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„Der Gerechte hält an seinem Weg fest und die Reinheit seiner Hände wird neue Kraft gewinnen“ (Ijob 17,9 Vulg.). Ja, wenn der Gerechte den Heuchler betrachtet, erkennt er, dass jener den Besitz seiner irdischen Güter der Verdorbenheit seines Willens verdankt, und daher widmet sich dieser umso entschiedener der Liebe zu den himmlischen Gütern, da er weiß, dass die weisen Sehnsüchte unfehlbar den ewigen Lohn nach sich ziehen, während den falschen und doppelzüngigen Herzen kein zeitliches Gut verwehrt wird.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich sage euch: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit ihr in die ewigen Wohnungen aufgenommen werdet, wenn es zu Ende geht!
Wer in den kleinsten Dingen zuverlässig ist, der ist es auch in den großen, und wer bei den kleinsten Dingen Unrecht tut, der tut es auch bei den großen.
Selig der Mann, der den HERRN fürchtet und sich herzlich freut an seinen Geboten.
Seine Nachkommen werden mächtig im Land, das Geschlecht der Redlichen wird gesegnet.
Glücklich ein Mann, der gnädig ist und leiht ohne Zinsen, der nach dem Recht das Seine ordnet.
Niemals gerät er ins Wanken; ewig denkt man an den Gerechten.
Schwestern und Brüder! Ich habe mich im Herrn besonders gefreut, dass ihr eure Sorge für mich wieder einmal entfalten konntet. Ihr hattet schon daran gedacht, aber es fehlte euch die Gelegenheit dazu.
Ich sage das nicht, weil ich Mangel leide; denn ich habe gelernt, mich in jeder Lage zurechtzufinden:
Ich weiß Entbehrungen zu ertragen, ich kann im Überfluss leben.
Das Gleichnis, das wir hören, regt uns zum Nachdenken über den Umgang mit materiellen Gütern an und ganz allgemein darüber, wie wir mit dem kostbarsten Gut von allen umgehen, nämlich unserem Leben.
In der Erzählung wird ein Verwalter vom Herrn aufgefordert, „Rechenschaft abzulegen”.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ein reicher Mann hatte einen Verwalter. Diesen beschuldigte man bei ihm, er verschleudere sein Vermögen.
Darauf ließ er ihn rufen und sagte zu ihm: Was höre ich über dich? Leg Rechenschaft ab über deine Verwaltung! Denn du kannst nicht länger mein Verwalter sein.