Tagesevangelium

Hl. Augustinus

Wir dürfen uns des Todes unseres Herrn und Gottes nicht nur nicht schämen, sondern sollten daraus größtes Vertrauen und höchsten Mut gewinnen. Indem er von uns den Tod, den er in uns vorfand, annahm, versprach er in seiner Treue, uns in ihm das Leben zu schenken, das wir aus uns selbst nicht haben konnten.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 3,13-17

In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodemus: Niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn. Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der glaubt, in ihm ewiges Leben hat.

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Brief des Apostels Paulus an die Philipper 2,6-11

Christus Jesus war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihr Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt: „Jesus Christus ist der Herr“ – zur Ehre Gottes, des Vaters.

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Psalmen 78(77),1-2.34-35.36-37.38ab.39

Lausche, mein Volk, meiner Weisung! Neigt euer Ohr den Worten meines Mundes! Ich öffne meinen Mund zu einem Spruch; ich will Geheimnisse der Vorzeit verkünden. Wenn Gott dreinschlug, fragten sie nach ihm, kehrten um und suchten ihn. Sie dachten daran, dass Gott ihr Fels ist und Gott, der Höchste, ihr Erlöser.

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Buch Numeri 21,4-9

In jenen Tagen brachen die Israeliten vom Berg Hor auf und schlugen die Richtung zum Roten Meer ein, um Edom zu umgehen. Das Volk aber verlor auf dem Weg die Geduld, es lehnte sich gegen Gott und gegen Mose auf und sagte: Warum habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt? Etwa damit wir in der Wüste sterben? Es gibt weder Brot noch Wasser und es ekelt uns vor dieser elenden Nahrung.

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Hl. Cyrill von Jerusalem

[An die Katechumenen:] Halte aus bei den Katechesen! Sollte unsere Rede auch lange dauern, so soll doch deine Aufmerksamkeit nie erschlaffen. Denn du wirst ausgerüstet gegen eine feindliche Macht […]. Deiner Feinde sind viele, versorge dich gut mit Geschossen! Gegen viele hast du deine Wurfspieße zu schleudern.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 6,43-49

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Es gibt keinen guten Baum, der schlechte Früchte bringt, noch einen schlechten Baum, der gute Früchte bringt. Denn jeden Baum erkennt man an seinen Früchten: Von den Disteln pflückt man keine Feigen und vom Dornstrauch erntet man keine Trauben.

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Psalmen 113(112),1-2.3-4.5a.6-7

Lobet, ihr Knechte des HERRN, lobt den Namen des HERRN! Der Name des HERRN sei gepriesen von nun an bis in Ewigkeit. Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang sei gelobt der Name des HERRN. Erhaben ist der HERR über alle Völker, über den Himmeln ist seine Herrlichkeit.

Wer ist wie der HERR, unser Gott, der hinabschaut in die Tiefe, auf Himmel und Erde? Den Geringen richtet er auf aus dem Staub, aus dem Schmutz erhebt er den Armen.

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Erster Brief des Apostels Paulus an Timotheus 1,15-17

Das Wort ist glaubwürdig und wert, dass man es beherzigt: Christus Jesus ist in die Welt gekommen, um die Sünder zu retten. Von ihnen bin ich der Erste. Aber ich habe gerade darum Erbarmen gefunden, damit Christus Jesus an mir als Erstem seine ganze Langmut erweisen konnte, zum Vorbild für alle, die in Zukunft an ihn glauben, um das ewige Leben zu erlangen.

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Hl. Katharina von Siena

O Feuer der Liebe! Dank, Dank sei Dir, ewiger Vater! Ich bin die Unvollkommene, von Finsternis durchdrungen. Du aber, der Vollkommene und das Licht, hast mir die Vollkommenheit und den lichten Weg der Lehre Deines eingeborenen Sohnes gezeigt.

Ich war tot, und Du hast mich auferweckt.

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