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Als Gertrud sich während der Messe in die Epistel (2 Kor 6,1-10) vertiefte, um aus den dort genannten Tugenden einige zur Nachahmung und zur Belehrung anderer auszuwählen, hierbei aber keine besondere Erleuchtung empfing, sagte sie zum Herrn: „Lehre mich, o Herr, durch welche dieser Tugenden ich dir besonders wohlgefällig dienen kann, denn ich vermag es leider nicht, mich jeden Tag in allem zu üben.
In jener Zeit, als Jesus mit den Leuten redete, standen seine Mutter und seine Brüder vor dem Haus und wollten mit ihm sprechen.
Da sagte jemand zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir sprechen.
Dem, der ihm das gesagt hatte, erwiderte er: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder?
Und er streckte die Hand über seine Jünger aus und sagte: Siehe, meine Mutter und meine Brüder.
Herr, unser Gott, weide dein Volk mit deinem Stab, die Herde, die dein Erbbesitz ist, die einsam im Wald wohnt mitten im fruchtbaren Land! Sie sollen wieder im Baschan und in Gilead weiden wie in den Tagen der Vorzeit.
Wie in den Tagen, als du aus dem Land Ägypten auszogst, lass uns deine Wunder schauen!
Wer ist Gott wie du, der Schuld verzeiht und an der Verfehlung vorübergeht für den Rest seines Erbteils! Nicht hält er auf ewig fest an seinem Zorn, denn er hat Wohlgefallen daran, gütig zu sein.
Hierauf wurdet ihr zum heiligen Bad der göttlichen Taufe geführt, wie Christus vom Kreuz weg zu dem in der Nähe gelegenen Grabe gebracht wurde. Und jeder einzelne wurde gefragt, ob er an den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes glaube. Jeder legte das heilsame Bekenntnis ab und tauchte dreimal in das Wasser unter und wieder auf, hierdurch das dreitägige Begräbnis Christi sinnbildlich andeutend.
In jener Zeit sagten einige Schriftgelehrte und Pharisäer zu Jesus: Meister, wir möchten von dir ein Zeichen sehen.
Er antwortete ihnen: Diese böse und treulose Generation fordert ein Zeichen, aber es wird ihr kein Zeichen gegeben werden außer das Zeichen des Propheten Jona.
Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird auch der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein.