Tagesevangelium

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 12,24-26

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht. Wer an seinem Leben hängt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben.

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ps 112(111),1-2.5-6.7-8.9-10

Wohl dem Mann, der den Herrn fürchtet und ehrt und sich herzlich freut an seinen Geboten. Seine Nachkommen werden mächtig im Land, das Geschlecht der Redlichen wird gesegnet.

Wohl dem Mann, der gütig und zum Helfen bereit ist, der das Seine ordnet, wie es recht ist. Niemals gerät er ins Wanken; ewig denkt man an den Gerechten.

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Zweiter Brief des Apostels Paulus an die Korinther 9,6-10

Brüder! Denkt daran: Wer kärglich sät, wird auch kärglich ernten; wer reichlich sät, wird reichlich ernten. Jeder gebe, wie er es sich in seinem Herzen vorgenommen hat, nicht verdrossen und nicht unter Zwang; denn Gott liebt einen fröhlichen Geber. In seiner Macht kann Gott alle Gaben über euch ausschütten, so dass euch allezeit in allem alles Nötige ausreichend zur Verfügung steht und ihr noch genug habt, um allen Gutes zu tun, wie es in der Schrift heißt: Reichlich gibt er den Armen; seine Gerechtigkeit hat Bestand für immer.

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Stundenbuch vom Sinai

Unaussprechlich ist die Geburt einer Empfängnis ohne Samen, makellos ist die Entbindung einer Mutter ohne Gemahl, denn die Geburt Gottes erneuert die Natur: Darum verherrlichen dich – dem rechten Glauben gemäß – alle Generationen, du Mutter und Braut Gottes.

O mein Christus, du Menschenfreund, mein allgütiger Gott, inmitten der Nacht, ehe die Posaune gemäß der Schrift erschallt: „Auf, der Bräutigam kommt!“, reinige meine Seele und meinen Geist, und gib mir die Kraft, dir mit den klugen Jungfrauen entgegenzugehen.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 15,21-28

In jener Zeit zog sich Jesus in das Gebiet von Tyrus und Sidon zurück. Da kam eine kanaanäische Frau aus jener Gegend zu ihm und rief: Hab Erbarmen mit mir, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter wird von einem Dämon gequält. Jesus aber gab ihr keine Antwort. Da traten seine Jünger zu ihm und baten: Befrei sie von ihrer Sorge, denn sie schreit hinter uns her.

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ps 106(105),6-7ab.13-14.21-22.23-24

Wir haben zusammen mit unsern Vätern gesündigt, wir haben Unrecht getan und gefrevelt. Unsre Väter in Ägypten begriffen deine Wunder nicht, dachten nicht an deine reiche Huld.

Doch sie vergaßen schnell seine Taten, wollten auf seinen Ratschluss nicht warten. Sie wurden in der Wüste begehrlich und versuchten Gott in der Öde.

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Buch Numeri 13,1-2.25-33.14,1.26-29.34-35

In jenen Tagen sprach der Herr in der Wüste Paran zu Mose: Schick einige Männer aus, die das Land Kanaan erkunden, das ich den Israeliten geben will. Aus jedem Väterstamm sollt ihr einen Mann aussenden, und zwar jeweils einen der führenden Männer. Vierzig Tage, nachdem man sie zur Erkundung des Landes ausgeschickt hatte, machten sie sich auf den Rückweg.

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Origenes

Als in den letzten Tagen das Wort Gottes, in Fleisch gekleidet, von Maria geboren wurde und sich in dieser Welt zeigte, war das, was man von ihm sah, verschieden von dem, was der Verstand in ihm erkennen konnte. Sein Fleisch war für alle offensichtlich, aber die Kenntnis seiner Göttlichkeit war nur wenigen gegeben.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 15,1-2.10-14

In jener Zeit kamen von Jerusalem Pharisäer und Schriftgelehrte zu Jesus und sagten: Warum missachten deine Jünger die Überlieferung der Alten? Denn sie waschen sich nicht die Hände vor dem Essen. Und er rief die Leute zu sich und sagte: Hört und begreift: Nicht das, was durch den Mund in den Menschen hineinkommt, macht ihn unrein, sondern was aus dem Mund des Menschen herauskommt, das macht ihn unrein.

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ps 51(50),3-4.5-6ab.6cd-7.12-13

Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld, tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen! Wasch meine Schuld von mir ab, und mach mich rein von meiner Sünde!

Denn ich erkenne meine bösen Taten, meine Sünde steht mir immer vor Augen. Gegen dich allein habe ich gesündigt, ich habe getan, was dir missfällt.

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