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„Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein“ (vgl. Mt 5,19). Wir müssen nicht bloß auf unseren eigenen Nutzen bedacht sein, sondern auch auf den der anderen. Auch der Lohn wird ja nicht der gleiche sein für den, der nur sich selber auf dem rechten Wege hält, wie für den, der mit sich auch noch einen anderen dahin führt.
Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben! Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.
Amen, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird kein Jota und kein Häkchen des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.
Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein.
Behüte mich, Gott, denn bei dir habe ich mich geborgen!
Ich sagte zum HERRN: Mein Herr bist du,
mein ganzes Glück bist du allein.
Zahlreich sind die Schmerzen derer, die einem anderen Gott nacheilen.
Ich will ihre Trankopfer von Blut nicht spenden,
ich nehme ihre Namen nicht auf meine Lippen.
In jenen Tagen schickte König Ahab in ganz Israel umher und ließ die Propheten des Baal auf dem Karmel zusammenkommen.
Und Elija trat vor das ganze Volk und rief: Wie lange noch schwankt ihr nach zwei Seiten? Wenn der HERR der wahre Gott ist, dann folgt ihm! Wenn aber Baal es ist, dann folgt diesem! Doch das Volk gab ihm keine Antwort.
An allen Straßenecken gibt es kleine Kriege, so wie es an allen Ecken der Welt große Kriege gibt.
An allen Ecken unseres Lebens können wir Krieg oder Frieden schaffen.
Und gerade zum Kriegführen fühlen wir uns gefährlicherweise geschaffen.
Sehr schnell wird unser Nachbar zum Feind, wenn er nicht unser Bruder ist.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe!
Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.
Steckt nicht Gold, Silber und Kupfermünzen in euren Gürtel!
Nehmt keine Vorratstasche mit auf den Weg, kein zweites Hemd, keine Schuhe, keinen Wanderstab; denn wer arbeitet, ist seines Lohnes wert.
Singet dem HERRN ein neues Lied,
denn er hat wunderbare Taten vollbracht!
Geholfen hat ihm seine Rechte
und sein heiliger Arm.
Der HERR hat sein Heil bekannt gemacht
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.
Er gedachte seiner Huld
und seiner Treue zum Hause Israel.
In jenen Tagen wurden viele gläubig und bekehrten sich zum Herrn.
Die Nachricht davon kam der Gemeinde von Jerusalem zu Ohren und sie schickten Barnabas nach Antiochia.
Als er ankam und die Gnade Gottes sah, freute er sich und ermahnte alle, dem Herrn treu zu bleiben, wie sie es sich im Herzen vorgenommen hatten.
Eine der Seligpreisungen, die der Mund unseres Erlösers verkündet, macht uns diese Wahrheit offenbar: „Selig, die Sanftmütigen, denn sie werden das Land besitzen“ (vgl. Mt 5,5). Wir haben kein anderes Mittel, um unser Land zu besitzen, das heißt das widerspenstige Land unseres Leibes unter unsere Herrschaft zu bringen, als zuallererst unsere Seele in der Sanftmut der Geduld festzumachen.
In jener Zeit, als Jesus die vielen Menschen sah, die ihm folgten, stieg er auf den Berg. Er setzte sich und seine Jünger traten zu ihm.
Und er öffnete seinen Mund, er lehrte sie und sprach:
Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.