Tagesevangelium

Freitag, 31 Dezember 2021 : Psalm 96(95),1-2.11-12.13.

Singet dem Herrn ein neues Lied, singt dem Herrn, alle Länder der Erde! Singt dem Herrn und preist seinen Namen, verkündet sein Heil von Tag zu Tag! Der Himmel freue sich, die Erde frohlocke, es brause das Meer und alles, was es erfüllt. Es jauchze die Flur und was auf ihr wächst. Jubeln sollen alle Bäume des Waldes Jubeln sollen alle vor dem Herrn, wenn er kommt, wenn er kommt, um die Erde zu richten. Er richtet den Erdkreis gerecht und die Nationen nach seiner Treue.

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Freitag, 31 Dezember 2021 : Erster Johannesbrief 2,18-21.

Meine Kinder, es ist die letzte Stunde. Ihr habt gehört, dass der Antichrist kommt, und jetzt sind viele Antichriste gekommen. Daran erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist. Sie sind aus unserer Mitte gekommen, aber sie gehörten nicht zu uns; denn wenn sie zu uns gehört hätten, wären sie bei uns geblieben. Es sollte aber offenbar werden, dass sie alle nicht zu uns gehörten. Ihr habt die Salbung von dem, der heilig ist, und ihr alle wisst es. Ich schreibe euch nicht, dass ihr die Wahrheit nicht wisst, sondern ich schreibe euch, dass ihr sie wisst und dass keine Lüge von der Wahrheit stammt.

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Donnerstag, 30 Dezember 2021 : Kommentar Symeon der Neue Theologe

Eilen wir also, Brüder, bevor das Ende kommt; eilen wir, uns mit Gott zu verbinden, dem Schöpfer aller Dinge, der für uns Unglückselige auf die Erde herabgekommen ist, dem sich der Himmel neigte und der sich vor den Engeln verbarg, der im Schoß der heiligen Jungfrau wohnte, der auf unaussprechliche Weise, ohne sich zu ändern, von ihr Fleisch annahm, und der zu unser aller Heil aus ihrem Schoß hervorgegangen ist. Nun aber ist unser Heil nichts anderes als dies – wir sagen das nicht aus uns selbst heraus, sondern es ist der Mund Gottes, der uns das große Licht der kommenden Welt offenbart hat –: Das Himmelreich ist auf die Erde herabgekommen, oder vielmehr ist der höchste König aller Wesen – derer in der Höhe und derer in der Tiefe – gekommen und wollte uns gleich werden, damit wir die Teilhabe am Himmelreichs antreten können; damit wir zugleich teilhaben an seiner Herrlichkeit und Erben der ewigen Güter werden, die kein Auge je gesehen hat. Diese Güter sind keine anderen – das ist meine Überzeugung, das ist mein Glaube, den ich bekräftige – als der Vater, der Sohn und der Heilige Geist, die Heilige Dreieinigkeit: Hier ist die Quelle aller Güter; hier ist das Leben, aus dem alles lebt, was ist; hier ist die unaussprechliche Freude und das Heil all derer, die von seiner unaussprechlichen Erleuchtung empfangen und bewusst in inniger Vereinigung mit ihm leben. Hört! Der Grund, warum er Heiland genannt wird, ist folgender: Allen, die sich mit ihm vereinigen, schenkt er das Heil; und das Heil besteht darin, von allen Übeln befreit zu sein und zugleich für immer alles Gute zu finden: das Leben anstelle des Todes, das Licht anstelle der Finsternis, anstelle der Sklaverei der Leidenschaften und bösen Taten die vollkommene Freiheit, die denen gewährt wird, die mit Christus, dem Heiland aller Wesen, vereint sind. Dann werden sie – ohne jemals Verlust zu erleiden – alle Freude, alle Wonne, alle Seligkeit besitzen […], die niemand je kennen, begreifen oder sehen wird, der nicht aufrichtig und innig mit Christus verbunden ist.

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Donnerstag, 30 Dezember 2021 : Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 2,36-40.

