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Wenn wir unser Augenmerk darauf richten, wie sich der Retter während seines irdischen Lebens verhalten hat, sehen wir, dass er seine Identität als Sohn Gottes absichtlich verschleiert und trotzdem gleichzeitig offenbart hat. Er wollte offensichtlich, dass man sich an ihr erfreue, jedoch nicht sogleich: Als ob seine Worte zwar bereits ihre Gültigkeit haben sollten, es aber auch eine gewisse Zeit dauern würde, bis sie ihre volle Klarheit erhalten.
In jener Zeit entgegnete Jesus den Juden: Mein Vater wirkt bis jetzt und auch ich wirke.
Darum suchten die Juden noch mehr, ihn zu töten, weil er nicht nur den Sabbat brach, sondern auch Gott seinen Vater nannte und sich damit Gott gleichmachte.
Jesus aber sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, wenn er den Vater etwas tun sieht.
Der HERR ist gnädig und barmherzig,
langmütig und reich an Huld.
Der HERR ist gut zu allen, sein Erbarmen waltet über all seinen Werken.
und heilig in all seinen Werken.
Treu ist der HERR in seinen Reden,
Der HERR stützt alle, die fallen, er richtet alle auf, die gebeugt sind.
Gerecht ist der HERR auf all seinen Wegen und getreu in all seinen Werken.
So spricht der HERR: Zur Zeit der Gnade habe ich dich erhört, am Tag des Heils habe ich dir geholfen. Und ich forme dich und mache dich zum Bund mit dem Volk, um das Land aufzurichten und das verödete Erbe zu verteilen,
den Gefangenen zu sagen: Kommt heraus! und denen, die in der Finsternis sind: Zeigt euch! An den Wegen weiden sie, auf allen kahlen Hügeln ist ihre Weide.
Nun kam unser Herr an den Teich [Betesda]; er fand einen Siechen dort liegen, der war achtunddreißig Jahre krank gewesen; zu dem sprach der Herr: „Willst du gesund werden?“ [...] Darauf müssen wir sehr achten, dass dieser Sieche so lange und so viele Jahre dort gelegen hat. Dieser Mensch war für Gottes Verherrlichung und nicht für den Tod bestimmt (Joh 11,14).
Es war ein Fest der Juden und Jesus ging hinauf nach Jerusalem.
In Jerusalem gibt es beim Schaftor einen Teich, zu dem fünf Säulenhallen gehören; dieser Teich heißt auf Hebräisch Betesda.
In diesen Hallen lagen viele Kranke, darunter Blinde, Lahme und Verkrüppelte.
Dort lag auch ein Mann, der schon achtunddreißig Jahre krank war.
Gott ist uns Zuflucht und Stärke, als mächtig erfahren, als Helfer in allen Nöten.
Darum fürchten wir uns nicht, wenn die Erde auch wankt, wenn Berge stürzen in die Tiefe des Meeres.
Eines Stromes Arme erfreuen die Gottesstadt, des Höchsten heilige Wohnung.
Gott ist in ihrer Mitte, sie wird nicht wanken.
Der Mann, der mich begleitete, führte mich zum Eingang des Tempels und siehe, Wasser strömte unter der Tempelschwelle hervor nach Osten hin; denn die vordere Seite des Tempels schaute nach Osten. Das Wasser floss unterhalb der rechten Seite des Tempels herab, südlich vom Altar.
Dann führte er mich durch das Nordtor hinaus und ließ mich außen herum zum äußeren Osttor gehen.
„Lebendig ist das Wort Gottes, wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert“ (Hebr 4,12). Mit diesen Worten zeigt der Apostel denen, die Christus suchen, der das Wort, die Kraft und die Weisheit Gottes ist (vgl. 1 Kor 1,24), die ganze Größe, Kraft und Weisheit des Wortes Gottes.
In jener Zeit ging Jesus von Samaria nach Galiläa.
Er selbst hatte bezeugt: Ein Prophet wird in seiner eigenen Heimat nicht geehrt.
Als er nun nach Galiläa kam, nahmen ihn die Galiläer auf, weil sie alles gesehen hatten, was er in Jerusalem auf dem Fest getan hatte; denn auch sie waren zum Fest gekommen.