Tagesevangelium

Brief des Apostels Paulus an die Römer 13,8-10

Schwestern und Brüder! Niemandem bleibt etwas schuldig, außer der gegenseitigen Liebe! Wer den andern liebt, hat das Gesetz erfüllt. Denn die Gebote: Du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren! und alle anderen Gebote sind in dem einen Satz zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.

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Hl. Ambrosius

Die zum Mahl geladenen Gäste lassen sich entschuldigen, obwohl das Reich Gottes niemandem verschlossen ist, wenn er sich nicht durch seine Worte selbst davon ausschließt. Der Herr lädt in seiner Güte alle ein; doch es ist unsere Trägheit oder unser Unverstand, die uns davon abhalten.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 14,15-24

In jener Zeit sagte einer der Gäste, der zusammen mit Jesus eingeladen worden war, zu ihm: Selig, wer im Reich Gottes am Mahl teilnehmen darf. Jesus sagte zu ihm: Ein Mann veranstaltete ein großes Festmahl und lud viele dazu ein. Zur Stunde des Festmahls schickte er seinen Diener aus und ließ denen, die er eingeladen hatte, sagen: Kommt, alles ist bereit! Aber alle fingen an, einer nach dem anderen, sich zu entschuldigen.

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Psalmen 131(130),1.2.3

HERR, mein Herz überhebt sich nicht, nicht hochmütig blicken meine Augen, ich gehe nicht um mit großen Dingen, mit Dingen, die mir nicht begreiflich sind. Vielmehr habe ich besänftigt, habe zur Ruhe gebracht meine Seele. Wie ein gestilltes Kind bei seiner Mutter, wie das gestillte Kind, so ist meine Seele in mir.

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Brief des Apostels Paulus an die Römer 12,5-16a

Brüder! Wir, die vielen, sind ein Leib in Christus, als Einzelne aber sind wir Glieder, die zueinander gehören. Wir haben unterschiedliche Gaben, je nach der uns verliehenen Gnade. Hat einer die Gabe prophetischer Rede, dann rede er in Übereinstimmung mit dem Glauben; hat einer die Gabe des Dienens, dann diene er.

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Hl. Gregor von Nazianz

Lasst uns auf die Gesundheit unseres Nächsten ebenso sorgfältig achten wie auf die eigene, mag er nun wohlauf oder von Krankheit gezeichnet sein. Denn „wir, die vielen, sind ein Leib in Christus“ (vgl. Röm 12,5), ob wir nun reich oder arm, Sklaven oder Freie, gesund oder krank sind.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 14,12-14

In jener Zeit sprach Jesus zu einem der führenden Pharisäer, der ihn zum Essen eingeladen hatte: Wenn du mittags oder abends ein Essen gibst, lade nicht deine Freunde oder deine Brüder, deine Verwandten oder reiche Nachbarn ein; sonst laden auch sie dich wieder ein und dir ist es vergolten.

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Psalmen 69(68),30-31.33-34.35-36ab.36c-37

Ich bin elend und voller Schmerzen; doch deine Hilfe, o Gott, wird mich erhöhen. Ich will im Lied den Namen Gottes loben, ich will ihn mit Dank erheben. Die Gebeugten haben es gesehen und sie freuen sich! Ihr, die ihr Gott sucht, euer Herz lebe auf!

Denn der HERR hört auf die Armen, seine Gefangenen verachtet er nicht.

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Brief des Apostels Paulus an die Römer 11,29-36

Brüder! Unwiderruflich sind Gnade und Berufung, die Gott gewährt. Denn wie ihr einst Gott ungehorsam wart, jetzt aber infolge ihres Ungehorsams Erbarmen gefunden habt, so sind auch sie infolge des Erbarmens, das ihr gefunden habt, ungehorsam geworden, damit jetzt auch sie Erbarmen finden.

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Balduin von Ford

Die Liebe, mit der Gott uns geliebt hat, hat durch ihre Kraft die Fesseln gelöst, mit denen uns der Tod gefangen hielt. Seitdem kann der Tod nur einen Augenblick lang jene festhalten, die er anrühren darf. Denn „Christus [ist] von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen“ (1 Kor 15,20).

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