In jener Zeit lebte eine Prophetin namens Hanna, eine Tochter Penuëls, aus dem Stamm Ascher. Sie war schon hochbetagt. Als junges Mädchen hatte sie geheiratet und sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt; nun war sie eine Witwe von vierundachtzig Jahren. Sie hielt sich ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten. In diesem Augenblick nun trat sie hinzu, pries Gott und sprach über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten. Als seine Eltern alles getan hatten, was das Gesetz des Herrn vorschreibt, kehrten sie nach Galiläa in ihre Stadt Nazaret zurück. Das Kind wuchs heran und wurde kräftig; Gott erfüllte es mit Weisheit, und seine Gnade ruhte auf ihm.

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Donnerstag, 30 Dezember 2021 : Psalm 96(95),7-8.9-10.

Bringt dar dem Herrn, ihr Stämme der Völker, bringt dar dem Herrn Lob und Ehre! Bringt dar dem Herrn die Ehre seines Namens, spendet Opfergaben, und tretet ein in sein Heiligtum! In heiligem Schmuck werft euch nieder vor dem Herrn, erbebt vor ihm, alle Länder der Erde! Verkündet bei den Völkern: Der Herr ist König. Den Erdkreis hat er gegründet, so dass er nicht wankt. Er richtet die Nationen so, wie es recht ist.

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Donnerstag, 30 Dezember 2021 : Erster Johannesbrief 2,12-17.

Ich schreibe euch, ihr Kinder, dass euch durch den Namen Jesu die Sünden vergeben sind. Ich schreibe euch, ihr Väter, dass ihr den erkannt habt, der von Anfang an ist. Ich schreibe euch, ihr jungen Männer, dass ihr den Bösen besiegt habt. Ich schreibe euch, ihr Kinder, dass ihr den Vater erkannt habt. Ich schreibe euch, ihr Väter, dass ihr den erkannt habt, der von Anfang an ist. Ich schreibe euch, ihr jungen Männer, dass ihr stark seid, dass das Wort Gottes in euch bleibt und dass ihr den Bösen besiegt habt. Liebt nicht die Welt und was in der Welt ist! Wer die Welt liebt, hat die Liebe zum Vater nicht. Denn alles, was in der Welt ist, die Begierde des Fleisches, die Begierde der Augen und das Prahlen mit dem Besitz, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt. Die Welt und ihre Begierde vergeht; wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit.

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Mittwoch, 29 Dezember 2021 : Kommentar Byzantinische Liturgie

Die den Stern deuten, sahen in den Händen der Jungfrau den, der mit seiner Hand die Menschen gebildet. Eingedenk dessen, dass er in Knechtesgestalt jedoch ihr Gebieter sei, trachteten sie mit ihren ehrenden Gaben ihm zu dienen und der Benedeiten zu huldigen: Sei gegrüßt, Mutter des allerheiligsten Sternes; sei gegrüßt, Morgenglanz des mystischen Lebens. Sei gegrüßt, den glühenden Irrtum löschest du aus; sei gegrüßt, allen der Dreifaltigkeit Geweihten zeigst du ihre Majestät. Sei gegrüßt, Gewalt verwirfst du und Unmenschlichkeit; sei gegrüßt, in Christus schauen wir den Menschenfreund als Herrn. Sei gegrüßt, du befreist uns von heidnischem Götzendienst; sei gegrüßt, du bewahrst uns vor der Ausgeburt der Zwietracht. Sei gegrüßt, du setzest der Anbetung des Feuers ein Ende; sei gegrüßt, du befreist die von Begierden Besessenen. Sei gegrüßt, den Gläubigen weisest du den Weg zur Weisheit; sei gegrüßt, alle Wesen erfüllst du mit Seligkeit. Sei gegrüßt, du jungfräuliche Mutter! […] Als Simeon bestimmt war, vor der Schwelle zwischen Zeit und Ewigkeit zu stehen, da wurdest du, o Herr, als Kind ihm dargereicht. Er aber schaute zudem den vollkommenen Gott in dir. Außer sich vor Staunen über dein unvorstellbares Dasein rief er aus: Halleluja, Halleluja, * Halleluja! […] Ganz war er eins mit uns bis in den Tod und war seiner Gottheit doch gar nie entkleidet. Nicht dass er etwa von einem Ort hin zu einem andern ging; sondern hernieder kam das unumschränkte Wort in der Niederkunft der Jungfrau. Uns neigt sie sich zu: Sei gegrüßt, Raum Gottes, den der Raum nicht zu fassen vermag; sei gegrüßt, Zugang zum unverfügbaren Geheimnis. Sei gegrüßt, den Ungläubigen ein widersprüchliches Gerücht; sei gegrüßt, den Gläubigen ein unwidersprochenes Rühmen. Sei gegrüßt, du auserwähltes Gefährt dessen über den Cherubim; sei gegrüßt, du erlesenes Gefäß dessen über den Seraphim. Sei gegrüßt, Unversöhnliches hast du versöhnt; sei gegrüßt, jungfräulich hast du geboren. Sei gegrüßt, vergänglich geworden ist durch dich unser Vergehen; sei gegrüßt, das Paradies hast du wieder zugänglich gemacht. Sei gegrüßt, du bist der Schlüssel zu Christi Königreich; sei gegrüßt, du nährst die Hoffnung auf die ewige Güte. Sei gegrüßt, du jungfräuliche Mutter! Durch und durch erschauerten die Engel vor dem gewaltigen Geschehen deiner Menschwerdung. Sie nämlich schauten den Unzugänglichen vordem als Gott, nun aber als Menschen zugänglich allen, wie er mitten unter uns wohnt und von uns allen hört: Halleluja, Halleluja, * Halleluja!

