Tagesevangelium

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Joseph Kardinal Ratzinger

Die Niniviten glaubten der Botschaft dieses Juden und taten Buße. Für mich ist die Bekehrung der Niniviten eine sehr überraschende Tatsache. Wie konnten sie glauben? Ich finde keine andere Antwort als die folgende: Als sie Jonas’ Predigt hörten, mussten sie sehr wohl anerkennen, dass zumindest der überprüfbare Teil dieser Botschaft einfach wahr war: die Schlechtigkeit dieser Stadt war gravierend.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 11,29-32

In jener Zeit, als immer mehr Menschen zu Jesus kamen, begann er zu sprechen: Diese Generation ist eine böse Generation. Sie fordert ein Zeichen; aber es wird ihr kein Zeichen gegeben werden außer das Zeichen des Jona. Denn wie Jona für die Einwohner von Ninive ein Zeichen war, so wird es auch der Menschensohn für diese Generation sein.

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Psalmen 113(112),1-2.3-4.5a.6-7

Lobet, ihr Knechte des HERRN, lobt den Namen des HERRN! Der Name des HERRN sei gepriesen von nun an bis in Ewigkeit. Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang sei gelobt der Name des HERRN. Erhaben ist der HERR über alle Völker, über den Himmeln ist seine Herrlichkeit.

Wer ist wie der HERR, unser Gott, der hinabschaut in die Tiefe, auf Himmel und Erde? Den Geringen richtet er auf aus dem Staub, aus dem Schmutz erhebt er den Armen.

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Brief des Apostels Paulus an die Galater 4,22-24.26-27.31.5,1

Schwestern und Brüder! Es steht geschrieben, dass Abraham zwei Söhne hatte, einen von der Sklavin, den andern von der Freien. Der von der Sklavin wurde gemäß dem Fleisch gezeugt, der von der Freien aufgrund der Verheißung. Das ist bildlich gesprochen: Diese Frauen bedeuten zwei Bundesschlüsse.

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Johannes Tauler

„Sagt den Eingeladenen: Alles ist bereit.“ Sie aber wollten nicht kommen. „Der eine ging auf seinen Acker, der andere in seinen Laden.“ […] Diese wunderliche Geschäftigkeit und ständige Ruhelosigkeit, die die Welt umtreibt, trifft man leider erstaunlich oft in der ganzen Welt an.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 22,1-14

In jener Zeit erzählte Jesus den Hohepriestern und den Ältesten des Volkes das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König, der seinem Sohn die Hochzeit ausrichtete. Er schickte seine Diener, um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu lassen. Sie aber wollten nicht kommen.

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