Tagesevangelium

Sonntag, 30 Mai 2021 : Kommentar Hl. Irenäus von Lyon

Das ist die Richtschnur unseres Glaubens, das ist das Fundament unseres Bauwerks, das ist es, was unserem Verhalten Festigkeit verleiht. Erstens: Gott Vater, ungeschaffen, unbegrenzt, unsichtbar; der eine Gott, Schöpfer des Universums; das ist der erste Artikel unseres Glaubens. Zweiter Artikel: Das Wort Gottes, der Sohn Gottes, Jesus Christus, unser Herr; er wurde den Propheten geoffenbart, gemäß der Art ihrer Weissagungen und gemäß dem Ratschluss des Vaters; durch seine Mitwirkung wurde alles geschaffen; In der Fülle der Zeit – um alles kurz zusammenzufassen –, hat er sich herabgelassen, Mensch zu werden unter den Menschen, sichtbar, berührbar, um so den Tod zu vernichten, das Leben hervorzubringen und die Versöhnung zwischen Gott und den Menschen zu erwirken. Und der dritte Artikel: der Heilige Geist; durch ihn haben die Propheten geweissagt, haben unsere Väter die göttlichen Dinge gelernt und wurden die Gerechten auf den Weg der Gerechtigkeit geführt; als die Zeit erfüllt war, wurde er auf neue Weise auf die Menschen ausgegossen, um sie auf der ganzen Erde für Gott zu erneuern. Deshalb steht die Taufe unserer neuen Geburt unter dem Zeichen dieser drei Artikel. Gott Vater gewährt sie uns im Hinblick auf unsere neue Geburt in seinem Sohn durch den Heiligen Geist. Denn jene, die den Heiligen Geist in sich tragen, werden zum Wort geführt, das der Sohn ist, und der Sohn führt sie zum Vater, und der Vater verleiht uns die Unsterblichkeit. Ohne den Geist ist es unmöglich, das Wort Gottes zu verstehen, und ohne den Sohn kann man sich nicht dem Vater nähern. Denn die Erkenntnis des Vaters ist der Sohn, und die Erkenntnis des Sohnes geschieht durch den Heiligen Geist, und der Sohn gibt den Geist, wie es dem Vater gefällt.

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Samstag, 29 Mai 2021 : Kommentar Hl. Athanasius

Die eingeborene und selbsteigene Weisheit Gottes ist also Schöpferin und Bildnerin von allem; denn „alles“, heißt es, „hast Du in Weisheit gemacht“ (Ps 103(104),24) […] Denn wie unser Wort ein Bild des Sohnes Gottes ist, insofern es Wort ist, so ist auch die Weisheit in uns wieder ein Bild von ihm, insofern er Weisheit ist. Und da wir in ihr das Wissen und Denken besitzen, werden wir für die schöpferische Weisheit empfänglich und können durch sie ihren Vater erkennen. Denn, „wer den Sohn hat“, sagt er, „hat auch den Vater, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat“ (vgl. 1 Joh 2,23; Mt 10,40). […] „Denn weil die Welt in der Weisheit Gottes“ – in der vorhin angegebenen Weise – „durch die Weisheit Gottes nicht erkannte, so gefiel es Gott, durch die Torheit der Predigt die zu retten, die glauben“ (1 Kor 1,21). Denn Gott wollte nicht mehr wie in früheren Zeiten durch Bild und Schatten der in den Geschöpfen befindlichen Weisheit erkannt werden, sondern er ließ die wahre Weisheit selbst Fleisch annehmen, Mensch werden und den Kreuzestod erleiden, damit durch den Glauben an das Kreuz von nun an alle Gläubigen gerettet werden könnten. Es ist also die Weisheit Gottes selbst, die sich zuvor durch ihr Bild in den Geschöpfen […] offenbarte und durch sich ihren Vater. Später aber ist sie, die [auch] das Wort war, Fleisch geworden, wie Johannes gesagt hat (Joh 1,14), und nachdem sie den Tod vernichtet und unser Geschlecht gerettet hatte, offenbarte sie sich noch mehr und durch sich ihren Vater, wie sie sagte: „Gib ihnen, dass sie Dich, den einzig wahren Gott, erkennen und den Du gesandt hast, Jesus Christus“ (vgl. Joh 17,3). Es ward also die ganze Erde voll von seiner Erkenntnis. Es gibt ja nur Eine Erkenntnis des Vaters durch den Sohn und des Sohnes vom Vater und an ihm freut sich der Vater und dieselbe Freude genießt der Sohn im Vater, wie er ja sagt: „Ich war es, woran er sich erfreute, Tag um Tag war ich in Entzücken vor seinem Angesicht“ (Spr 8,30).

