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Brüder! Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht:
Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein,
sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen;
er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz.
Wenn das erste und größte Gebot, der Hauptinhalt des Gesetzes und der Propheten (vgl. Mt 22,40) die Liebe ist, dann erkläre ich die Liebe zu den Armen, das Mitempfinden und Mitleiden mit dem Nächsten als die größte Liebe. Durch nichts wird Gott so geehrt wie durch Barmherzigkeit, denn nichts ist ihm ähnlicher als sie, da „Barmherzigkeit und Wahrheit vor seinem Antlitz einherschreiten“ (vgl.
In jener Zeit sprach Jesus zu einem der führenden Pharisäer, der ihn zum Essen eingeladen hatte: Wenn du mittags oder abends ein Essen gibst, so lade nicht deine Freunde oder deine Brüder, deine Verwandten oder reiche Nachbarn ein; sonst laden auch sie dich ein, und damit ist dir wieder alles vergolten.
HERR, mein Herz überhebt sich nicht,
nicht hochmütig blicken meine Augen,
ich gehe nicht um mit großen Dingen,
mit Dingen, die mir nicht begreiflich sind.
Vielmehr habe ich besänftigt, habe zur Ruhe gebracht meine Seele.
Wie ein gestilltes Kind bei seiner Mutter,
wie das gestillte Kind, so ist meine Seele in mir.
Wenn es eine Ermahnung in Christus gibt, einen Zuspruch aus Liebe, eine Gemeinschaft des Geistes, ein Erbarmen und Mitgefühl,
dann macht meine Freude vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, einander in Liebe verbunden, einmütig, einträchtig,
dass ihr nichts aus Streitsucht und nichts aus Prahlerei tut.
Die Gottesliebe lässt sich nicht lehren. Niemand hat uns gelehrt, uns am Licht zu erfreuen noch das Leben über alles zu schätzen; auch hat uns niemand gelehrt, die zu lieben, die uns auf die Welt gebracht und aufgezogen haben. Ebenso, oder vielmehr mehr erst recht, ist es keine äußere Lehre, die uns beibringt, Gott zu lieben.
In jener Zeit ging ein Schriftgelehrter zu Jesus hin und fragte ihn: Welches Gebot ist das erste von allen?
Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr.
Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft.
Schwestern und Brüder! Im Ersten Bund folgten viele Priester aufeinander, weil der Tod sie hinderte zu bleiben;
Jesus aber hat, weil er in Ewigkeit bleibt, ein unvergängliches Priestertum.
Darum kann er auch die, die durch ihn vor Gott hintreten, für immer retten; denn er lebt allezeit, um für sie einzutreten.
Ich will dich lieben, HERR, meine Stärke,
HERR, du mein Fels und meine Burg und mein Retter;
mein Gott, mein Fels, bei dem ich mich berge,
mein Schild und Horn meines Heils, meine Zuflucht.
Ich rufe: Der HERR sei hoch gelobt!
und ich werde vor meinen Feinden gerettet.
Es lebt der HERR, gepriesen sei mein Fels.
Wenn du den HERRN, deinen Gott, fürchtest, indem du auf alle seine Gesetze und Gebote, auf die ich dich verpflichte, dein ganzes Leben lang achtest, du, dein Sohn und dein Enkel, wirst du lange leben.
Deshalb sollst du hören, Israel, und sollst darauf achten, sie zu halten, damit es dir gut geht und ihr so unermesslich zahlreich werdet, wie es der HERR, der Gott deiner Väter, dir zugesagt hat: ein Land, wo Milch und Honig fließen!
Höre, Israel! Der HERR, unser Gott, der HERR ist einzig.