Home | Tagesevangelium
Halte mich fern vom Weg der Lüge, begnade mich mit deiner Weisung!
Gut ist für mich die Weisung deines Mundes, mehr als große Mengen von Gold und Silber.
O HERR, in Ewigkeit steht aufrecht dein Wort am Himmel.
Von jedem bösen Pfad hielt ich meine Füße zurück,
damit ich dein Wort beachte.
Jede Rede Gottes ist im Feuer geläutert; ein Schild ist er für alle, die bei ihm sich bergen.
Füg seinen Worten nichts hinzu, sonst überführt er dich und du stehst als Lügner da.
Herr, um zweierlei bitte ich dich, versag es mir nicht, bevor ich sterbe:
Falschheit und Lügenwort halt fern von mir; gib mir weder Armut noch Reichtum, nähr mich mit dem Brot, das mir nötig ist,
damit ich nicht, satt geworden, dich verleugne und sage: Wer ist denn der HERR?, damit ich nicht als Armer zum Dieb werde und mich am Namen meines Gottes vergreife.
Ich bin unverschämt und tollkühn, du meine Hilfe und meine Stütze von jeher, du, der du niemals darin ermüdest! Doch es ist die Liebe zu deiner Liebe, die mich antreibt, dein Angesicht zu suchen. Du siehst mich, und ich kann dich nicht sehen, doch du hast mir die Sehnsucht nach dir ins Herz gelegt; du hast mir alles gegeben, was dir an mir gefallen kann.
In jener Zeit kamen die Mutter Jesu und seine Brüder zu ihm; sie konnten jedoch wegen der vielen Leute nicht zu ihm gelangen.
Da sagte man ihm: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und möchten dich sehen.
Er erwiderte ihnen: Meine Mutter und meine Brüder sind die, die das Wort Gottes hören und tun.
Selig, deren Weg ohne Tadel ist, die gehen nach der Weisung des HERRN.
Den Weg deiner Befehle lass mich begreifen, ich will nachsinnen über deine Wunder!
Ich wähle den Weg der Treue, deine Entscheide stelle ich mir vor Augen.
Gib mir Einsicht, damit ich deine Weisung bewahre, ich will sie beachten mit ganzem Herzen!
Führe mich auf dem Pfad deiner Gebote, denn an ihm hab ich Gefallen!
Ich will deine Weisung beständig beachten, auf immer und ewig.
Wie ein Wasserbach ist das Herz des Königs in der Hand des HERRN; er lenkt es, wohin er will.
Jeder meint, sein Verhalten sei richtig, doch der HERR prüft die Herzen.
Gerechtigkeit üben und Recht ist dem HERRN lieber als Schlachtopfer.
Hoffart der Augen, Übermut des Herzens – die Leuchte der Frevler ist Sünde.
Unser Herr sprach zum hl. Matthäus: „Folge mir nach!“ Dieser liebenswerte Heilige wurde zum Vorbild für alle Menschen. Nach dem Bericht des Evangeliums war er zuerst ein großer Sünder und ist dann in der Schar aller Gottesfreunde zu einem der Großen geworden. Denn unser Herr hat ihn im tiefsten Inneren seines Wesens angesprochen, und so hat er alles verlassen, um dem Meister nachzufolgen.
In jener Zeit sah Jesus einen Mann namens Matthäus am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach! Und Matthäus stand auf und folgte ihm nach.
Und als Jesus in seinem Haus bei Tisch war, siehe, viele Zöllner und Sünder kamen und aßen zusammen mit ihm und seinen Jüngern.
Als die Pharisäer das sahen, sagten sie zu seinen Jüngern: Wie kann euer Meister zusammen mit Zöllnern und Sündern essen?
Er hörte es und sagte: Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken.
Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes und das Firmament kündet das Werk seiner Hände.
Ein Tag sagt es dem andern, eine Nacht tut es der andern kund.
Ohne Rede und ohne Worte, ungehört bleibt ihre Stimme.
Doch ihre Botschaft geht in die ganze Welt hinaus,
ihre Kunde bis zu den Enden der Erde.
Schwestern und Brüder! Ich, der Gefangene im Herrn, ermahne euch, ein Leben zu führen, das des Rufes würdig ist, der an euch erging.
Seid demütig, friedfertig und geduldig, ertragt einander in Liebe
und bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch das Band des Friedens!
E i n Leib und e i n Geist, wie ihr auch berufen seid zu e i n e r Hoffnung in eurer Berufung:
e i n Herr, e i n Glaube, e i n e Taufe,
e i n Gott und Vater aller, der über allem und durch alles und in allem ist.