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Samstag, 29 Mai 2021 : Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 11,27-33.

In jener Zeit kamen Jesus und seine Jünger wieder nach Jerusalem. Als er im Tempel umherging, kamen die Hohenpriester, die Schriftgelehrten und die Ältesten zu ihm und fragten ihn: Mit welchem Recht tust du das alles? Wer hat dir die Vollmacht gegeben, das zu tun? Jesus sagte zu ihnen: Zuerst will ich euch eine Frage vorlegen. Antwortet mir, dann werde ich euch sagen, mit welchem Recht ich das tue. Stammte die Taufe des Johannes vom Himmel oder von den Menschen? Antwortet mir! Da überlegten sie und sagten zueinander: Wenn wir antworten: Vom Himmel!, so wird er sagen: Warum habt ihr ihm dann nicht geglaubt? Sollen wir also antworten: Von den Menschen? Sie fürchteten sich aber vor den Leuten; denn alle glaubten, dass Johannes wirklich ein Prophet war. Darum antworteten sie Jesus: Wir wissen es nicht. Jesus erwiderte: Dann sage auch ich euch nicht, mit welchem Recht ich das alles tue.

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Samstag, 29 Mai 2021 : Psalm 19(18),8.9.10.

Die Weisung des Herrn ist vollkommen, sie erquickt den Menschen. Das Gesetz des Herrn ist verlässlich, den Unwissenden macht es weise. Die Befehle des Herrn sind richtig, sie erfreuen das Herz; das Gebot des Herrn ist lauter, es erleuchtet die Augen. Die Furcht des Herrn ist rein, sie besteht für immer. Die Urteile des Herrn sind wahr, gerecht sind sie alle.

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Samstag, 29 Mai 2021 : Buch Jesus Sirach 51,12cd-20.

Er erlöste mich von allem Unheil und rettete mich am Tag der Not. Darum danke ich dem Herrn und will seinen Namen loben und verherrlichen. Danket dem Herrn, denn er ist gut, denn seine Huld währt ewig. Danket dem Gott der Lobgesänge, denn seine Huld währt ewig. Danket dem Wächter Israels, denn seine Huld währt ewig. Danket dem Schöpfer des Alls, denn seine Huld währt ewig. Danket dem Erlöser Israels, denn seine Huld währt ewig. Danket dem, der Israels Versprengte sammelt, denn seine Huld währt ewig. Danket dem Erbauer seiner Stadt und seines Heiligtums, denn seine Huld währt ewig. Danket dem, der dem Haus David Macht verlieh, denn seine Huld währt ewig. Danket dem, der Zadoks Söhne zu Priestern erwählt hat, denn seine Huld währt ewig. Danket dem Schild Abrahams, denn seine Huld währt ewig. Danket dem Fels Isaaks, denn seine Huld währt ewig. Danket dem Starken Jakobs, denn seine Huld währt ewig. Danket dem, der Zion erwählt hat, denn seine Huld währt ewig. Danket dem König der höchsten Könige, denn seine Huld währt ewig. Seinem Volk verleiht er Macht - das ist ein Ruhm für all seine Frommen, für Israels Söhne, das Volk, das sich ihm nahen darf. Halleluja! und will seinen Namen loben und verherrlichen. Als ich jung und noch nicht unstet war, suchte ich eifrig die Weisheit. Sie kam zu mir in ihrer Schönheit, und bis zuletzt will ich sie erstreben. Und wie nach dem Blühen die Trauben reifen, die das Herz erfreuen, so schritt mein Fuß auf geradem Weg; denn schon von Jugend an habe ich sie erkannt. Nur kurz hörte ich hin, und schon fand ich Belehrung in Menge. Sie ist für mich zur Amme geworden; meinem Lehrer will ich danken. Ich hatte im Sinn, Freude zu erleben, ich strebte ohne Rast nach Glück. Ich verlangte brennend nach ihr und wandte von ihr meinen Blick nicht ab. Ich richtete mein Verlangen auf sie, und auf ihren Höhen wanke ich nicht. Meine Hand öffnete ihre Tore, und ich nahm sie leibhaftig wahr. Ich habe ihretwegen meine Hände gereinigt, und ich fand die Weisheit in ihrer Reinheit. Einsicht erwarb ich durch sie von Anfang an, darum lasse ich nicht von ihr.

