Tagesevangelium

Hl. Fulgentius von Ruspe

Um die Rolle der Diener, die Jesus an die Spitze seines Volkes gestellt hat, zu verdeutlichen, spricht der Herr folgende Worte, die im Evangelium überliefert sind (vgl. Mt 24,45–46): „Wer ist nun der treue und kluge Verwalter, den der Herr einsetzen wird, damit er seinem Gesinde zur rechten Zeit ihr Maß an Getreide zuteilt? Selig der Knecht, den der Herr damit beschäftigt findet, wenn er kommt!“ […] Wenn wir uns fragen, welches dieses rechte Maß an Getreide ist, gibt uns Paulus Auskunft; es ist „das Maß des Glaubens, das Gott einem jeden zugeteilt hat“ (vgl.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 12,39-48

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Bedenkt: Wenn der Herr des Hauses wüsste, in welcher Stunde der Dieb kommt, so würde er verhindern, dass man in sein Haus einbricht. Haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.

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ps 124(123),1-2.3-4.5-6.7-8

Hätte sich nicht der Herr für uns eingesetzt

sie hätten uns lebendig verschlungen, als gegen uns ihr Zorn entbrannt war. Dann hätten die Wasser uns weggespült, als hätte sich über uns ein Wildbach ergossen.

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Brief des Apostels Paulus an die Römer 6,12-18

Brüder! Die Sünde soll euren sterblichen Leib nicht mehr beherrschen, und seinen Begierden sollt ihr nicht gehorchen. Stellt eure Glieder nicht der Sünde zur Verfügung als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern stellt euch Gott zur Verfügung als Menschen, die vom Tod zum Leben gekommen sind, und stellt eure Glieder als Waffen der Gerechtigkeit in den Dienst Gottes.

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Hl. Vinzenz von Paul

Ihr seht, meine Töchter, welche Treue ihr Gott schuldet. Die Ausübung eurer Berufung besteht darin, dass ihr euch oft der Gegenwart Gottes erinnert. Um euch dies zu erleichtern, nutzt die Signale, die das Schlagen der Uhr euch gibt, um dann einen Akt der Anbetung zu vollziehen. Ein solcher Akt könnte darin bestehen, in eurem Herzen zu sagen: „Mein Gott, ich bete dich an“, oder „Mein Gott, du bist mein Gott“, „Mein Gott, ich liebe dich von ganzem Herzen“; „Ich wünschte, o mein Gott, alle Welt würde dich erkennen und ehren, um so die Verachtung zu würdigen, die du auf Erden erduldest hast“.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 12,35-38

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Legt euren Gürtel nicht ab, und lasst eure Lampen brennen! Seid wie Menschen, die auf ihren Herrn warten, der von einer Hochzeit zurückkehrt, damit sie ihm sogleich öffnen, wenn er kommt und anklopft! Selig die Knechte, die der Herr wach findet, wenn er kommt! Amen, ich sage euch: Er wird sich gürten, sie am Tisch Platz nehmen lassen und sie der Reihe nach bedienen.

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ps 40(39),7-8.9-10.17

An Schlacht- und Speiseopfern hast du kein Gefallen, Brand- und Sündopfer forderst du nicht. Doch das Gehör hast du mir eingepflanzt; darum sage ich: Ja, ich komme. In dieser Schriftrolle steht, was an mir geschehen ist.

Deinen Willen zu tun, mein Gott, macht mir Freude, deine Weisung trag’ ich im Herzen.

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Brief des Apostels Paulus an die Römer 5,12.15b.17-19.20b-21

Brüder! Durch einen einzigen Menschen kam die Sünde in die Welt und durch die Sünde der Tod, und auf diese Weise gelangte der Tod zu allen Menschen, weil alle sündigten. Sind durch die Übertretung des einen die vielen dem Tod anheimgefallen, so ist erst recht die Gnade Gottes und die Gabe, die durch die Gnadentat des einen Menschen Jesus Christus bewirkt worden ist, den vielen reichlich zuteil geworden.

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Hl. Jean-Baptiste Marie Vianney

Wer sich am Sonntag abrackert, weil er denkt, dadurch mehr Geld zu verdienen oder noch produktiver zu sein, der liegt falsch! Können zwei oder drei Francs jemals den Schaden ersetzen, den er sich selbst zufügt, wenn er das Gebot des lieben Gottes bricht? Ihr glaubt, dass alles von eurer Arbeit abhängt; und da trifft euch eine Krankheit, ein Unfall.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 12,13-21

In jener Zeit bat einer aus der Volksmenge Jesus: Meister, sag meinem Bruder, er soll das Erbe mit mir teilen. Er erwiderte ihm: Mensch, wer hat mich zum Richter oder Schlichter bei euch gemacht? Dann sagte er zu den Leuten: Gebt acht, hütet euch vor jeder Art von Habgier. Denn der Sinn des Lebens besteht nicht darin, dass ein Mensch aufgrund seines großen Vermögens im Überfluss lebt.

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