Home | Tagesevangelium
Der Gebetsweisung entsprach ich weder darin,
geistigerweise in meine Herzenskammer zu gehen
Noch mich an die Straßenecken zu stellen,
Um wenigstens menschlichen Lohn zu erhalten.
Sondern in beidem war ich nachlässig:
Was den Schein und was die Wirklichkeit betrifft;
Denn meine Faulheit war stärker als die Hoffnung und besiegte
Sowohl die irdische als auch die himmlische!
Nun aber möge Er, der dem Wesen nach Dein Vater im Himmel ist
Und den du durch Gnade auch uns zum Vater gegeben hast,
Mir gewähren, dass ich mit reinem Herzen
Seinen Namen auf vollkommene Weise anrufe:
Das Reich des Herrn komme,
Um meine Seele zu leiten;
Und auf dieser Erde – hier, in mir –
Geschehe Sein Wille, so wie im Himmel.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe!
Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.
Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird.
Lobet, ihr Knechte des HERRN, lobt den Namen des HERRN!
Der Name des HERRN sei gepriesen von nun an bis in Ewigkeit.
Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang sei gelobt der Name des HERRN.
Erhaben ist der HERR über alle Völker, über den Himmeln ist seine Herrlichkeit.
Wer ist wie der HERR, unser Gott,
der hinabschaut in die Tiefe, auf Himmel und Erde?
Den Geringen richtet er auf aus dem Staub, aus dem Schmutz erhebt er den Armen.
In jenen Tagen erhob sich Petrus im Kreis der Brüder – etwa hundertzwanzig waren zusammengekommen – und sagte:
Brüder! Es musste sich das Schriftwort erfüllen, das der Heilige Geist durch den Mund Davids im Voraus über Judas gesprochen hat. Judas wurde zum Anführer derer, die Jesus gefangen nahmen.
„Auch richtet der Vater niemanden, sondern er hat das Gericht ganz dem Sohn übertragen“ (Joh 5,22), nicht als würde er sich seiner Macht entäußern, sondern er richtet durch den Sohn. Der Sohn richtet also auf Anweisung des Vaters. Denn die Anweisungen des Vaters sind nicht von anderer Art als die des Sohnes, sondern es handelt sich um ein und dieselbe Anweisung.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen.
Und alle Völker werden vor ihm versammelt werden und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet.
Die Weisung des HERRN ist vollkommen,
sie erquickt den Menschen.
Das Zeugnis des HERRN ist verlässlich,
den Unwissenden macht es weise.
Die Befehle des HERRN sind gerade, sie erfüllen das Herz mit Freude. Das Gebot des HERRN ist rein, es erleuchtet die Augen.
Die Furcht des HERRN ist lauter, sie besteht für immer.