Tagesevangelium

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Hl. Augustinus

„Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Und siehe, es war sehr gut […], und er ruhte am siebten Tag, nachdem er sein ganzes Werk vollbracht hatte“ (Gen 1,31–2,2). Wir sehen, dass Gottes Werke gut sind, und wir werden seine Ruhe schauen nach unseren Werken, wenn sie gut sind. Als ein Zeichen für diese Ruhe hat er dem Volk der Hebräer die Einhaltung des Sabbats vorgeschrieben.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 6,1-5

Als Jesus an einem Sabbat durch die Kornfelder ging, rissen seine Jünger Ähren ab, zerrieben sie mit den Händen und aßen sie. Da sagten einige Pharisäer: Warum tut ihr, was am Sabbat nicht erlaubt ist? Jesus erwiderte ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig waren – wie er in das Haus Gottes ging und die Schaubrote nahm, die allein die Priester essen dürfen, und sie aß und auch seinen Begleitern davon gab? Und Jesus sagte ihnen: Herr über den Sabbat ist der Menschensohn.

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Psalmen 145(144),17-18.14.19.20-21

Gerecht ist der HERR auf all seinen Wegen und getreu in all seinen Werken. Nahe ist der HERR allen, die ihn rufen, allen, die ihn aufrichtig rufen. Der HERR stützt alle, die fallen,

er richtet alle auf, die gebeugt sind. Denen, die ihn fürchten, erweist er Wohlgefallen, ihr Schreien hört er und rettet sie.

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Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 4,6b-15

Schwestern und Brüder, lernt an mir und an Apollos: „Nicht über das hinaus, was in der Schrift steht“, dass also keiner zugunsten des einen und zum Nachteil des andern sich wichtig machen darf. Denn wer räumt dir einen Vorrang ein? Und was hast du, das du nicht empfangen hättest? Wenn du es aber empfangen hast, warum rühmst du dich, als hättest du es nicht empfangen? Ihr seid schon satt, ihr seid schon reich geworden, ohne uns seid ihr zur Herrschaft gelangt.

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Hl. Paschasius Radbertus

Als „das Wort Fleisch wurde“ im Schoß der Jungfrau und so „unter uns wohnte“ (vgl. Joh 1,14), fand eine seltsame und außergewöhnliche Vereinigung statt. So wie bei der Auferstehung Christi alle Auserwählten in ihm auferstanden sind, so wurde in Christus auch eine Hochzeit gefeiert: Die Kirche wurde durch die Bande der Ehe mit dem einem Bräutigam vereint, als der Gottmensch die ganze Fülle der Geistesgaben empfing und die ganze Gottheit in einem Leib Wohnung nahm, der dem unseren gleich ist.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 5,33-39

In jener Zeit sagten die Pharisäer und Schriftgelehrten zu Jesus: Die Jünger des Johannes fasten und beten viel, ebenso die der Pharisäer; deine Jünger aber essen und trinken. Jesus erwiderte ihnen: Könnt ihr denn die Hochzeitsgäste fasten lassen, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam weggenommen sein; dann, in jenen Tagen, werden sie fasten.

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