sinnlichen Anhänglichkeit zu erlangen, um durch die Vorbildlichkeit ihres Lebens den Abdruck der göttlichen Natur in sich zu offenbaren.
In jener Zeit erzählte Jesus den Hohepriestern und den Ältesten des Volkes das folgende Gleichnis:
Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König, der seinem Sohn die Hochzeit ausrichtete.
Er schickte seine Diener, um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu lassen. Sie aber wollten nicht kommen.