Die Braut des Hohenliedes sagt: „Meine Narde gab ihren Duft“ (1,12 LXX) [...]; man kann aber auch lesen: „seinen Duft“. [...] Die Braut hat sich dem Bräutigam genaht und ihn mit ihren Salben gesalbt. Und es ist erstaunlicherweise so, als hätte das Nardenöl vorher, als es die Braut in Händen hielt, nicht geduftet, sondern seinen Duft erst auf dem Leib des Bräutigams verströmt.