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Im Evangelium lesen wir: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht“ (Joh 12,24). Jesus, der Herr, ist das Weizenkorn, aber auch der Sauerteig. […] Durch sein Kommen in die Welt, allein und als Mensch, gab Jesus, der Herr, allen Menschen die Möglichkeit, das zu werden, was er selbst ist.
In jener Zeit legte Jesus der Menge ein weiteres Gleichnis vor und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte.
Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hochgewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum, sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten.
An den Fels, der dich gezeugt hat, dachtest du nicht mehr, du vergaßest den Gott, der dich geboren hat.
Der HERR sah es und verwarf im Zorn seine Söhne und Töchter.
Und er sagte: Ich will mein Gesicht vor ihnen verbergen und dann sehen, was in Zukunft mit ihnen geschieht. Denn sie sind eine Generation des Aufruhrs, Söhne, in denen die Untreue sitzt.
So hat der HERR zu mir gesagt: Geh, kauf dir einen Schurz aus Leinen und leg ihn dir um die Hüften, aber tauch ihn nicht ins Wasser!
Da kaufte ich den Schurz nach dem Wort des HERRN und legte ihn mir um die Hüften.
Nun erging das Wort des HERRN zum zweiten Mal an mich; er sagte:
Nimm den gekauften Schurz, den du um die Hüften trägst! Mach dich auf, geh an den Eufrat und verbirg ihn dort in einer Felsspalte!
Ich ging hin und verbarg ihn am Eufrat, wie mir der HERR befohlen hatte.
So verhält es sich mit dem verborgenen Reich Gottes: So, wie es jetzt verborgen ist, so wird es, wenn die Zeit dafür gekommen ist, offenbar werden. Die Menschen glauben, sie seien die Herren der Welt und könnten tun, was sie wollen. […] Derzeit „bleibt alles“, so scheint es, „wie von Anfang der Schöpfung an“, und die Spötter fragen: „Wo bleibt denn seine verheißene Ankunft?“ (2 Petr 3,4).
In jener Zeit sprach Jesus zu den Jüngern: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn und grub ihn wieder ein. Und in seiner Freude ging er hin, verkaufte alles, was er besaß, und kaufte den Acker.
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte.