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Paulus, Knecht Christi Jesu, berufen zum Apostel, auserwählt, das Evangelium Gottes zu verkündigen, das er durch seine Propheten im voraus verheißen hat in den heiligen Schriften: das Evangelium von seinem Sohn, der dem Fleisch nach geboren ist als Nachkomme Davids, der dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzt ist als Sohn Gottes in Macht seit der Auferstehung von den Toten, das Evangelium von Jesus Christus, unserem Herrn. Durch ihn haben wir Gnade und Apostelamt empfangen, um in seinem Namen alle Heiden zum Gehorsam des Glaubens zu führen; zu ihnen gehört auch ihr, die ihr von Jesus Christus berufen seid. An alle in Rom, die von Gott geliebt sind, die berufenen Heiligen: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus.
In jener Zeit, als immer mehr Menschen zu Jesus kamen, sagte er: Diese Generation ist böse. Sie fordert ein Zeichen; aber es wird ihr kein anderes gegeben werden als das Zeichen des Jona. Denn wie Jona für die Einwohner von Ninive ein Zeichen war, so wird es auch der Menschensohn für diese Generation sein. Die Königin des Südens wird beim Gericht gegen die Männer dieser Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören. Hier aber ist einer, der mehr ist als Salomo. Die Männer von Ninive werden beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie haben sich nach der Predigt des Jona bekehrt. Hier aber ist einer, der mehr ist als Jona.
Als ich die Liebe Gottes betrachtete, berührte es mich sehr, die Wohltaten zu sehen, die ich vom ersten Augenblick meines Lebens an bis jetzt von Gott empfangen habe. Was für eine Güte! Was für eine Fürsorge! Was für eine Vorsehung, sowohl für den Körper, als auch für die Seele! Welche Geduld! Welche Süßigkeit! […] Gott hat mich, wie mir scheint, diese Wahrheit durchdringen und klar erkennen lassen: erstens, dass er in allen Kreaturen [am Werk] ist; zweitens, dass er alles bewirkt, was an Gutem in ihnen vorhanden ist; drittens, dass er uns all das Gute tut, das wir von diesen empfangen. Und es schien mir, als sähe ich diesen König der Herrlichkeit und Majestät damit beschäftigt, uns zu wärmen in unseren Kleidern, uns zu erfrischen in der Luft, uns zu ernähren in dem Fleisch [das wir essen], uns zu erfreuen in den Klängen und den angenehmen Dingen, in mir alle zum Leben und Handeln notwendigen Bewegungen hervorzurufen. Was für ein Wunder! Wer bin ich, o mein Gott, dass du mich so bedienst, zu jeder Zeit, mit solcher Hingabe und in allen Dingen mit solcher Fürsorge und Liebe! Er handelt in allen anderen Geschöpfen ebenso; doch das alles tut er für mich, wie ein eifriger und aufmerksamer Verwalter, der allerorts im Königreich für seinen König arbeiten lässt. Und was noch bewundernswerter ist: Gott tut dies für alle Menschen, obwohl fast niemand daran denkt, außer irgendeiner auserwählten Seele, einer heiligen Seele. Also ist es notwendig, dass zumindest ich daran denke und dafür dankbar bin. Ich stelle mir vor, dass Gott, da seine Herrlichkeit das letzte Ziel aller seiner Taten ist, alle diese Dinge hauptsächlich aus Liebe zu denen tut, die daran denken und darin seine Güte bewundern, die ihm dafür dankbar sind, die darin die Gelegenheit ergreifen, ihn zu lieben. Die anderen empfangen die gleichen Wohltaten. aber wie durch Zufall und Glück […] Gott schenkt uns ununterbrochen das Sein, das Leben, die Abläufe alles dessen, was es an Geschöpflichem im All gibt. Das ist seine Beschäftigung in der Natur. Unsere hingegen soll es sein, ohne Unterlass zu empfangen, was er uns von allen Seiten schickt, und es ihm voller Dankbarkeit zurückzugeben, indem wir ihn loben und ihm dankbar sind dafür, dass er der Urheber aller Dinge ist. Ich habe Gott versprochen, das zu tun, so sehr ich vermag.
