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Brüder, es gibt zweierlei Ackerböden: der eine ist der Acker Gottes, der andere der des Menschen. Du hast deinen Acker und Gott hat den seinen. Du bist für deine Erde zuständig, Gott für deine Seele. Ist es recht, wenn du dein Feld pflegst, das Land Gottes aber brachliegen lässt? Wenn du dein Land bestellst, deine Seele jedoch nicht: Liegt das daran, dass du deinen Besitz in Ordnung halten, den Besitz Gottes aber verkommen lassen willst? Ist das richtig? Verdient Gott es, dass wir unsere Seele vernachlässigen, die er so sehr liebt? Du freust dich, wenn du siehst, dass dein Feld gut bestellt ist.
In jener Zeit lehrte Jesus am Ufer des Sees von Galiläa und sehr viele Menschen versammelten sich um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot auf dem See und setzte sich; die Leute aber standen am Ufer.
Und er sprach lange zu ihnen und lehrte sie in Gleichnissen. Bei dieser Belehrung sagte er zu ihnen:
Hört! Siehe, ein Sämann ging hinaus, um zu säen.
„Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Erwählten
und David, meinem Knecht, geschworen:
Auf ewig gebe ich deinem Haus festen Bestand und von Geschlecht zu Geschlecht gründe ich deinen Thron.
Er wird zu mir rufen: Mein Vater bist du, mein Gott, der Fels meiner Rettung.
Ja, zum Erstgeborenen mache ich ihn, zum Höchsten unter den Königen der Erde.
Das Wort des HERRN erging an Natan:
Geh zu meinem Knecht David und sag zu ihm: So spricht der HERR: Du willst mir ein Haus bauen, damit ich darin wohne?
Seit dem Tag, als ich die Israeliten aus Ägypten heraufgeführt habe, habe ich bis heute nie in einem Haus gewohnt, sondern bin in einer Zeltwohnung umhergezogen.
Machen wir uns niemals Sorgen um die Zukunft! Tun wir in jedem Augenblick unseres Lebens das Vollkommenste, das heißt: Tun wir das, was der Wille Gottes im gegenwärtigen Moment von uns verlangt. Und wenn wir so leben, sollten wir uns um die Zukunft nicht mehr Sorgen machen, als würden wir in der nächsten Stunde sterben … Denken wir an die Zukunft nur, wenn wir Gott um die Gnade bitten, in jedem Augenblick unseres Lebens seinen Willen zu tun, um ihn dadurch so gut wir können zu verherrlichen … Aber was den Rest angeht, sollten wir uns nicht mehr um die Zukunft kümmern, als würde das Leben dieser Welt für uns zu Ende gehen.
In jener Zeit kamen die Mutter Jesu und seine Brüder; sie blieben vor dem Haus stehen und ließen Jesus herausrufen.
Es saßen viele Leute um ihn herum und man sagte zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und suchen dich.
Er erwiderte: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder?
Und er blickte auf die Menschen, die im Kreis um ihn herumsaßen, und sagte: Das hier sind meine Mutter und meine Brüder.
Wie geht ein junger Mann seinen Pfad ohne Tadel? Wenn er dein Wort beachtet.
Ich suche dich mit ganzem Herzen. Lass mich nicht abirren von deinen Geboten!
Ich barg deinen Spruch in meinem Herzen, damit ich gegen dich nicht sündige.
Gepriesen seist du, HERR! Lehre mich deine Gesetze!
Mit meinen Lippen verkünde ich alle Entscheide deines Mundes.