Tagesevangelium

Donnerstag, 16 September 2021 : Psalm 111(110),7-8.9-10.

Die Werke seiner Hände sind gerecht und beständig, all seine Gebote sind verlässlich. Sie stehen fest für immer und ewig, geschaffen in Treue und Redlichkeit. Er gewährte seinem Volk Erlösung und bestimmte seinen Bund für ewige Zeiten. Furchtgebietend ist sein Name und heilig, Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit; alle, die danach leben, sind klug. Sein Ruhm hat Bestand für immer.

weiterlesen

Donnerstag, 16 September 2021 : Erster Brief des Apostels Paulus an Timotheus 4,12-16.

Mein Sohn! Niemand soll dich wegen deiner Jugend gering schätzen. Sei den Gläubigen ein Vorbild in deinen Worten, in deinem Lebenswandel, in der Liebe, im Glauben, in der Lauterkeit. Lies ihnen eifrig aus der Schrift vor, ermahne und belehre sie, bis ich komme. Vernachlässige die Gnade nicht, die in dir ist und die dir verliehen wurde, als dir die Ältesten aufgrund prophetischer Worte gemeinsam die Hände auflegten. Dafür sollst du sorgen, darin sollst du leben, damit allen deine Fortschritte offenbar werden. Achte auf dich selbst und auf die Lehre; halte daran fest! Wenn du das tust, rettest du dich und alle, die auf dich hören.

weiterlesen

Mittwoch, 15 September 2021 : Kommentar Rupert von Deutz

„Frau, siehe, dein Sohn! – Siehe, deine Mutter!“ Mit welchem Recht kann der Jünger, den Jesus liebte, Sohn der Mutter des Herrn sein? Mit welchem Recht ist sie seine Mutter? Weil sie die Ursache des Heiles aller Menschen ohne Schmerzen gebar, als sie in ihrem Fleisch den menschgewordenen Gott zur Welt brachte. Nun aber gebiert sie unter großen Schmerzen am Fuße des Kreuzes. Als die Stunde seines Leidens nahte, hatte der Herr die Apostel zu Recht mit einer gebärenden Frau verglichen: „Wenn die Frau gebären soll, ist sie bekümmert, weil ihre Stunde da ist; aber wenn sie das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an ihre Not über der Freude, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist“ (Joh 16,21). Um wieviel mehr kann ein solcher Sohn eine solche Mutter, diese Mutter, die am Fuße des Kreuzes steht, mit einer gebärenden Frau vergleichen? Was sage ich – vergleichen? Sie ist wahrhaftig Frau und wahrhaftig Mutter und hat in dieser Stunde wahrhaftig Geburtsschmerzen. Als sie ihr Kind zur Welt brachte, hatte sie keine Geburtsschmerzen wie andere Frauen; jetzt aber leidet sie, jetzt ist sie mitgekreuzigt, jetzt ist sie bekümmert wie eine Gebärende, weil ihre Stunde da ist (vgl. Joh 13,1; 17,1). […] Wenn diese Stunde vorüber ist, wenn dieses Schwert des Schmerzes ganz durch ihre gebärende Seele gedrungen ist (vgl. Lk 2,35), dann wird auch sie „nicht mehr an ihre Not denken über der Freude, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist“ – der neue Mensch, der das ganze Menschengeschlecht erneuert und ohne Ende über die ganze Welt herrscht. Er ist wahrhaft geboren, jenseits aller Leiden, unsterblich, der Erstgeborene der Toten. Wenn die Jungfrau in der Passion ihres einzigen Sohnes so unser aller Heil geboren hat, dann ist sie tatsächlich unser aller Mutter.

weiterlesen

Mittwoch, 15 September 2021 : Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 19,25-27.

In jener Zeit standen bei dem Kreuz Jesu seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala. Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.

weiterlesen

Mittwoch, 15 September 2021 : Psalm 31(30),2-3a.3b-4.5-6.15-16.20.

Bei dir, Herr, suche ich Zuflucht, lass mich nie zugrunde gehen; in deiner Gerechtigkeit rette mich! Wende dein Ohr mir zu, erlöse mich bald! Sei mir ein schützender Fels, eine feste Burg, die mich rettet. Wende dein Ohr mir zu, erlöse mich bald! Sei mir ein schützender Fels, eine feste Burg, die mich rettet. Wende dein Ohr mir zu, erlöse mich bald! Sei mir ein schützender Fels, eine feste Burg, die mich rettet. eine feste Burg, die mich rettet. eine feste Burg, die mich errettet. Denn du bist mein Fels und meine Burg; um deines Namens willen wirst du mich führen und leiten. Du wirst mich befreien aus dem Netz, das sie mir heimlich legten; denn du bist meine Zuflucht. In deine Hände lege ich voll Vertrauen meinen Geist; du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott. Herr, ich vertraue dir ich sage: «Du bist mein Gott.» In deiner Hand liegt mein Geschick; entreiß mich der Hand meiner Feinde und Verfolger! Wie groß ist deine Güte, Herr, die du bereithältst für alle, die dich fürchten und ehren; du erweist sie allen, die sich vor den Menschen zu dir flüchten.

weiterlesen

Mittwoch, 15 September 2021 : Brief an die Hebräer 5,7-9.

