Nun flehe ich – mit ihm – zu Dir:
„Vater, gegen Dich und den Himmel habe ich gesündigt;
Ich bin nicht wert, Dein Sohn genannt zu werden,
Mach mich zum allerletzten Tagelöhner.“
Mach mich würdig des reinsten
Und heiligen Kusses Deines gütigen Vaters.
Unter das Dach des Hochzeitssaales
Wolle er mich wieder aufnehmen.
Und das beste Kleid [der Taufgnade],
Das Räuber mir vom Leib gerissen,
Möge mir als bräutlicher Schmuck
Wieder angezogen werden.
Lass mich den königlichen Ring
Als herrschaftliches Zeichen
Tragen an meiner rechten Hand,
Damit ich nicht mehr links vom Weg abkomme.
Und zum Schutz vor der Schlange
Zieh mir Schuhe an die Füße,
Damit sie in der Finsternis nicht anstoßen,
Sondern ihr den Kopf zertreten.
An dem Mastkalb, das geschlachtet wird
– Auf das Kreuzesopfer weist es hin –,
Und an dem Blut, das durch den Lanzenstoß aus der Seitenwunde quillt,
Aus dem der Strom des Lebens uns entspringt,
Lass mich – nach dem Gleichnis vom verlorenen Sohn –
Wieder teilhaben,
Um das lebensspendende Brot zu essen,
Und aus deinem himmlischen Kelch zu trinken.
Quelle: Evangelizo