Singet dem Herrn ein neues Lied; denn er hat wunderbare Taten vollbracht! Er hat mit seiner Rechten geholfen und mit seinem heiligen Arm. Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker. Er dachte an seine Huld und an seine Treue zum Hause Israel. Alle Enden der Erde sahen das Heil unsres Gottes. Er dachte an seine Huld und an seine Treue zum Hause Israel. Alle Enden der Erde sahen das Heil unsres Gottes. Er dachte an seine Huld und an seine Treue zum Hause Israel. Alle Enden der Erde sahen das Heil unsres Gottes. Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde, freut euch, jubelt und singt!
In jenen Tagen ging Naaman, der Syrer, zum Jordan hinab und tauchte siebenmal unter, wie ihm der Gottesmann befohlen hatte. Da wurde sein Leib gesund wie der Leib eines Kindes und er war rein. Nun kehrte er mit seinem ganzen Gefolge zum Gottesmann zurück, trat vor ihn hin und sagte: Jetzt weiß ich, dass es nirgends auf der Erde einen Gott gibt außer in Israel. So nimm jetzt von deinem Knecht ein Dankgeschenk an! Nun kehrte er mit seinem ganzen Gefolge zum Gottesmann zurück, trat vor ihn hin und sagte: Jetzt weiß ich, dass es nirgends auf der Erde einen Gott gibt außer in Israel. Elischa antwortete: So wahr der Herr lebt, in dessen Dienst ich stehe: Ich nehme nichts an. Auch als Naaman ihn dringend bat, es zu nehmen, lehnte er ab. Darauf sagte Naaman: Wenn es also nicht sein kann, dann gebe man deinem Knecht so viel Erde, wie zwei Maultiere tragen können; denn dein Knecht wird keinem andern Gott mehr Brand- und Schlachtopfer darbringen als Jahwe allein.
Denk daran, dass Jesus Christus, der Nachkomme Davids, von den Toten auferstanden ist; so lautet mein Evangelium, für das ich zu leiden habe und sogar wie ein Verbrecher gefesselt bin; aber das Wort Gottes ist nicht gefesselt. Das alles erdulde ich um der Auserwählten willen, damit auch sie das Heil in Christus Jesus und die ewige Herrlichkeit erlangen. Das Wort ist glaubwürdig: Wenn wir mit Christus gestorben sind, werden wir auch mit ihm leben; wenn wir standhaft bleiben, werden wir auch mit ihm herrschen; wenn wir ihn verleugnen, wird auch er uns verleugnen. Wenn wir untreu sind, bleibt er doch treu, denn er kann sich selbst nicht verleugnen.
Auf dem Weg nach Jerusalem zog Jesus durch das Grenzgebiet von Samarien und Galiläa. Als er in ein Dorf hineingehen wollte, kamen ihm zehn Aussätzige entgegen. Sie blieben in der Ferne stehen und riefen: Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns! Als er sie sah, sagte er zu ihnen: Geht, zeigt euch den Priestern! Und während sie zu den Priestern gingen, wurden sie rein. Einer von ihnen aber kehrte um, als er sah, dass er geheilt war; und er lobte Gott mit lauter Stimme. Er warf sich vor den Füßen Jesu zu Boden und dankte ihm. Dieser Mann war aus Samarien. Da sagte Jesus: Es sind doch alle zehn rein geworden. Wo sind die übrigen neun? Ist denn keiner umgekehrt, um Gott zu ehren, außer diesem Fremden? Und er sagte zu ihm: Steh auf und geh! Dein Glaube hat dir geholfen.