Als Christus auf Erden lebte, hat er mit lautem Schreien und unter Tränen Gebete und Bitten vor den gebracht, der ihn aus dem Tod retten konnte, und er ist erhört und aus seiner Angst befreit worden. Obwohl er der Sohn war, hat er durch Leiden den Gehorsam gelernt; zur Vollendung gelangt, ist er für alle, die ihm gehorchen, der Urheber des ewigen Heils geworden.

weiterlesen

Dienstag, 14 September 2021 : Kommentar Hl. Theresia Benedicta a Cruce [Edith Stein]

[…] Der Mensch ward um der Menschen willen, Er schenkte Seines Menschenlebens Fülle Den Seelen, die Er sich erwählt. Der einzeln jedes Menschenherz gebildet Und seines Wesens geheimen Sinn In einem neuen Namen einst offenbaren will, Den jener nur versteht, dem er zu eigen: Er hat mit jedem der Erwählten sich verbunden Auf eine eigene, tief geheimnisvolle Weise. Uns schenkt Er aus Seines Menschenlebens Fülle Das Kreuz. Was ist das Kreuz? Das Zeichen der tiefsten Schmach. Wer es berührt, ist ausgestoßen aus der Menschen Reihen. Die einst ihm zugejubelt, Sie wenden scheu sich ab und kennen ihn nicht mehr. Den Feinden ist er schutzlos preisgegeben. Auf Erden bleibt ihm nichts mehr Als Schmerzen, Qual und Tod. Was ist das Kreuz? Das Zeichen, das zum Himmel weist. Hoch ragt es über Erdenstaub und -dunst und damit Empor ins reine Licht. Was Menschen nehmen können, lass es fahren, Öffne die Hände und schmiege Dich ans Kreuz: Dann trägt es Dich hinauf Ins ew’ge Licht. Schau auf zum Kreuz: Es breitet seine Balken, Wie einer seine Arme öffnet, Als wollt’ er alle Welt umfassen: Kommt her, ihr alle, Mühsel’ge und Belad’ne, Auch ihr, die ihr mir rieft: ans Kreuz mit ihm. Es ist das Bild des Gottes, der am Kreuz erblich. Es steigt vom Erdengrund hinauf zum Himmel Gleich Ihm, der auf zum Himmel fuhr, Und tragen möcht’ es alle mit hinauf. Umfasse nur das Kreuz, so hast Du Ihn, Der Wahrheit, Weg und Leben ist. Trägst Du Dein Kreuz, so trägt es Dich Und wird Dir Seligkeit.

weiterlesen

Dienstag, 14 September 2021 : Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 3,13-17.

In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodemus: Niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn. Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat. Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.

weiterlesen

Dienstag, 14 September 2021 : Psalm 78(77),1-2.34-35.36-37.38ab.39.

Mein Volk, vernimm meine Weisung! Wendet euer Ohr zu den Worten meines Mundes! Ich öffne meinen Mund zu einem Spruch; ich will die Geheimnisse der Vorzeit verkünden. Wenn er dreinschlug, fragten sie nach Gott, kehrten um und suchten ihn. Sie dachten daran, dass Gott ihr Fels ist, Gott, der Höchste, ihr Erlöser. Doch sie täuschten ihn mit falschen Worten, und ihre Zunge belog ihn. Ihr Herz hielt nicht fest zu ihm, sie hielten seinem Bund nicht die Treue. Er aber vergab ihnen voll Erbarmen die Schuld und tilgte sein Volk nicht aus. Oftmals ließ er ab von seinem Zorn und unterdrückte seinen Groll. Denn er dachte daran, dass sie nichts sind als Fleisch, nur ein Hauch, der vergeht und nicht wiederkehrt.

weiterlesen

Dienstag, 14 September 2021 : Buch Numeri 21,4-9.

In jenen Tagen brachen die Israeliten vom Berg Hor auf und schlugen die Richtung zum Schilfmeer ein, um Edom zu umgehen. Unterwegs aber verlor das Volk den Mut, es lehnte sich gegen Gott und gegen Mose auf und sagte: Warum habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt? Etwa damit wir in der Wüste sterben? Es gibt weder Brot noch Wasser. Dieser elenden Nahrung sind wir überdrüssig. Da schickte der Herr Giftschlangen unter das Volk. Sie bissen die Menschen, und viele Israeliten starben. Die Leute kamen zu Mose und sagten: Wir haben gesündigt, denn wir haben uns gegen den Herrn und gegen dich aufgelehnt. Bete zum Herrn, dass er uns von den Schlangen befreit. Da betete Mose für das Volk. Der Herr antwortete Mose: Mach dir eine Schlange, und häng sie an einer Fahnenstange auf! Jeder, der gebissen wird, wird am Leben bleiben, wenn er sie ansieht. Mose machte also eine Schlange aus Kupfer und hängte sie an einer Fahnenstange auf. Wenn nun jemand von einer Schlange gebissen wurde und zu der Kupferschlange aufblickte, blieb er am Leben.

weiterlesen