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Denn wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin zurückkehrt, ohne die Erde zu tränken und sie zum Keimen und Sprossen zu bringen, dass sie dem Sämann Samen gibt und Brot zum Essen,
so ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, ohne zu bewirken, was ich will, und das zu erreichen, wozu ich es ausgesandt habe.
„Ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben“ (Mt 25,35). Unser Herr gibt uns hier das eigentliche Motiv für Mildtätigkeit, das stärkste von allen, die es sonst noch gibt.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen.
Die Weisung des HERRN ist vollkommen, sie erquickt den Menschen. Das Zeugnis des HERRN ist verlässlich, den Unwissenden macht es weise.
Die Befehle des HERRN sind gerade, sie erfüllen das Herz mit Freude.
Der Herr sprach zu Mose:
Rede zur ganzen Gemeinde der Israeliten, und sag zu ihnen: Seid heilig, denn ich, der Herr, euer Gott, bin heilig.
Ihr sollt nicht stehlen, nicht täuschen und einander nicht betrügen.
Es wird erzählt, dass ein heiliger Priester eines Tages einen Christen traf, der in ständiger Angst lebte, der Versuchung zu unterliegen. „Warum fürchtest du dich?“, fragte der Priester. „Ach, Pater“, antwortete er, „ich fürchte mich davor, in der Versuchung zu unterliegen und verlorenzugehen.“ Und weinend fügte er hinzu: „Ach, habe ich nicht allen Grund zu zittern, wenn so viele Millionen Engel im Himmel gefallen sind und sogar Adam und Eva im Paradies bezwungen wurden?!“ […]
„Aber mein Freund“, erwiderte ihm der heilige Priester, „weißt du denn nicht, dass der Teufel wie ein großer Hund an der Leine ist: Er bellt und macht großen Lärm; aber er beißt nur den, der ihm zu nahe kommt. Hab nur Vertrauen auf Gott, meide die Gelegenheit zur Sünde, und Du wirst nicht unterliegen. Hätte Eva nicht auf den Teufel gehört, sondern wäre sie geflohen, als er ihr sagte, sie solle die Gebote Gottes übertreten, dann wäre sie nicht gefallen. Wenn du versucht wirst, so weise die Versuchungen sofort zurück, und wenn du kannst, mache andächtig das Zeichen des Kreuzes; denke an die Qualen, die die Verworfenen erleiden, weil sie der Versuchung nicht widerstanden haben; blicke zum Himmel auf, und du wirst die Belohnung sehen für den, der kämpft; rufe deinen Schutzengel um Beistand an, wirf dich schnell in die Arme der Muttergottes und bitte um ihren Schutz; so wirst du ganz bestimmt über deine Feinde siegen, und du wirst bald sehen, wie sie in völlige Verwirrung geraten.
Wenn wir in der Versuchung fallen, meine Brüder, dann liegt das nur daran, dass wir die Mittel, die der liebe Gott uns zum Kampf anbietet, nicht ergreifen wollen. Vor allem müssen wir fest davon überzeugt sein, dass wir aus eigener Kraft nur verloren gehen können; dass wir aber mit einem großen Vertrauen auf Gott alles vermögen.
Quelle: Evangelizo
In jener Zeit wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel in Versuchung geführt werden.
Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, bekam er Hunger.
Brüder! Durch einen einzigen Menschen kam die Sünde in die Welt und durch die Sünde der Tod, und auf diese Weise gelangte der Tod zu allen Menschen, weil alle sündigten.
Sünde war schon vor dem Gesetz in der Welt, aber Sünde wird nicht angerechnet, wo es kein Gesetz gibt;
dennoch herrschte der Tod von Adam bis Mose auch über die, welche nicht wie Adam durch Übertreten eines Gebots gesündigt hatten; Adam aber ist die Gestalt, die auf den Kommenden hinweist.
Doch anders als mit der Übertretung verhält es sich mit der Gnade; sind durch die Übertretung des einen die vielen dem Tod anheimgefallen, so ist erst recht die Gnade Gottes und die Gabe, die durch die Gnadentat des einen Menschen Jesus Christus bewirkt worden ist, den vielen reichlich zuteil geworden.
Anders als mit dem, was durch den einen Sünder verursacht wurde, verhält es sich mit dieser Gabe: Das Gericht führt wegen der Übertretung des einen zur Verurteilung, die Gnade führt aus vielen Übertretungen zur Gerechtsprechung.
Ist durch die Übertretung des einen der Tod zur Herrschaft gekommen, durch diesen einen, so werden erst recht alle, denen die Gnade und die Gabe der Gerechtigkeit reichlich zuteil wurde, leben und herrschen durch den einen, Jesus Christus.
Wie es also durch die Übertretung eines einzigen für alle Menschen zur Verurteilung kam, so wird es auch durch die gerechte Tat eines einzigen für alle Menschen zur Gerechtsprechung kommen, die Leben gibt.
Wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen zu Sündern wurden, so werden auch durch den Gehorsam des einen die vielen zu Gerechten gemacht werden.
Quelle: Evangelizo
Textstelle auf Bibelserver
Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld,
tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen!
Wasch meine Schuld von mir ab,
und mach mich rein von meiner Sünde!
Denn ich erkenne meine bösen Taten,
meine Sünde steht mir immer vor Augen.
Gegen dich allein habe ich gesündigt,
ich habe getan, was dir missfällt.
Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz und einen festen Geist erneuere in meinem Innern!
Verwirf mich nicht vor deinem Angesicht, deinen heiligen Geist nimm nicht von mir!
Gib mir wieder die Freude deines Heiles, rüste mich aus mit dem Geist der Großmut!
Herr, öffne mir die Lippen,
und mein Mund wird deinen Ruhm verkünden.
Quelle: Evangelizo
Textstelle auf Bibelserver
Gott, der Herr, formte den Menschen aus Erde vom Ackerboden und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen.
Dann legte Gott, der Herr, in Eden, im Osten, einen Garten an und setzte dorthin den Menschen, den er geformt hatte.
Gott, der Herr, ließ aus dem Ackerboden allerlei Bäume wachsen, verlockend anzusehen und mit köstlichen Früchten, in der Mitte des Gartens aber den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse.
Die Schlange war schlauer als alle Tiere des Feldes, die Gott, der Herr, gemacht hatte. Sie sagte zu der Frau: Hat Gott wirklich gesagt: Ihr dürft von keinem Baum des Gartens essen?
Die Frau entgegnete der Schlange: Von den Früchten der Bäume im Garten dürfen wir essen;
nur von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht, hat Gott gesagt: Davon dürft ihr nicht essen, und daran dürft ihr nicht rühren, sonst werdet ihr sterben.
Darauf sagte die Schlange zur Frau: Nein, ihr werdet nicht sterben.
Gott weiß vielmehr: Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse.
Da sah die Frau, dass es köstlich wäre, von dem Baum zu essen, dass der Baum eine Augenweide war und dazu verlockte, klug zu werden. Sie nahm von seinen Früchten und aß; sie gab auch ihrem Mann, der bei ihr war, und auch er aß.
Da gingen beiden die Augen auf, und sie erkannten, dass sie nackt waren. Sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich einen Schurz.
Quelle: Evangelizo
Textstelle auf Bibelserver