Tagesevangelium

Hl. Augustinus

Niemand soll, sofern er Christ ist, daran zweifeln, dass auch jetzt Tote auferstehen. Gewiss, jeder Mensch hat Augen, mit denen er sehen kann, wie Tote auferstehen, so wie der Sohn jener Witwe auferstanden ist, von dem im Evangelium gerade die Rede war. Nicht alle jedoch können die Auferstehung derer sehen, die geistlich tot sind.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 7,11-17

In jener Zeit kam Jesus in eine Stadt namens Naïn; seine Jünger und eine große Volksmenge folgten ihm. Als er in die Nähe des Stadttors kam, siehe, da trug man einen Toten heraus. Es war der einzige Sohn seiner Mutter, einer Witwe. Und viele Leute aus der Stadt begleiteten sie. Als der Herr die Frau sah, hatte er Mitleid mit ihr und sagte zu ihr: Weine nicht! Und er trat heran und berührte die Bahre.

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Psalmen 101(100),1-2ab.2c-3.4-5ab.5cd-6

Von Huld und Recht will ich singen, dir, HERR, will ich spielen. Auf den rechten Weg will ich achten. Wann kommst du zu mir? Auf den rechten Weg will ich achten. Wann kommst du zu mir? Ich lebe mit lauterem Herzen inmitten meines Hauses.

Ich setze mir nicht vor Augen, was Verderben bringt.

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Erster Brief des Apostels Paulus an Timotheus 3,1-13

Mein Sohn! Das Wort ist glaubwürdig: Wer das Amt eines Bischofs anstrebt, der strebt nach einer großen Aufgabe. Deshalb soll der Bischof untadelig, Mann einer einzigen Frau, nüchtern, besonnen sein, von würdiger Haltung, gastfreundlich, fähig zu lehren; er sei kein Trinker und kein gewalttätiger Mensch, sondern rücksichtsvoll; er sei nicht streitsüchtig und nicht geldgierig.

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Hl. Bernhard von Clairvaux

Das Martyrium der Jungfrau Maria wird uns sowohl in der Weissagung Simeons als auch in der Leidensgeschichte des Herrn nahegebracht. „Dieser wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird“, sagte der Greis über das Kind Jesus; an Maria gerichtet fügte er hinzu: „Deine Seele wird ein Schwert durchdringen“ (Lk 2,34-35).

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 19,25-27

In jener Zeit standen bei dem Kreuz Jesu seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala. Als Jesus die Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zur Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.

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Psalmen 31(30),2-3a.3b-4.5-6.15-16.20

HERR, bei dir habe ich mich geborgen. Lass mich nicht zuschanden werden in Ewigkeit; rette mich in deiner Gerechtigkeit! Neige dein Ohr mir zu, erlöse mich eilends! Sei mir ein schützender Fels, ein festes Haus, mich zu retten! Denn du bist mein Fels und meine Festung; um deines Namens willen wirst du mich führen und leiten.

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Brief des Apostel Paulus an die Hebräer 5,7-9

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Hl. Augustinus

Wir dürfen uns des Todes unseres Herrn und Gottes nicht nur nicht schämen, sondern sollten daraus größtes Vertrauen und höchsten Mut gewinnen. Indem er von uns den Tod, den er in uns vorfand, annahm, versprach er in seiner Treue, uns in ihm das Leben zu schenken, das wir aus uns selbst nicht haben konnten.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 3,13-17

In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodemus: Niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn. Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der glaubt, in ihm ewiges Leben hat.

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