Tagesevangelium

Hl. Leo der Große

Der Herr hat gesagt: „Ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten“ (Mt 9,13). Daher ist es keinem Christen erlaubt, irgendjemanden zu hassen: Niemand kann gerettet werden, außer durch die Vergebung der Sünden, und was diejenigen betrifft, die von der Weisheit dieser Welt verachtet werden, so wir wissen nicht, wie wertvoll die Gnade des Heiligen Geistes sie noch machen kann.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 18,21-35.19,1

In jener Zeit trat Petrus zu Jesus und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er sich gegen mich versündigt? Sieben Mal? Jesus sagte zu ihm: Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal. Mit dem Himmelreich ist es deshalb wie mit einem König, der beschloss, von seinen Dienern Rechenschaft zu verlangen.

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ps 114(113A),1-2.3-4.5-6

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Buch Josua 3,7-10a.11.13-17

In jenen Tagen sagte der Herr zu Josua: Heute fange ich an, dich vor den Augen ganz Israels groß zu machen, damit alle erkennen, dass ich mit dir sein werde, wie ich mit Mose gewesen bin. Du aber sollst den Priestern, die die Bundeslade tragen, befehlen: Wenn ihr zum Ufer des Jordan kommt, geht in den Jordan hinein und bleibt dort stehen! Darauf sagte Josua zu den Israeliten: Kommt her und hört die Worte des Herrn, eures Gottes! Dann sagte Josua: Daran sollt ihr erkennen, dass ein lebendiger Gott mitten unter euch ist: Er wird die Kanaaniter vor euren Augen vertreiben.

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Hl. Ignatius von Antiochien

Richtet euer ganzes Verhalten nach dem Verhalten Gottes aus: Achtet einander und betrachtet euren Nächsten nicht mit den Augen des Fleisches, sondern bewahrt untereinander beständige Nächstenliebe in Christus Jesus.

Duldet unter euch keinerlei Spaltung, vielmehr soll eure Einheit mit eurem Bischof und mit euren Vorstehern ein Bild und ein Beispiel des ewigen Lebens sein.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 18,15-20

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn dein Bruder sündigt, dann geh zu ihm und weise ihn unter vier Augen zurecht. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen. Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei Männer mit, denn jede Sache muss durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werden.

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Deuteronomium 34,1-12

In jenen Tagen stieg Mose aus den Steppen von Moab hinauf auf den Nebo, den Gipfel des Pisga gegenüber Jericho, und der Herr zeigte ihm das ganze Land. Er zeigte ihm Gilead bis nach Dan hin, ganz Naftali, das Gebiet von Efraim und Manasse, ganz Juda bis zum Mittelmeer, den Negeb und die Jordangegend, den Talgraben von Jericho, der Palmenstadt, bis Zoar.

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Hl. Amadeus von Lausanne

Lasst uns durch eifrige Huldigung die Königin des Himmels ehren, die Mutter des Lebens, die Quelle der Barmherzigkeit, die von Wonne überströmt und sich auf ihren Geliebten stützt, und preisen wir sie, wie unzulänglich unser Lob auch sein mag. […]

Über alle Bäume des Paradieses erhoben und über die höchsten Gipfel der Berge erhöht, durchdrang sie also den Himmel selbst mit unglaublicher Majestät, unterstützt von den Chören der himmlischen Heerscharen und umringt vom Reigentanz der Jungfrauen.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 1,39-56

In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth. Als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabeth vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.

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Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 15,20-27a

Brüder! Christus ist von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen. Da nämlich durch einen Menschen der Tod gekommen ist, kommt durch einen Menschen auch die Auferstehung der Toten. Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden.

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