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Freitag, 28 Mai 2021 : Kommentar Hl. Cyrill von Jerusalem

„Einen gläubigen Mann zu finden, ist etwas Großes“ (Spr 20,6). Nicht sollst du mir dein Gewissen offenbaren; denn nicht von menschlichem Gerichte wirst du gerichtet werden. Aber du sollst deinen ungeheuchelten Glauben Gott offenbaren, der Nieren und Herzen prüft (Ps 7,10) und die Gedanken der Menschen kennt (Ps 93(94),11). Es ist etwas Großartiges um einen gläubigen Mann; er ist reicher als alle Reichen. Denn „dem Gläubigen gehört die ganze Welt der Reichtümer“ (Spr 17,6a LXX), insofern er sie verachtet und mit Füßen tritt. Diejenigen, welche nach außen hin reich sind und viel besitzen, sind seelisch arm. Je mehr sie sich nämlich Schätze sammeln, von umso größerer Begierde nach dem, was ihnen noch fehlt, werden sie verzehrt. Der Gläubige dagegen – so widersprechend es klingt – ist reich in der Armut. Da er weiß, dass er nur Kleidung und Nahrung braucht, ist er damit zufrieden und tritt den Reichtum mit Füßen. Nicht nur bei uns, die wir den Namen Christi führen, steht der Glaube in großem Ansehen, sondern auch das ganze soziale Leben, auch das Leben derer, die außerhalb der Kirche stehen, vollzieht sich im Glauben. Die gesetzliche Trauung von Personen, die sich fremd gewesen sind, erfolgt auf Grund des Glaubens. […] Der Ackerbau beruht auf dem Glauben; denn wer nicht an eine Ernte glaubt, unterzieht sich keinen Mühen. Im Glauben begibt man sich auf das Meer, vertraut sich kleinstem Holze an […] Auf dem Glauben beruhen also die meisten menschlichen Unternehmungen, und nicht nur bei uns herrscht dieser Glaube, sondern, wie gesagt, auch bei jenen, welche uns ferne stehen. […] Zum wahren Glauben ruft euch die heutige Schriftlesung. Sie zeigt euch den Weg, den auch ihr betreten müsst, um Gott zu gefallen. […] Der Glaube verstopft nach Daniel die Rachen der Löwen (vgl. Dan 6,23) […] „In allem ergreifet den Schild des Glaubens, womit ihr werdet alle feurigen Geschosse des Bösen auslöschen können!“ (Eph 6,16). […] Der Glaube vermag so viel, dass er sogar Menschen befähigt, auf dem Meere zu wandeln (vgl. Mt 14,29). […] Der Glaube hat eine solche Kraft, dass nicht nur der, welcher glaubt, das Heil erhält, sondern dass auch auf Grund des Glaubens der einen andere gerettet worden sind (vgl. Mt 9,2–7). […] Und der Glaube der Schwestern des Lazarus hatte die Kraft, den Toten aus den Toren der Unterwelt zurückzurufen (vgl. Joh 11). […] Der Glaube, der durch den Heiligen Geist als Gnadengeschenk verliehen wird, ist also nicht nur ein dogmatischer, er wirkt auch Übermenschliches. Wer den Glauben letzterer Art hat, wird zu diesem Berg sagen: „Gehe von hier dorthin, und er wird fortgehen“ (Mt 17,19).

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Freitag, 28 Mai 2021 : Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 11,11-25.

In jener Zeit zog Jesus nach Jerusalem hinein, in den Tempel; nachdem er sich alles angesehen hatte, ging er spät am Abend mit den Zwölf nach Betanien hinaus. Als sie am nächsten Tag Betanien verließen, hatte er Hunger. Da sah er von weitem einen Feigenbaum mit Blättern und ging hin, um nach Früchten zu suchen. Aber er fand an dem Baum nichts als Blätter; denn es war nicht die Zeit der Feigenernte. Da sagte er zu ihm: In Ewigkeit soll niemand mehr eine Frucht von dir essen. Und seine Jünger hörten es. Dann kamen sie nach Jerusalem. Jesus ging in den Tempel und begann, die Händler und Käufer aus dem Tempel hinauszutreiben; er stieß die Tische der Geldwechsler und die Stände der Taubenhändler um und ließ nicht zu, dass jemand irgendetwas durch den Tempelbezirk trug. Er belehrte sie und sagte: Heißt es nicht in der Schrift: Mein Haus soll ein Haus des Gebetes für alle Völker sein? Ihr aber habt daraus eine Räuberhöhle gemacht. Die Hohenpriester und die Schriftgelehrten hörten davon und suchten nach einer Möglichkeit, ihn umzubringen. Denn sie fürchteten ihn, weil alle Leute von seiner Lehre sehr beeindruckt waren. Als es Abend wurde, verließ Jesus mit seinen Jüngern die Stadt. Als sie am nächsten Morgen an dem Feigenbaum vorbeikamen, sahen sie, dass er bis zu den Wurzeln verdorrt war. Da erinnerte sich Petrus und sagte zu Jesus: Rabbi, sieh doch, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt. Jesus sagte zu ihnen: Ihr müsst Glauben an Gott haben. Amen, das sage ich euch: Wenn jemand zu diesem Berg sagt: Heb dich empor, und stürz dich ins Meer!, und wenn er in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass geschieht, was er sagt, dann wird es geschehen. Darum sage ich euch: Alles, worum ihr betet und bittet - glaubt nur, dass ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch zuteil. Und wenn ihr beten wollt und ihr habt einem anderen etwas vorzuwerfen, dann vergebt ihm, damit auch euer Vater im Himmel euch eure Verfehlungen vergibt.

