“Ich bin die Kraft der Gottheit vor der Ewigkeit und vor den Zeiten, so habe ich keinen Beginn in den Zeiten. Jene Kraft der Gottheit bin ich, mit der Gott alles durch Unterscheidung und Gutheißung geschaffen hat. Ich bin auch der Spiegel der Vorsehung für alles und erschallte* mit starker Kraft, in der ich das tönende Wort, nämlich das ‘Es werde’ bin, durch das alles hervorgegangen ist. […]
Denn ich bin wie eine Flamme gekommen und habe, nachdem der Schoß der Jungfrau entfacht wurde, darin geruht. Aus ihrem Fleisch, das in keinerlei Schmutz schwitzte, […] bin ich Fleisch geworden und wie ein großer Held in der Kraft über jeden Menschen hinaus hervorgekommen. […] Danach aber, als ich aus dem Schoß der Jungfrau herausgetreten bin, habe ich beim Untertauchen nach dem Menschen gesucht und ihn so […] in diesem Wasser gereinigt […].
Ich habe mein Rad umkreist, bis ich auch die fremden Kinder erneuert habe: Dadurch, dass ich die Gestalt des Menschen, die mich berührt hat, geküsst habe, habe ich eine rechte Verbindung begründet […]. Ich aber habe die kräftige Stärke des Teufels in meiner Menschheit gefesselt und zertreten. Dennoch wird er mich nicht vollständig erkennen, nur wenn ich auf meinem Richterstuhl sitzen werde; dann wird er aber völlig zuschanden werden.”
*Die Vergangenheitsform steht hier im Kontext von Schöpfung und Menschwerdung, die sich ja in der Zeit vollzogen.
Quelle: Evangelizo