Home | Tagesevangelium
Herr, achte auf mich und erbarme dich meiner, Herr mein Gott, du Licht der Blinden und Stärke der Starken: Habe acht auf meine Seele und erhöre die Stimme des Rufenden aus der Tiefe (vgl. Ps 129(130),1). Denn wenn dein Ohr nicht auch in die Tiefe sich neigte, wohin sollen wir dann gehen, wohin unser Rufen richten?
„Dein ist der Tag, und dein ist die Nacht“ (Ps 73(74),16), und auf deinen Wink fliegen die Augenblicke vorüber.
Er, der von oben kommt, steht über allen; wer von der Erde stammt, ist irdisch und redet irdisch. Er, der aus dem Himmel kommt, steht über allen.
Was er gesehen und gehört hat, bezeugt er, doch niemand nimmt sein Zeugnis an.
Wer sein Zeugnis annimmt, hat besiegelt, dass Gott wahrhaftig ist.
Ich will den HERRN allezeit preisen;
immer sei sein Lob in meinem Mund.
Kostet und seht, wie gut der HERR ist!
Selig der Mensch, der zu ihm sich flüchtet!
Das Angesicht des HERRN richtet sich gegen die Bösen,
ihr Andenken von der Erde zu tilgen.
Die aufschrien, hat der HERR erhört,
er hat sie all ihren Nöten entrissen.
In jenen Tagen führten der Tempelhauptmann und seine Leute die Apostel herbei und stellte sie vor den Hohen Rat. Der Hohepriester verhörte sie
und sagte: Wir haben euch streng verboten, in diesem Namen zu lehren; und siehe, ihr habt Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt; ihr wollt das Blut dieses Menschen über uns bringen.
Wir preisen dich, du Vater allen Lichtes,
dich Christus, Gottes Wort, des Vaters Glanz,
du Licht vom Lichte, du des Lichtes Quell;
dich, Feuergeist, Atem des Sohnes und des Vaters.
Heilige Dreifaltigkeit, ungeteiltes Licht,
du zerstreust die Finsternis, um eine helle
Welt der Ordnung und Schönheit zu schaffen,
die deine eignen Züge tragen soll.
Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.
Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt hat.
Ich will den HERRN allezeit preisen;
immer sei sein Lob in meinem Mund.
Meine Seele rühme sich des HERRN;
die Armen sollen es hören und sich freuen.
Preist mit mir die Größe des HERRN, l
asst uns gemeinsam seinen Namen erheben!
Ich suchte den HERRN und er gab mir Antwort,
er hat mich all meinen Ängsten entrissen.
In jenen Tagen erhoben sich voll Eifersucht der Hohepriester und alle, die auf seiner Seite standen, nämlich die Partei der Sadduzäer.
Und sie legten Hand an die Apostel und nahmen sie in öffentlichen Gewahrsam.
Ein Engel des Herrn aber öffnete nachts die Gefängnistore, führte sie hinaus und sagte:
Geht, tretet im Tempel auf und verkündet dem Volk alle Worte dieses Lebens!
Sie gehorchten und gingen bei Tagesanbruch in den Tempel und lehrten.
Wer bist Du, süßes Licht, das mich erfüllt
Und meines Herzens Dunkelheit erleuchtet?
Du leitest mich gleich einer Mutter Hand,
Und ließest Du mich los, so wüßte keinen Schritt ich mehr zu gehen.
Du bist der Raum, der rund mein Sein umschließt und in sich birgt,
Aus Dir entlassen sänk’ es in den Abgrund
Des Nichts, aus dem Du es zum Sein erhobst.
In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodemus: Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von oben geboren werden.
Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist.
Nikodemus erwiderte ihm: Wie kann das geschehen?
Jesus antwortete: Du bist der Lehrer Israels und verstehst das nicht?
Amen, amen, ich sage dir: Was wir wissen, davon reden wir, und was wir gesehen haben, das bezeugen wir und doch nehmt ihr unser Zeugnis nicht an.