Tagesevangelium

Donnerstag, 2 September 2021 : Psalm 98(97),2-3ab.3cd-4.5-6.

Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker. Er dachte an seine Huld und an seine Treue zum Hause Israel. Alle Enden der Erde sahen das Heil unsres Gottes. Er dachte an seine Huld und an seine Treue zum Hause Israel. Alle Enden der Erde sahen das Heil unsres Gottes. Er dachte an seine Huld und an seine Treue zum Hause Israel. Alle Enden der Erde sahen das Heil unsres Gottes. Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde, freut euch, jubelt und singt! Spielt dem Herrn auf der Harfe, auf der Harfe zu lautem Gesang! Zum Schall der Trompeten und Hörner jauchzt vor dem Herrn, dem König!

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Donnerstag, 2 September 2021 : Brief des Apostels Paulus an die Kolosser 1,9-14.

Brüder! Seit dem Tag, an dem wir davon erfahren haben, hören wir nicht auf, inständig für euch zu beten, dass ihr in aller Weisheit und Einsicht, die der Geist schenkt, den Willen des Herrn ganz erkennt. Denn ihr sollt ein Leben führen, das des Herrn würdig ist und in allem sein Gefallen findet. Ihr sollt Frucht bringen in jeder Art von guten Werken und wachsen in der Erkenntnis Gottes. Er gebe euch in der Macht seiner Herrlichkeit viel Kraft, damit ihr in allem Geduld und Ausdauer habt. Dankt dem Vater mit Freude! Er hat euch fähig gemacht, Anteil zu haben am Los der Heiligen, die im Licht sind. Er hat uns der Macht der Finsternis entrissen und aufgenommen in das Reich seines geliebten Sohnes. Durch ihn haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden.

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Mittwoch, 1 September 2021 : Kommentar Hl. Hieronymus

„Die Schwiegermutter des Simon lag im Bett und hatte Fieber“ (vgl. Lk 4,38). Möge Christus in unser Haus kommen, eintreten und das Fieber unserer Sünden mit einem einzigen Wort heilen. Jeder von uns hat sein Fieber. Jedes Mal, wenn wir wütend werden, haben wir Fieber; alle unsere Fehler sind solche Fieberanfälle. Bitten wir die Apostel, bei Jesus Fürsprache einzulegen, dass er zu uns kommen und unsere Hand ergreifen möge, denn sobald er unsere Hand berührt, wird das Fieber weichen. Er ist der wahre, der große Arzt, der erste unter allen Ärzten. Mose ist ein Arzt, Jesaja und alle Heiligen sind Ärzte, aber Jesus ist der erste unter allen Ärzten. Er weiß genau den Puls zu fühlen und die geheimen Wurzeln der Krankheiten zu ergründen. Er berührt weder das Ohr noch die Stirn noch irgendeinen anderen Körperteil, sondern er ergreift die Hand […], das heißt die bösen Taten. Zuerst heilt er die Taten, dann weicht das Fieber.

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Mittwoch, 1 September 2021 : Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 4,38-44.

In jener Zeit verließ Jesus die Synagoge und ging in das Haus des Simon. Die Schwiegermutter des Simon hatte hohes Fieber, und sie baten ihn, ihr zu helfen. Er trat zu ihr hin, beugte sich über sie und befahl dem Fieber zu weichen. Da wich es von ihr, und sie stand sofort auf und sorgte für sie. Als die Sonne unterging, brachten die Leute ihre Kranken, die alle möglichen Leiden hatten, zu Jesus. Er legte jedem Kranken die Hände auf und heilte alle. Von vielen fuhren auch Dämonen aus und schrien: Du bist der Sohn Gottes! Da fuhr er sie schroff an und ließ sie nicht reden; denn sie wussten, dass er der Messias war. Bei Tagesanbruch verließ er die Stadt und ging an einen einsamen Ort. Aber die Menschen suchten ihn, und als sie ihn fanden, wollten sie ihn daran hindern wegzugehen. Er sagte zu ihnen: Ich muss auch den anderen Städten das Evangelium vom Reich Gottes verkünden; denn dazu bin ich gesandt worden. Und er predigte in den Synagogen Judäas.

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Mittwoch, 1 September 2021 : Psalm 52(51),10.11.

Ich bin im Haus Gottes wie ein grünender Ölbaum; auf Gottes Huld vertraue ich immer und ewig. Ich danke dir, Herr, in Ewigkeit; denn du hast das alles vollbracht. Ich hoffe auf deinen Namen im Kreis der Frommen; denn du bist gütig.

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Mittwoch, 1 September 2021 : Brief des Apostels Paulus an die Kolosser 1,1-8.

