Tagesevangelium

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Hl. Cyrill von Jerusalem

Groß, wirkmächtig in seinen Gaben und bewunderungswürdig ist der Heilige Geist. […] Nachdem du dir das Wirken des Heiligen Geistes auf der ganzen Welt vorgestellt hast, bleibe nicht auf der Erde! Steige empor zu dem, was droben ist! Steige im Geist empor zum ersten Himmel und schaue dort auf die vielen, ungezählten Myriaden von Engeln! Wenn du kannst, steige mit deinen Gedanken noch weiter hinauf! Schaue die Erzengel, schaue die Geister, schaue die Mächte, schaue die Fürsten, schaue die Kräfte, schaue die Throne, schaue die Herrschaften! Über sie alle ist von Gott als Führer, Lehrer und Heiligmacher der [Heilige Geist, der] Tröster gestellt.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 1,47-51

In jener Zeit sah Jesus Natanaël auf sich zukommen und sagte über ihn: Da kommt ein echter Israelit, ein Mann ohne Falschheit. Natanaël sagte zu ihm: Woher kennst du mich? Jesus antwortete ihm: Schon bevor dich Philippus rief, habe ich dich unter dem Feigenbaum gesehen. Natanaël antwortete ihm: Rabbi, du bist der Sohn Gottes, du bist der König von Israel! Jesus antwortete ihm: Du glaubst, weil ich dir sagte, dass ich dich unter dem Feigenbaum sah; du wirst noch Größeres als dieses sehen.

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Psalmen 138(137),1-2ab.2cd-3.4-5

Ich will dir danken mit meinem ganzen Herzen, dir vor den Engeln singen und spielen. ich will mich niederwerfen zu deinem heiligen Tempel hin, und deinem Namen danken für deine Huld und Treue. Denn du hast die Worte meines Mundes gehört,

deinen Namen und dein Wort über alles verherrlicht.

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Buch der Offenbarung 12,7-12a

Im Himmel entbrannte ein Kampf; Michael und seine Engel erhoben sich, um mit dem Drachen zu kämpfen. Der Drache und seine Engel kämpften, aber sie hielten nicht stand und sie verloren ihren Platz im Himmel. Er wurde gestürzt, der große Drache, die alte Schlange, die Teufel oder Satan heißt und die ganze Welt verführt; der Drache wurde auf die Erde gestürzt und mit ihm wurden seine Engel hinabgeworfen.

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Johannes Cassianus

„Kommt“, sagt er, „und lernt von mir“, wahrhaftig nicht, dass ihr die Teufel mit himmlischer Macht austreibt, nicht, die Aussätzigen rein oder die Blinden sehend zu machen oder Tote zu erwecken […] „Ihr aber“, sagt er, „lernt das von mir, dass ich sanftmütig bin und demütig von Herzen“ (vgl.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 9,46-50

In jener Zeit kam unter den Jüngern der Gedanke auf, wer von ihnen der Größte sei. Jesus sah den Gedanken in ihren Herzen. Deshalb nahm er ein Kind, stellte es neben sich und sagte zu ihnen: Wer dieses Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat.

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