„Johannes sah Jesus auf sich zukommen und sagte: Seht das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt […].“ Denn ein einziges Lamm ist für alle gestorben und hat die ganze Herde der Erdenbewohner für Gott, den Vater, zurückgewonnen. Einer ist für alle gestorben, um alle Gott zu unterwerfen; ein einziger ist für alle gestorben, um alle zu gewinnen. […] Denn wegen unserer vielen Sünden sind wir des Todes schuldig geworden, und so wurden wir sterblich. Deshalb hat der Vater seinen Sohn als Lösegeld für uns hingegeben (vgl. Joh 3,16; Mk 10,45), einen für alle; denn alles ist in ihm und er ist über allem. Einer ist für alle gestorben, damit wir alle in ihm leben. Denn der Tod, der das für alle geopferte Lamm verschlungen hatte, gab sie alle in ihm und mit ihm wieder heraus. Wir waren tatsächlich alle in Christus, der für uns und an unserer Stelle starb und auferstand.
Die Sünde ist der Ursprung und die Ursache des Todes; wenn die Sünde einmal vernichtet ist, wie könnte da der Tod der völligen Vernichtung entgehen? Wenn die Wurzel einmal abgestorben ist, wie könnte da der Keim, der aus ihr hervorgeht, noch erhalten bleiben? Wenn die Sünde einmal ausgelöscht ist, für welche Schuld sollten wir dann noch sterben? Lasst uns also mit Freude das Opfer des Lammes feiern und sagen: „Tod, wo ist dein Sieg? Unterwelt, wo ist dein Stachel?“ (1 Kor 15,55; Hos 13,14). […] „Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes freigekauft, indem er für uns zum Fluch geworden ist“ (Gal 3,13), damit wir dem Fluch der Sünde entrinnen.
Quelle: Evangelizo