Tagesevangelium

Psalmen 77(76),12-13.14-15.16.21

Ich denke an die Taten des HERRN, ja, ich will denken an deine früheren Wunder. Ich erwäge all deine Taten und will nachsinnen über dein Tun. Gott, dein Weg ist heilig. Welche Gottheit ist groß wie Gott? Du bist die Gottheit, die Wunder tut, du hast deine Macht unter den Völkern kundgetan.

weiterlesen

Deuteronomium 4,32-40

Mose sprach zum Volk; Forsche einmal in früheren Zeiten nach, die vor dir gewesen sind, seit dem Tag, als Gott den Menschen auf der Erde erschuf; forsche nach vom einen Ende des Himmels bis zum andern Ende: Hat sich je etwas so Großes ereignet wie dieses und hat man je solches gehört? Hat je ein Volk mitten aus dem Feuer die donnernde Stimme eines Gottes reden gehört, wie du sie gehört hast, und ist am Leben geblieben? Oder hat je ein Gott es ebenso versucht, zu einer Nation zu kommen und sie sich mitten aus einer anderen herauszuholen unter Prüfungen, unter Zeichen, Wundern und Krieg, mit starker Hand und hoch erhobenem Arm und unter großen Schrecken, wie alles, was der HERR, euer Gott, in Ägypten mit euch getan hat, vor deinen Augen? Du bist es, der das hat sehen dürfen, damit du erkennst: Der HERR ist der Gott, kein anderer ist außer ihm.

weiterlesen

Hl. Jean-Baptiste Marie Vianney

Meine Brüder, wenn wir das Glück hätten, den Wert unserer Seele zu kennen, mit welcher Sorgfalt würden wir sie dann bewahren! Ach, wir werden es nie genügend erfassen! Meine Brüder, ich würde euch den großen Wert einer Seele zeigen wollen, doch das ist einem Sterblichen unmöglich; nur Gott allein kennt all die Schönheiten und Vollkommenheiten, mit denen er eine Seele schmückt.

weiterlesen

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 16,24-28

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es finden. Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt? Um welchen Preis kann ein Mensch sein Leben zurückkaufen? Der Menschensohn wird mit seinen Engeln in der Herrlichkeit seines Vaters kommen und dann wird er jedem nach seinen Taten vergelten.

weiterlesen

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 16,13-23

In jener Zeit, als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger und sprach: Für wen halten die Menschen den Menschensohn? Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten. Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes! Jesus antwortete und sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel.

weiterlesen

Psalmen 95(94),1-2.6-7.8-9

Kommt, lasst uns jubeln dem HERRN, jauchzen dem Fels unsres Heiles! Lasst uns mit Dank seinem Angesicht nahen, ihm jauchzen mit Liedern! Kommt, wir wollen uns niederwerfen, uns vor ihm verneigen, lasst uns niederknien vor dem HERRN, unserm Schöpfer!

Denn er ist unser Gott, wir sind das Volk seiner Weide, die Herde, von seiner Hand geführt.

weiterlesen

Buch Numeri 20,1-13

In jenen Tagen kam die ganze Gemeinde der Israeliten in die Wüste Zin und das Volk ließ sich in Kadesch nieder. Dort starb Mirjam und wurde auch dort begraben. Da die Gemeinde kein Wasser hatte, rotteten sie sich gegen Mose und Aaron zusammen. Das Volk haderte mit Mose; sie sagten: Wären wir doch umgekommen, als unsere Brüder vor dem HERRN umkamen.

weiterlesen

Hl. Mutter Teresa von Kalkutta

Die Beichte ist ein wunderbares Geschehen, ein Akt großer Liebe. Nur dort können wir als Sünder, also mit Sünden beladen hineingehen und wieder herauskommen als Sünder, denen vergeben wurde, von Sünden befreit.

Die Beichte ist nichts anderes als in die Tat umgesetzte Demut. Früher nannten wir sie Bußsakrament, aber in Wirklichkeit handelt es sich um ein Sakrament der Liebe, um ein Sakrament der Vergebung.

weiterlesen

Anonymer syrischer Autor aus dem 6. Jh.

Unser Herr Jesus Christus nahm Petrus, Jakobus und Johannes mit auf den Berg, um ihnen die Herrlichkeit seiner Gottheit zu zeigen und sie erkennen zu lassen, dass er der Erlöser Israels sei, wie er es durch die Propheten verkündet hatte. Er wollte auch verhindern, dass sie beim Anblick seines freiwillig auf sich genommenen Leidens, das er in seiner menschlichen Natur für uns erdulden wollte, Anstoß nähmen.

weiterlesen

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 17,1-9

In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihnen verwandelt; sein Gesicht leuchtete wie die Sonne und seine Kleider wurden weiß wie das Licht. Und siehe, es erschienen ihnen Mose und Elija und redeten mit Jesus.

weiterlesen