Home | Tagesevangelium
Schwestern und Brüder! Ich sage in Christus die Wahrheit und lüge nicht und mein Gewissen bezeugt es mir im Heiligen Geist:
Ich bin voll Trauer, unablässig leidet mein Herz.
Ja, ich wünschte selbst verflucht zu sein, von Christus getrennt, um meiner Brüder willen, die der Abstammung nach mit mir verbunden sind.
Das Kreuz Christi ist die Säule der ganzen Menschheit: An dieser Säule ist ihr Haus errichtet. Wenn ich vom Kreuz rede, meine ich nicht das Holz, sondern die Passion. Dieses Kreuz findet sich in Britannien ebenso wie in Indien und auf der ganzen Welt. […] Glücklich, wer das Kreuz und die Auferstehung sowie den Ort der Geburt und der Himmelfahrt in seinem Herzen trägt.
In jener Zeit kamen einige Pharisäer zu Jesus und sagten zu ihm: Geh weg, zieh fort von hier, denn Herodes will dich töten.
Er antwortete ihnen: Geht und sagt diesem Fuchs: Siehe, ich treibe Dämonen aus und vollbringe Heilungen, heute und morgen, und am dritten Tag werde ich vollendet.
Du, GOTT und Herr, handle an mir, wie es deinem Namen entspricht! Ja, gut ist deine Huld, befreie mich!
Denn ich bin gebeugt und arm, mein Herz ist durchbohrt in meinem Innern.
Hilf mir, HERR, mein Gott, in deiner Huld errette mich!
Sie sollen erkennen, dass dies deine Hand vollbracht hat, dass du, HERR, es getan hast.
Schwestern und Brüder! Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns?
Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?
Wer kann die Auserwählten Gottes anklagen? Gott ist es, der gerecht macht.
Wer kann sie verurteilen? Christus Jesus, der gestorben ist, mehr noch: der auferweckt worden ist, er sitzt zur Rechten Gottes und tritt für uns ein.
Gütigster Vater, dein Sohn hat deiner Kirche
dieses Gedächtnis seiner Liebe hinterlassen.
Da wir hier seines Todes und seiner Auferstehung gedenken,
bringen wir dir diese Gabe dar, die von dir kommt,
das Opfer, das uns in deiner Gnade wiederherstellt.
Nimm mit deinem vielgeliebten Sohn auch uns an.
In jener Zeit zog Jesus auf seinem Weg nach Jerusalem von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und lehrte.
Da fragte ihn einer: Herr, sind es nur wenige, die gerettet werden? Er sagte zu ihnen:
Bemüht euch mit allen Kräften, durch die enge Tür zu gelangen; denn viele, sage ich euch, werden versuchen hineinzukommen, aber es wird ihnen nicht gelingen.
Blick doch her, gib mir Antwort, HERR, mein Gott, erleuchte meine Augen, damit ich nicht im Tod entschlafe,
damit mein Feind nicht sagen kann: „Ich habe ihn überwältigt“, damit meine Gegner nicht jubeln, weil ich wanke!
Ich aber habe auf deine Güte vertraut, mein Herz soll über deine Hilfe jubeln.
Schwestern und Brüder! Der Geist nimmt sich unserer Schwachheit an. Denn wir wissen nicht, was wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern.
Der die Herzen erforscht, weiß, was die Absicht des Geistes ist. Denn er tritt so, wie Gott es will, für die Heiligen ein.
Hätte Jesus zur Verkündigung seiner Lehre Männer erwählt, die nach Meinung der Allgemeinheit gelehrt und fähig gewesen wären, zu denken und zu reden, wie es der breiten Masse gefällt, dann hätte man ihn wohl verdächtigen können, nach Art der Gründer einer Philosophenschule zu lehren, und der göttliche Charakter seiner Lehre wäre nicht mit der nötigen Klarheit zum Vorschein gekommen.