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Meine Brüder! Die Beschnittenen sind wir, die wir im Geist Gottes dienen und uns in Christus Jesus rühmen und nicht auf irdische Vorzüge vertrauen,
obwohl ich mein Vertrauen auch auf irdische Vorzüge setzen könnte. Wenn ein anderer meint, er könne auf irdische Vorzüge vertrauen, so könnte ich es noch mehr.
Meine Seele, die königliche Prinzessin,
Trat – als ich durch sie in die Welt kam –
Ein in einen erbitterten Krieg
Gegen die Eroberer der Finsternis.
Auf den ersten Blick dachte sie bei sich,
Sie könne selbst mit Zehntausend
– Sie zusammen mit den Sinnen ihres Leibes –
Den Kampf nicht führen.
In jener Zeit begleiteten viele Menschen Jesus; da wandte er sich an sie
und sagte: Wenn jemand zu mir kommt und nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, ja sogar sein Leben gering achtet, dann kann er nicht mein Jünger sein.
Wer nicht sein Kreuz trägt und hinter mir hergeht, der kann nicht mein Jünger sein.
Der HERR ist mein Licht und mein Heil:
Vor wem sollte ich mich fürchten?
Der HERR ist die Zuflucht meines Lebens:
Vor wem sollte mir bangen?
Eines habe ich vom HERRN erfragt, dieses erbitte ich:
im Haus des HERRN zu wohnen alle Tage meines Lebens;
die Freundlichkeit des HERRN zu schauen
und nachzusinnen in seinem Tempel.
Liebe Brüder - ihr wart ja immer gehorsam, nicht nur in meiner Gegenwart, sondern noch viel mehr jetzt in meiner Abwesenheit -: müht euch mit Furcht und Zittern um euer Heil!
Denn Gott ist es, der in euch das Wollen und das Vollbringen bewirkt, noch über euren guten Willen hinaus.
Bezüglich der Eucharistie haltet es so:
Zunächst in Betreff des Kelches:
Wir danken Dir, unser Vater,
für den heiligen Weinstock Davids, Deines Knechtes,
den Du uns zu erkennen gabst durch Jesus, Deinen Knecht;
Dir sei die Ehre in Ewigkeit.
Und in Betreff des gebrochenen Brotes:
Wir danken Dir, unser Vater,
für das Leben und die Erkenntnis,
die Du uns zu erkennen gabst durch Jesus, Deinen Knecht;
Dir sei die Ehre in Ewigkeit.
In jener Zeit sagte einer der Gäste, der zusammen mit Jesus eingeladen worden war, zu ihm: Selig, wer im Reich Gottes am Mahl teilnehmen darf.
Jesus sagte zu ihm: Ein Mann veranstaltete ein großes Festmahl und lud viele dazu ein.
Als das Fest beginnen sollte, schickte er seinen Diener und ließ den Gästen, die er eingeladen hatte, sagen: Kommt, es steht alles bereit!
Aber einer nach dem andern ließ sich entschuldigen.
Von dir kommt mein Lobpreis in großer Versammlung,
ich erfülle mein Gelübde vor denen, die Gott fürchten.
Die Armen sollen essen und sich sättigen;
den HERRN sollen loben, die ihn suchen.
Aufleben soll euer Herz für immer.
Alle Enden der Erde sollen daran denken
und sich zum HERRN bekehren:
Vor dir sollen sich niederwerfen alle Stämme der Nationen.
Brüder! Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht:
Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein,
sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen;
er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz.
Wenn das erste und größte Gebot, der Hauptinhalt des Gesetzes und der Propheten (vgl. Mt 22,40) die Liebe ist, dann erkläre ich die Liebe zu den Armen, das Mitempfinden und Mitleiden mit dem Nächsten als die größte Liebe. Durch nichts wird Gott so geehrt wie durch Barmherzigkeit, denn nichts ist ihm ähnlicher als sie, da „Barmherzigkeit und Wahrheit vor seinem Antlitz einherschreiten“ (vgl.