Tagesevangelium

Dienstag, 17. Mai : ps 145(144),10-11.12-13ab.20.21.

Danken sollen dir, HERR, all deine Werke, deine Frommen sollen dich preisen. Von der Herrlichkeit deines Königtums sollen sie reden, von deiner Macht sollen sie sprechen. Sie sollen den Menschen deine machtvollen Taten verkünden und den herrlichen Glanz deines Königtums. Dein Königtum ist ein Königtum für ewige Zeiten, deine Herrschaft währt von Geschlecht zu Geschlecht. Alle, die ihn lieben, behütet der Herr, doch alle Frevler vernichtet er. Mein Mund verkünde das Lob des Herrn. Alles, was lebt, preise seinen heiligen Namen immer und ewig!

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Dienstag, 17. Mai : Apostelgeschichte 14,19-28.

In jenen Tagen kamen Juden von Antiochia und Ikonion und überredeten die Volksmenge. Und sie steinigten den Paulus und schleiften ihn zur Stadt hinaus, in der Meinung, er sei tot. Als aber die Jünger ihn umringten, stand er auf und ging in die Stadt. Am anderen Tag zog er mit Barnabas nach Derbe weiter. Als sie dieser Stadt das Evangelium verkündet und viele Jünger gewonnen hatten, kehrten sie nach Lystra, Ikonion und Antiochia zurück. Sie stärkten die Seelen der Jünger und ermahnten sie, treu am Glauben festzuhalten; sie sagten: Durch viele Drangsale müssen wir in das Reich Gottes gelangen. Sie setzten für sie in jeder Gemeinde Älteste ein und empfahlen sie unter Gebet und Fasten dem Herrn, an den sie nun glaubten. Nachdem sie durch Pisidien gezogen waren, kamen sie nach Pamphylien, verkündeten in Perge das Wort und gingen dann nach Attalia hinab. Von dort segelten sie nach Antiochia, wo man sie für das Werk, das sie nun vollbracht hatten, der Gnade Gottes übereignet hatte. Als sie dort angekommen waren, riefen sie die Gemeinde zusammen und berichteten alles, was Gott mit ihnen zusammen getan und dass er den Heiden die Tür zum Glauben geöffnet hatte. Und sie blieben noch längere Zeit bei den Jüngern.

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Montag, 16. Mai : Symeon der Neue Theologe

Wer den Geist zum Lehrer hat, braucht keine Erkenntnis, die von Menschen kommt. Er schaut, vom Licht des Geistes erleuchtet, und betet an die Dreiheit der Personen: den einen Gott, der wesenhaft auf unaussprechliche Weise eins ist. […] Halt inne, Mensch; zittre, sterbliche Natur, und bedenke: Du wurdest aus dem Nichts gezogen und hast beim Verlassen deiner Mutter Schoß die Welt gesehen, die lange vor dir entstanden war. Und könntest du wissen, wie hoch der Himmel ist, oder sagen, welcher Natur da sind Sonne, Mond und Sterne; wo sie festgemacht sind und wie sie sich bewegen […], welcher Art die Erde ist, von der du genommen bist, ihre Grenzen und Maße, ihre Weite und Größe […], und hättest du den Zweck von alledem entdeckt, den Sand des Meeres gezählt und auch dein eigenes Wesen erkannt […], dann erst solltest du nachsinnen über deinen Schöpfer: wie in der Dreifaltigkeit die Einheit unvermischt bleibt und in der Einheit die Dreifaltigkeit ungeteilt. Streck dich aus nach dem Geist! […] Vielleicht wird Gott dich trösten und beschenken, wie er dich schon beschenkt hat: die Welt zu sehen, die Sonne und das Licht des Tages. Ja, in seiner Güte wird er dich nun ebenso erleuchten […], erleuchten mit dem Licht der dreifachen Sonne […]. Dann wirst du die Gnade des Geistes erfahren: dass er, obgleich abwesend, gegenwärtig ist durch seine Macht; dass er, obgleich gegenwärtig, unsichtbar bleibt durch seine göttliche Natur, und dass er überall und nirgends ist. Wolltest du ihn mit deinen Sinnen suchen: Wo solltest du ihn finden? Nirgends, wirst du schlichtweg sagen. Hast du jedoch die Kraft, ihn im Geiste wahrzunehmen, wird er deinen Geist erleuchten und die Augen deines Herzens öffnen.

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Montag, 16. Mai : Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 14,21-26.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. Judas - nicht der Judas Iskariot - fragte ihn: Herr, warum willst du dich nur uns offenbaren und nicht der Welt? Jesus antwortete ihm: Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen. Wer mich nicht liebt, hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat. Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin. Der Beistand, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

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Montag, 16. Mai : ps 115(113B),1-2.3-4.15-16.

