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Rüstet euch mit jener Geduld, die im Leben der Heiligen so viele Wunder bewirkt. […] Wenn wir darüber nachdenken, werden wir erkennen, dass unsere Leiden in diesem Leben in keinem Verhältnis stehen zur Größe der Leiden Christi, zur Schwere unserer Sünden, zum Schrecken der Qualen der Hölle und zum himmlischen Lohn.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich sage euch: Jeder, der sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem wird sich auch der Menschensohn vor den Engeln Gottes bekennen.
Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, der wird auch vor den Engeln Gottes verleugnet werden.
Jedem, der ein Wort gegen den Menschensohn sagt, wird vergeben werden; wer aber den Heiligen Geist lästert, dem wird nicht vergeben werden.
HERR, unser Herr, wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde, der du deine Hoheit gebreitet hast über den Himmel.
Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge hast du ein Bollwerk errichtet wegen deiner Gegner, um zum Einhalten zu bringen Feind und Rächer.
Seh’ ich den Himmel, das Werk deiner Finger,
Mond und Sterne, die du befestigt:
Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?
Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott, du hast ihn gekrönt mit Pracht und Herrlichkeit.
Schwestern und Brüder!
Ich höre nicht auf, für euch zu danken, wenn ich in meinen Gebeten an euch denke; denn ich habe von eurem Glauben an Jesus, den Herrn, und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört.
Der Gott Jesu Christi, unseres Herrn, der Vater der Herrlichkeit, gebe euch den Geist der Weisheit und Offenbarung, damit ihr ihn erkennt.
Unser so liebenswürdiger Erlöser versichert uns an verschiedenen Stellen seiner Heiligen Schrift, dass er sich unentwegt um uns kümmert und über uns wacht; dass er uns trägt und immer tragen wird: in seinem Schoß, in seinem Herzen, in seinem Innersten. […]
Hüten wir uns davor, uns auf das Vermögen oder die Gunst unserer Freunde zu verlassen, auf unsern Besitz oder unsern Verstand, auf unser Wissen, unsere Kräfte, unsere Wunschvorstellungen und Entschlüsse, unsere Gebete, ja selbst auf unser vermeintliches Vertrauen auf Gott oder auf menschliche Möglichkeiten oder auf irgendetwas Geschaffenes – verlassen wir uns allein auf die Barmherzigkeit Gottes! Das heißt nicht, dass wir die oben genannten Dinge nicht einsetzen und unsererseits nicht alles tun sollten, um das Böse zu besiegen, um tugendhaft zu handeln, um die Aufgaben, die uns Gott übertragen hat, anzugehen und zu einem guten Ende zu bringen; um den Verpflichtungen nachzukommen, die wir aufgrund unsere Stellung haben.
In jener Zeit strömten Tausende von Menschen zusammen, sodass es ein gefährliches Gedränge gab. Jesus begann zu sprechen, vor allem zu seinen Jüngern: Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei!
Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird.