Tagesevangelium

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 6,30-35

In jener Zeit sagte die Menge zu Jesus: Welches Zeichen tust du denn, damit wir es sehen und dir glauben? Was für ein Werk tust du? Unsere Väter haben das Manna in der Wüste gegessen, wie es in der Schrift heißt: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen. Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel.

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ps 31(30),3cd-4.6.7b.8a.17.21ab

Sei mir ein schützender Fels, eine feste Burg, die mich errettet. Denn du bist mein Fels und meine Festung; um deines Namens willen wirst du mich führen und leiten.

In deine Hand lege ich voll Vertrauen meinen Geist; du hast mich erlöst, HERR, du Gott der Treue. Ich setze auf den HERRN mein Vertrauen.

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Apostelgeschichte 7,51-60.8,1a

In jenen Tagen Ihr Halsstarrigen, unbeschnitten an Herzen und Ohren! Immerzu widersetzt ihr euch dem Heiligen Geist, eure Väter schon und nun auch ihr. Welchen der Propheten haben eure Väter nicht verfolgt? Sie haben die getötet, die die Ankunft des Gerechten geweissagt haben, dessen Verräter und Mörder ihr jetzt geworden seid, ihr, die ihr durch die Anordnung von Engeln das Gesetz empfangen, es aber nicht gehalten habt.

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Hl. Johannes Chrysostomus

Die Juden aßen das Paschalamm stehend, mit Schuhen an den Füßen, den Stab in der Hand, hastig (vgl. Ex 12,11). Um wie viel größer muss deine Wachsamkeit sein! Sie waren im Begriff, ins Gelobte Land aufzubrechen und verhielten sich daher wie Reisende; du aber bist auf dem Weg zum Himmel.
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Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 6,22-29

In jener Zeit stand die Menge am anderen Ufer des Sees von Galiläa; sie hatten gesehen, dass nur ein Boot dort gewesen war und dass Jesus nicht mit seinen Jüngern ins Boot gestiegen war, sondern dass seine Jünger allein abgefahren waren. Von Tiberias her kamen andere Boote in die Nähe des Ortes, wo sie nach dem Dankgebet des Herrn das Brot gegessen hatten.

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ps 119(118),23-24.26-27.29-30

Sitzen auch Fürsten zusammen und verhandeln gegen mich, dein Knecht sinnt nach über deine Gesetze. Deine Zeugnisse sind mein Ergötzen, sie sind meine Berater.

Meine Wege hab ich dir erzählt und du gabst mir Antwort. Lehre mich deine Gesetze! Den Weg deiner Befehle lass mich begreifen, ich will nachsinnen über deine Wunder!

Halte mich fern vom Weg der Lüge, begnade mich mit deiner Weisung! Ich wähle den Weg der Treue, deine Entscheide stelle ich mir vor Augen.

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Apostelgeschichte 6,8-15

In jenen Tagen tat Stephanus aber, voll Gnade und Kraft, Wunder und große Zeichen unter dem Volk. Doch einige von der sogenannten Synagoge der Libertiner und Kyrenäer und Alexandriner und Leute aus Kilikien und der Provinz Asien erhoben sich, um mit Stephanus zu streiten; aber sie konnten der Weisheit und dem Geist, mit dem er sprach, nicht widerstehen.

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Hl. Petrus Chrysologus

Als der Herr nach seiner Auferstehung bei verschlossenen Türen in die Mitte der Jünger trat (vgl. Joh 20,19), glaubten sie nicht, dass er in seinen wirklichen Leib zurückgekehrt war. Vielmehr nahmen sie an, dass nur seine Seele in einer körperlichen Gestalt zurückgekommen sei, vergleichbar den Bildern, die Träumenden im Schlaf erscheinen.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 24,35-48

Die beiden Jünger, die von Emmaus zurückgekehrt waren, erzählten den Elf und denen, die mit ihnen versammelt waren, was sie unterwegs erlebt und wie sie Jesus erkannt hatten, als er das Brot brach. Während sie noch darüber redeten, trat er selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Sie erschraken und hatten große Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen.

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Erster Johannesbrief 2,1-5a

Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt. Wenn aber einer sündigt, haben wir einen Beistand beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten. Er ist die Sühne für unsere Sünden, aber nicht nur für unsere Sünden, sondern auch für die der ganzen Welt. Und daran erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben: wenn wir seine Gebote halten.

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