Tagesevangelium

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 18,12-14

In jener Zeit fragte Jesus seine Jünger: Was meint ihr? Wenn jemand hundert Schafe hat und eines von ihnen sich verirrt, lässt er dann nicht die neunundneunzig auf den Bergen zurück, geht hin und sucht das verirrte? Und wenn er es findet – Amen, ich sage euch: Er freut sich über dieses eine mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben.

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ps 96(95),1-2.3.10ac.11-12.13

Singet dem HERRN ein neues Lied, singt dem HERRN, alle Lande! singt dem HERRN, preist seinen Namen! Verkündet sein Heil von Tag zu Tag! Erzählt bei den Nationen von seiner Herrlichkeit, bei allen Völkern von seinen Wundern! Verkündet bei den Nationen:

Er richtet die Nationen so, wie es recht ist.

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Buch Jesaja 40,1-11

Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott. Redet Jerusalem zu Herzen und ruft ihr zu, dass sie vollendet hat ihren Frondienst, dass gesühnt ist ihre Schuld, dass sie empfangen hat aus der Hand des HERRN Doppeltes für all ihre Sünden! Eine Stimme ruft: In der Wüste bahnt den Weg des HERRN, ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott! Jedes Tal soll sich heben, jeder Berg und Hügel sich senken.

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Hl. Gregor der Große

„Du wirst mich rufen und ich werde dir antworten“ (vgl. Ijob 14,15 Vulg.). […] Mit Recht fügt Ijob hinzu: „Nach dem Werk deiner Hände wirst du deine rechte Hand ausstrecken.“ […] Das menschliche Geschöpf trägt nämlich, eben weil es Geschöpf ist, die Möglichkeit in sich, unter sich selbst abzusinken.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 5,17-26

Eines Tages, als Jesus lehrte, saßen Pharisäer und Gesetzeslehrer dabei; sie waren aus allen Dörfern Galiläas und Judäas und aus Jerusalem gekommen. Und die Kraft des Herrn war mit ihm, sodass er heilen konnte. Und siehe, Männer brachten auf seinem Bett einen Menschen, der gelähmt war.

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ps 85(84),9-10.11-12.13-14

Ich will hören, was Gott redet: Frieden verkündet der HERR seinem Volk und seinen Frommen, sie sollen sich nicht zur Torheit wenden. Fürwahr, sein Heil ist denen nahe, die ihn fürchten, seine Herrlichkeit wohne in unserm Land. Es begegnen einander Huld und Treue; Gerechtigkeit und Friede küssen sich.

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Buch Jesaja 35,1-10

Jubeln werden die Wüste und das trockene Land, jauchzen wird die Steppe und blühen wie die Lilie. Sie wird prächtig blühen und sie wird jauchzen, ja jauchzen und frohlocken. Die Herrlichkeit des Libanon wurde ihr gegeben, die Pracht des Karmel und der Ebene Scharon. Sie werden die Herrlichkeit des HERRN sehen, die Pracht unseres Gottes.

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Stundenbuch vom Sinai

Vor dem Morgengrauen komme ich zu dir, der du dich in deinem Mitleid unbeirrbar selbst entäußert hast, zugunsten des gefallenen Menschen, und der du dich unerschütterlich bis zur Passion hinabgebeugt hast, o Wort Gottes: Gewähre mir Frieden, Freund des Menschen.

Du bist, o Seliger, zum Tempel der Dreifaltigkeit geworden, und siehe, hier in deinem heiligen Tempel mit inbrünstigem Glauben versammelt, bitten wir dich, Vorläufer: Befreie uns von Versuchungen und Anfechtungen, der du allen Lobes würdig bist.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus 1,1-8

Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, Gottes Sohn. Wie geschrieben steht beim Propheten Jesaja – Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bahnen wird. Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen! –, so trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündete eine Taufe der Umkehr zur Vergebung der Sünden.

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Zweiter Brief des Apostels Petrus 3,8-14

Dies eine, Geliebte, soll euch nicht verborgen bleiben, dass beim Herrn ein Tag wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag sind. Der Herr der Verheißung zögert nicht, wie einige meinen, die von Verzögerung reden, sondern er ist geduldig mit euch, weil er nicht will, dass jemand zugrunde geht, sondern dass alle zur Umkehr gelangen.

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