Tagesevangelium

Psalmen 89(88),16-17.18-19

Selig das Volk, das den Jubelruf kennt, HERR, sie gehen im Licht deines Angesichts. Sie freuen sich allezeit über deinen Namen und sie jubeln über deine Gerechtigkeit. Denn du bist ihre Schönheit und Stärke, du erhöhst unsre Kraft in deiner Güte. Ja, dem HERRN gehört unser Schild, dem Heiligen Israels unser König.

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Erstes Buch Samuel 8,4-7.10-22a

In jenen Tagen versammelten sich alle Ältesten Israels und gingen zu Samuel nach Rama. Sie sagten zu ihm: Du bist nun alt und deine Söhne gehen nicht auf deinen Wegen. Darum setze jetzt einen König bei uns ein, der uns regieren soll, wie es bei allen Völkern der Fall ist! Aber Samuel missfiel es, dass sie sagten: Gib uns einen König, der uns regieren soll! Samuel betete deshalb zum HERRN und der HERR sagte zu Samuel: Hör auf die Stimme des Volkes in allem, was sie zu dir sagen! Denn nicht dich haben sie verworfen, sondern mich haben sie verworfen: Ich soll nicht mehr ihr König sein.

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Hl. Paschasius Radbertus

Der Herr heilt jeden Tag die Seele eines jeden Menschen, der ihn anfleht, ihn fromm verehrt und gläubig diese Worte spricht: „Herr, wenn du willst, kannst du mich rein machen“, egal wie groß die Zahl seiner Sünden ist. „Wer mit dem Herzen glaubt, wird Gerechtigkeit erlangen“ (vgl.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus 1,40-45

In jener Zeit kam ein Aussätziger zu Jesus und bat ihn um Hilfe; er fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Wenn du willst, kannst du mich rein machen. Jesus hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will – werde rein! Sogleich verschwand der Aussatz und der Mann war rein.

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Psalmen 44(43),10-11.14-15.24-25

Du hast uns verstoßen und mit Schmach bedeckt, du ziehst nicht mehr aus mit unseren Heeren. Du lässt uns vor unsern Bedrängern fliehen und die uns hassen, plünderten uns aus. Du machst uns zum Hohn unseren Nachbarn, zu Spott und Schimpf denen, die rings um uns wohnen. Du machst uns zum Sprichwort unter den Völkern, die Nationen schütteln den Kopf.

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Erstes Buch Samuel 4,1b-11

In jenen Tagen zog Israel gegen die Philister in den Krieg. Sie schlugen ihr Lager bei Eben-Eser auf und die Philister hatten ihr Lager in Afek. Die Philister rückten in Schlachtordnung gegen Israel vor und der Kampf wogte hin und her. Israel wurde von den Philistern besiegt, die von Israels Heer auf dem Feld etwa viertausend Mann erschlugen.

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Johannes Tauler

Als der liebreiche Sohn Gottes seine göttlichen Augen zum Himmel erhob und sprach: „Vater, verherrliche deinen Sohn“ (Joh 17,1), da lehrte er uns hierdurch, dass wir alle unsere Sinne, unsere Hände und Kräfte und unser Gemüt in die Höhe richten und in ihm, mit ihm und durch ihn beten sollen.
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Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus 1,29-39

In jener Zeit ging Jesus zusammen mit Jakobus und Johannes in das Haus des Simon und Andreas. Die Schwiegermutter des Simon lag mit Fieber im Bett. Sie sprachen sogleich mit Jesus über sie und er ging zu ihr, fasste sie an der Hand und richtete sie auf. Da wich das Fieber von ihr und sie diente ihnen.

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Psalmen 40(39),2.4ab.7-8.9-10

Ich hoffte, ja ich hoffte auf den HERRN. Da neigte er sich mir zu und hörte mein Schreien. Er gab mir ein neues Lied in den Mund, einen Lobgesang auf unseren Gott.

An Schlacht- und Speiseopfern hattest du kein Gefallen, doch Ohren hast du mir gegraben, Brand- und Sündopfer hast du nicht gefordert.

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Erstes Buch Samuel 3,1-10.19-20

Der junge Samuel versah den Dienst des HERRN unter der Aufsicht Elis. In jenen Tagen waren Worte des HERRN selten; Visionen waren nicht häufig. Eines Tages geschah es: Eli schlief auf seinem Platz; seine Augen waren schwach geworden und er konnte nicht mehr sehen. Die Lampe Gottes war noch nicht erloschen und Samuel schlief im Tempel des HERRN, wo die Lade Gottes stand.

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