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So spricht der HERR: Du, Betlehem-Efrata, bist zwar klein unter den Sippen Judas, aus dir wird mir einer hervorgehen, der über Israel herrschen soll. Seine Ursprünge liegen in ferner Vorzeit, in längst vergangenen Tagen.
Darum gibt der HERR sie preis, bis zu der Zeit, da die Gebärende geboren hat.
„Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.“ […] Siehe, darum preisen dich selig alle Geschlechter, wie du selbst es gesagt hast (vgl. Lk 1,48). Die Töchter Jerusalems – das heißt die Kirche – haben dich erblickt und deine Seligkeit verkündet.
In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa.
Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet.
Und es geschah: Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt
und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.
Preist den HERRN auf der Leier,
auf der zehnsaitigen Harfe spielt ihm!
Singt ihm ein neues Lied,
spielt kunstvoll mit Jubelschall!
Der Ratschluss des HERRN bleibt ewig bestehen,
die Pläne seines Herzens durch alle Geschlechter.
Selig die Nation, deren Gott der HERR ist,
das Volk, das er sich zum Erbteil erwählt hat.
Juble, Tochter Zion! Jauchze, Israel! Freu dich und frohlocke von ganzem Herzen, Tochter Jerusalem!
Der HERR hat das Urteil gegen dich aufgehoben und deine Feinde zur Umkehr gezwungen. Der König Israels, der HERR, ist in deiner Mitte; du hast kein Unheil mehr zu fürchten.
An jenem Tag wird man zu Jerusalem sagen: Fürchte dich nicht, Zion! Lass die Hände nicht sinken!
Der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der Rettung bringt.
Zeige dich, süßes Kind,
Geboren von einer so keuschen Mutter,
Die gebiert, ohne einen Mann zu erkennen.
Zeige dich, du Mittler, in beiden Naturen.
Wiewohl geboren aus des Vaters Mund in der Zeit,
Gezeugt durch sein Wort (vgl. Lk 1,38),
Wohntest du schon im Schoß des Vaters (vgl.
In jener Zeit wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret
zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.
Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.
Dem HERRN gehört die Erde und was sie erfüllt,
der Erdkreis und seine Bewohner.
Denn er hat ihn auf Meere gegründet,
ihn über Strömen befestigt.
Wer darf hinaufziehn zum Berg des HERRN,
wer darf stehn an seiner heiligen Stätte?
Der unschuldige Hände hat und ein reines Herz,
der seine Seele nicht an Nichtiges hängt
und keinen trügerischen Eid geschworen hat.
In jenen Tagen sprach der HERR zu Ahas – dem König von Juda – und sagte:
Erbitte dir ein Zeichen vom HERRN, deinem Gott, tief zur Unterwelt oder hoch nach oben hin!
Ahas antwortete: Ich werde um nichts bitten und den HERRN nicht versuchen.
Da sagte Jesaja: Hört doch, Haus Davids! Genügt es euch nicht, Menschen zu ermüden, dass ihr auch noch meinen Gott ermüdet?
Darum wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau hat empfangen, sie gebiert einen Sohn und wird ihm den Namen Immanuel – Gott mit uns – geben.
Die Geburt des Johannes ist voller Wunder. Ein Erzengel hat das Kommen unseres Herrn und Erlösers angekündigt; ein Erzengel kündigt auch die Geburt des Johannes an. „Schon im Mutterleib wird er vom Heiligen Geist erfüllt sein.“ Das Volk erkannte unseren Herrn nicht, der „Wunder und Zeichen“ vollbrachte und es von seinen Krankheiten heilte; Johannes aber jubelt bereits im Mutterleib vor Freude.