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Mittwoch, 29 Dezember 2021 : Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 2,22-35.

Es kam für die Eltern Jesu der Tag der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung. Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen, gemäß dem Gesetz des Herrn, in dem es heißt: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn geweiht sein. Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben. In Jerusalem lebte damals ein Mann namens Simeon. Er war gerecht und fromm und wartete auf die Rettung Israels, und der Heilige Geist ruhte auf ihm. Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Messias des Herrn gesehen habe. Jetzt wurde er vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern Jesus hereinbrachten, um zu erfüllen, was nach dem Gesetz üblich war, nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten: Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel. Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden. Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird. Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden. Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.

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Mittwoch, 29 Dezember 2021 : Psalm 96(95),1-2.3-4.5-6.

Singet dem Herrn ein neues Lied, singt dem Herrn, alle Länder der Erde! Singt dem Herrn und preist seinen Namen, verkündet sein Heil von Tag zu Tag! Erzählt bei den Völkern von seiner Herrlichkeit, bei allen Nationen von seinen Wundern! Denn groß ist der Herr und hoch zu preisen, mehr zu fürchten als alle Götter. Alle Götter der Heiden sind nichtig, der Herr aber hat den Himmel geschaffen. Alle Götter der Heiden sind nichtig, der Herr aber hat den Himmel geschaffen. Hoheit und Pracht sind vor seinem Angesicht, Macht und Glanz in seinem Heiligtum.

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Mittwoch, 29 Dezember 2021 : Erster Johannesbrief 2,3-11.

Liebe Brüder! Wenn wir die Gebote Jesu Christi halten, erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben. Wer sagt: Ich habe ihn erkannt!, aber seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht in ihm. Wer sich aber an sein Wort hält, in dem ist die Gottesliebe wahrhaft vollendet. Wir erkennen daran, dass wir in ihm sind. Wer sich aber an sein Wort hält, in dem ist die Gottesliebe wahrhaft vollendet. Wer sagt, dass er in ihm bleibt, muss auch leben, wie er gelebt hat. Liebe Brüder, ich schreibe euch kein neues Gebot, sondern ein altes Gebot, das ihr von Anfang an hattet. Das alte Gebot ist das Wort, das ihr gehört habt. Und doch schreibe ich euch ein neues Gebot, etwas, das in ihm und in euch verwirklicht ist; denn die Finsternis geht vorüber, und schon leuchtet das wahre Licht. Wer sagt, er sei im Licht, aber seinen Bruder hasst, ist noch in der Finsternis. Wer seinen Bruder liebt, bleibt im Licht; da gibt es für ihn kein Straucheln. Wer aber seinen Bruder hasst, ist in der Finsternis. Er geht in der Finsternis und weiß nicht, wohin er geht; denn die Finsternis hat seine Augen blind gemacht.

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