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Freitag, 28 Mai 2021 : Psalm 149(148),1-2.3-4.5-6a.9b.

Singt dem Herrn ein neues Lied! Sein Lob erschalle in der Gemeinde der Frommen. Israel soll sich über seinen Schöpfer freuen, die Kinder Zions über ihren König jauchzen. Seinen Namen sollen sie loben beim Reigentanz, ihm spielen auf Pauken und Harfen. Der Herr hat an seinem Volk Gefallen, die Gebeugten krönt er mit Sieg. In festlichem Glanz sollen die Frommen frohlocken, auf ihren Lagern jauchzen:

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Freitag, 28 Mai 2021 : Buch Jesus Sirach 44,1.9-13.

Die ehrwürdigen Männer will ich preisen, unsere Väter, wie sie aufeinander folgten. Andere blieben ohne Nachruhm; sie sind erloschen, sobald sie starben. Sie sind, als wären sie nie gewesen, und ebenso auch ihre Kinder. Jene aber sind die ehrwürdigen Männer, deren Hoffnung nicht vergeht. Bei ihren Nachkommen bleibt ihr Gut, ihr Erbe bei ihren Enkeln. Ihre Nachkommen halten fest an ihrem Bund, und ebenso ihre Kinder, um der Väter willen. Ihre Nachkommen haben für immer Bestand, ihr Ruhm wird niemals ausgelöscht.

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Donnerstag, 27 Mai 2021 : Kommentar Hl. Gregor der Große

Jeder Mensch, der die Finsternis kennt, die aus ihm einen Blinden macht […], soll aus ganzer Seele schreien: „Jesus, Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir“. Aber hören wir auch das, was auf die Schreie des Blinden folgt: „Die Leute, die vorausgingen, wurden ärgerlich und befahlen ihm zu schweigen“ (Lk 18,39). Was sind das für Leute? Sie stellen die Begierden unseres irdischen Daseins dar, die Unruhestifter, die menschlichen Laster und ihr Getümmel, die, weil sie das Kommen Jesu in uns verhindern wollen, unser Denken durcheinanderbringen, indem sie Versuchung säen und die Stimme unseres Herzens beim Gebet übertönen. Es geschieht nämlich oft, dass unser Vorsatz, uns Gott wieder neu zuzuwenden […], unser Bemühen, unsere Sünden durch Gebet abzuweisen, durch Bild und Eindruck der Begierden verhindert wird: Im Kontakt mit ihnen lässt die Wachsamkeit unseres Geistes nach; sie stiften Verwirrung in unserem Herzen und ersticken den Schrei unseres Gebets […]. Was hat dieser Blinde also getan, um trotz der Hindernisse sein Augenlicht wiederzuerlangen? „Er aber schrie noch viel lauter: Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!“ […] Ja, je mehr der Tumult unserer Begierden uns bedrängt, umso inständiger müssen wir beten. […] Je lauter die Stimme unseres Herzens übertönt wird, umso energischer muss diese dagegenhalten, bis sie den Lärm der auf sie einstürmenden Gedanken übertönt und an das treue Ohr des Herrn dringt. Jeder, so meine ich, wird sich in folgender Situation wiedererkennen: In dem Augenblick, da wir uns bemühen, unser Herz von dieser Welt abzuwenden, um es zu Gott zurückzubringen […], belästigen uns bereits viele Eindringlinge, die wir bekämpfen müssen. Ein ganzer Schwarm ist es, den die Sehnsucht nach Gott nur schwer aus den Augen unseres Herzens verscheuchen kann. […] Beten wir aber energisch weiter, dann halten wir mit unserem Geist den vorübergehenden Jesus an. Das Evangelium berichtet ja: „Jesus blieb stehen und ließ ihn zu sich herführen“ (V. 40).

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