Nicht uns, o Herr, bring zu Ehren, nicht uns, sondern deinen Namen, in deiner Huld und Treue! Warum sollen die Völker sagen: «Wo ist denn ihr Gott?» Unser Gott ist im Himmel; alles, was ihm gefällt, das vollbringt er. Die Götzen der Völker sind nur Silber und Gold, ein Machwerk von Menschenhand. Seid gesegnet vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Der Himmel ist der Himmel des Herrn, die Erde aber gab er den Menschen.

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Montag, 16. Mai : Apostelgeschichte 14,5-18.

In jenen Tagen als die Apostel merkten, dass die Heiden und die Juden zusammen mit ihren Führern entschlossen waren, sie zu misshandeln und zu steinigen, flohen sie in die Städte von Lykaonien, Lystra und Derbe, und in deren Umgebung. Dort verkündeten sie das Evangelium. In Lystra war ein Mann, der von Geburt an gelähmt war; er saß ohne Kraft in den Füßen da und hatte nie gehen können. Er hörte der Predigt des Paulus zu. Dieser blickte ihm fest ins Auge; und da er sah, dass der Mann darauf vertraute, gerettet zu werden, rief er laut: Steh auf! Stell dich aufrecht auf deine Füße! Da sprang der Mann auf und ging umher. Als die Menge sah, was Paulus getan hatte, fing sie an zu schreien und rief auf lykaonisch: Die Götter sind in Menschengestalt zu uns herabgestiegen. Und sie nannten den Barnabas Zeus, den Paulus aber Hermes, weil er der Wortführer war. Der Priester des Zeus vor der Stadt brachte Stiere und Kränze an die Tore und wollte zusammen mit der Volksmenge ein Opfer darbringen. Als die Apostel Barnabas und Paulus davon hörten, zerrissen sie ihre Kleider, sprangen unter das Volk und riefen: Männer, was tut ihr? Auch wir sind nur Menschen, von gleicher Art wie ihr; wir bringen euch das Evangelium, damit ihr euch von diesen nichtigen Götzen zu dem lebendigen Gott bekehrt, der den Himmel, die Erde und das Meer geschaffen hat und alles, was dazugehört. Er ließ in den vergangenen Zeiten alle Völker ihre Wege gehen. Und doch hat er sich nicht unbezeugt gelassen: Er tat Gutes, gab euch vom Himmel her Regen und fruchtbare Zeiten; mit Nahrung und mit Freude erfüllte er euer Herz. Doch selbst mit diesen Worten konnten sie die Volksmenge kaum davon abbringen, ihnen zu opfern.

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Sonntag, 15. Mai : Buch der Offenbarung 21,1-5a.

Ich, Johannes, sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, auch das Meer ist nicht mehr. Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herabkommen; sie war bereit wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat. Da hörte ich eine laute Stimme vom Thron her rufen: Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein. Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen. Er, der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu.

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Sonntag, 15. Mai : Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 13,31-33a.34-35.

In jener Zeit als Judas hinausgegangen war, sagte Jesus: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht, und Gott ist in ihm verherrlicht. Wenn Gott in ihm verherrlicht ist, wird auch Gott ihn in sich verherrlichen und er wird ihn bald verherrlichen. Meine Kinder, ich bin nur noch kurze Zeit bei euch. Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt.

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Sonntag, 15. Mai : ps 145(144),1-2.8-9.10-11.13cd.14.

Ich will dich rühmen, mein Gott und König, und deinen Namen preisen immer und ewig; Jeden Tag will ich dich preisen und deinen Namen loben auf immer und ewig. Der HERR ist gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Huld. Der HERR ist gut zu allen, sein Erbarmen waltet über all seinen Werken. Danken sollen dir, HERR, all deine Werke, deine Frommen sollen dich preisen. Von der Herrlichkeit deines Königtums sollen sie reden, von deiner Macht sollen sie sprechen. Treu ist der HERR in seinen Reden, und heilig in all seinen Werken. Der HERR stützt alle, die fallen, er richtet alle auf, die gebeugt sind.

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Sonntag, 15. Mai : Apostelgeschichte 14,21b-27.

In jenen Tagen kehrten Paulus und Barnabas nach Lystra, Ikonion und Antiochia zurück. Sie stärkten die Seelen der Jünger und ermahnten sie, treu am Glauben festzuhalten; sie sagten: Durch viele Drangsale müssen wir in das Reich Gottes gelangen. Sie setzten für sie in jeder Gemeinde Älteste ein und empfahlen sie unter Gebet und Fasten dem Herrn, an den sie nun glaubten. Nachdem sie durch Pisidien gezogen waren, kamen sie nach Pamphylien, verkündeten in Perge das Wort und gingen dann nach Attalia hinab. Von dort segelten sie nach Antiochia, wo man sie für das Werk, das sie nun vollbracht hatten, der Gnade Gottes übereignet hatte. Als sie dort angekommen waren, riefen sie die Gemeinde zusammen und berichteten alles, was Gott mit ihnen zusammen getan und dass er den Heiden die Tür zum Glauben geöffnet hatte.

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