Paulus, durch den Willen Gottes Apostel Christi Jesu, und der Bruder Timotheus an die heiligen Brüder in Kolossä, die an Christus glauben. Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater. Wir danken Gott, dem Vater Jesu Christi, unseres Herrn, jedes Mal, wenn wir für euch beten. Denn wir haben von eurem Glauben an Christus Jesus gehört und von der Liebe, die ihr zu allen Heiligen habt, weil im Himmel die Erfüllung eurer Hoffnung für euch bereitliegt. Schon früher habt ihr davon gehört durch das wahre Wort des Evangeliums, das zu euch gelangt ist. Wie in der ganzen Welt, so trägt es auch bei euch Frucht und wächst seit dem Tag, an dem ihr den Ruf der göttlichen Gnade vernommen und in Wahrheit erkannt habt. So habt ihr es von Epaphras, unserem geliebten Mitarbeiter, gelernt. Er ist an unserer Stelle ein treuer Diener Christi und er hat uns auch von der Liebe berichtet, die der Geist in euch bewirkt hat.

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Dienstag, 31 August 2021 : Kommentar Balduin von Ford

„Denn lebendig ist das Wort Gottes, kraftvoll und schärfer als jedes zweischneidige Schwert“ (Heb 4,12). […] Es wirkt bei der Erschaffung der Welt, bei der Lenkung der Welt und bei ihrer Erlösung. Denn was könnte wirksamer und mächtiger sein? „Wer kann seine großen Taten erzählen, all seinen Ruhm verkünden?“ (vgl. Ps 106(105),2). Die Wirkmächtigkeit des göttlichen Wortes offenbart sich in seinen Werken; sie offenbart sich auch in der Verkündigung. Dieses Wort kehrt nicht zu Gott zurück, ohne seine Wirkung entfaltet zu haben, sondern kommt allen zugute, zu denen es ausgesandt wurde (vgl. Jes 55,11). „Es ist kraftvoll und schärfer als jedes zweischneidige Schwert“, wenn es mit Glauben und Liebe aufgenommen wird. Was wäre unmöglich für den, der glaubt; was wäre schwierig für den, der liebt? Wenn Gottes Worte ertönen, durchdringen sie das Herz des Glaubenden wie „scharfe Pfeile von Kriegerhand“ (Ps 120(119),4). Sie dringen wie Stacheln darin ein und verankern sich in seinem tiefsten Inneren. Ja, dieses Wort ist schärfer als ein zweischneidiges Schwert, denn es ist einschneidender als jede andere Kraft oder Macht, feinsinniger als jede Feinheit menschlichen Genies, schärfer als jede gelehrte Durchdringung des menschlichen Wortes.

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Dienstag, 31 August 2021 : Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 4,31-37.

In jener Zeit ging Jesus hinab nach Kafarnaum, einer Stadt in Galiläa, und lehrte die Menschen am Sabbat. Sie waren sehr betroffen von seiner Lehre, denn er redete mit göttlicher Vollmacht. In der Synagoge saß ein Mann, der von einem Dämon, einem unreinen Geist, besessen war. Der begann laut zu schreien: Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes! Da befahl ihm Jesus: Schweig und verlass ihn! Der Dämon warf den Mann mitten in der Synagoge zu Boden und verließ ihn, ohne ihn jedoch zu verletzen. Da waren alle erstaunt und erschrocken, und einer fragte den andern: Was ist das für ein Wort? Mit Vollmacht und Kraft befiehlt er den unreinen Geistern, und sie fliehen. Und sein Ruf verbreitete sich in der ganzen Gegend.

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Dienstag, 31 August 2021 : Psalm 27(26),1.4.13-14.

Der Herr ist mein Licht und mein Heil: Vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist die Kraft meines Lebens: Vor wem sollte mir bangen? Nur eines erbitte ich vom Herrn, danach verlangt mich: Im Haus des Herrn zu wohnen alle Tage meines Lebens, die Freundlichkeit des Herrn zu schauen und nachzusinnen in seinem Tempel. Ich bin gewiss, zu schauen die Güte des Herrn im Land der Lebenden. Hoffe auf den Herrn, und sei stark! Hab festen Mut, und hoffe auf den Herrn!

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Dienstag, 31 August 2021 : Erster Brief des Apostels Paulus an die Thessalonicher 5,1-6.9-11.

Über Zeit und Stunde, Brüder, brauche ich euch nicht zu schreiben. Ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb in der Nacht. Während die Menschen sagen: Friede und Sicherheit!, kommt plötzlich Verderben über sie wie die Wehen über eine schwangere Frau, und es gibt kein Entrinnen. Ihr aber, Brüder, lebt nicht im Finstern, so dass euch der Tag nicht wie ein Dieb überraschen kann. Ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören nicht der Nacht und nicht der Finsternis. Darum wollen wir nicht schlafen wie die anderen, sondern wach und nüchtern sein. Denn Gott hat uns nicht für das Gericht seines Zorns bestimmt, sondern dafür, dass wir durch Jesus Christus, unseren Herrn, das Heil erlangen. Er ist für uns gestorben, damit wir vereint mit ihm leben, ob wir nun wachen oder schlafen. Darum tröstet und ermahnt einander und einer richte den andern auf, wie ihr es schon tut.

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