Jesus sprach zur Menge. Einige, die ihn nicht verstanden, diskutierten miteinander, und eine Frau rief: „Selig, die deine Mutter war und dich geboren hat“. Eine Frau, die das ruft – großartig so etwas! Das Volk, wenn es authentisch ist, hat Tiefgang! In diesem Moment wird Jesus sagen: „Selig sind vielmehr die, die das Wort Gottes hören und es befolgen.“ – Er will sich dieser familiären Einengung entziehen, heute würde man sagen „Einengung durch die Gruppe“. In den Berggegenden oder auf dem Land sind die Familienbande sehr eng, wie bei kleinen Stämmen. Jesus geht weg. Da sagte man zu ihm: „Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen“. – „Wer ist meine Mutter? Wer sind meine Brüder? Die, die das Wort Gottes befolgen“ (vgl. Lk 8,20–21). – Er gründet eine Gesellschaft jenseits der natürlichen Zugehörigkeit. Sie basiert nicht auf einer Angleichung von Empfindungen, sozialen Bedingungen, Klasse und Herkunft. Nein, etwas anderes. Er wird zu der Frau sagen: „Selig sind vielmehr die, die das Wort Gottes hören und es befolgen.“ Diese Frau aber hatte das Wort Gottes gehört, denn sie hatte zu ihm gesagt: „Selig, die deine Mutter war!“ (vgl. Lk 11,27–28). Es ist kein Tadel, den Jesus daraufhin an sie richtet, es ist im Gegenteil eine Bestätigung, wenn er sagt: „Selig bist du, weil du verstanden hast, dass es etwas Größeres gibt als Familienbeziehungen, etwas, das Familienbeziehungen, wenn sie in Ordnung sind, Licht verleihen kann – jedoch Licht von anderer Art.
Der Herr ist König. Die Erde frohlocke. Freuen sollen sich die vielen Inseln. Rings um ihn her sind Wolken und Dunkel, Gerechtigkeit und Recht sind die Stützen seines Throns. Berge schmelzen wie Wachs vor dem Herrn, vor dem Antlitz des Herrschers aller Welt. Seine Gerechtigkeit verkünden die Himmel, seine Herrlichkeit schauen alle Völker. Ein Licht erstrahlt den Gerechten und Freude den Menschen mit redlichem Herzen. Ihr Gerechten, freut euch am Herrn, und lobt seinen heiligen Namen!
So spricht der Herr: Die Völker sollen aufbrechen und heraufziehen zum Tal Joschafat. Denn dort will ich zu Gericht sitzen über alle Völker ringsum. Schwingt die Sichel, denn die Ernte ist reif. Kommt, tretet die Kelter, denn sie ist voll, die Tröge fließen über. Denn ihre Bosheit ist groß. Getöse und Getümmel herrscht im Tal der Entscheidung; denn der Tag des Herrn ist nahe im Tal der Entscheidung. Sonne und Mond verfinstern sich, die Sterne halten ihr Licht zurück. Der Herr brüllt vom Zion her, aus Jerusalem dröhnt seine Stimme, so dass Himmel und Erde erbeben. Doch für sein Volk ist der Herr eine Zuflucht, er ist eine Burg für Israels Söhne. Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr, euer Gott, bin und dass ich auf dem Zion wohne, meinem heiligen Berg. Jerusalem wird heilig sein, Fremde werden nie mehr hindurchziehen. An jenem Tag triefen die Berge von Wein, die Hügel fließen über von Milch und in allen Bächen Judas strömt Wasser. Eine Quelle entspringt im Haus des Herrn und tränkt das Schittim-Tal. Ägypten wird zur Wüste, Edom wird zur verödeten Steppe, wegen der Gewalttat an Judas Söhnen, in deren Land sie unschuldiges Blut vergossen. Juda aber bleibt für immer bewohnt und Jerusalem besteht von Geschlecht zu Geschlecht, ich erkläre ihr Blut für unschuldig, das ich vorher nicht für unschuldig erklärte, und der Herr wohnt auf dem Zion.