Tagesevangelium

Psalmen 122(121),1-3.4-5

Ich freute mich, als man mir sagte: „Zum Haus des HERRN wollen wir gehen.“ Schon stehen unsere Füße in deinen Toren, Jerusalem: Jerusalem, als Stadt erbaut, die fest in sich gefügt ist. Dorthin zogen die Stämme hinauf, die Stämme des HERRN, wie es Gebot ist für Israel, den Namen des HERRN zu preisen.

weiterlesen

Brief des Apostels Paulus an die Philipper 3,17-21.4,1

Ahmt auch ihr mich nach, Schwestern und Brüder, und achtet auf jene, die nach dem Vorbild leben, das ihr an uns habt! Denn viele – von denen ich oft zu euch gesprochen habe, doch jetzt unter Tränen spreche – leben als Feinde des Kreuzes Christi. Ihr Ende ist Verderben, ihr Gott der Bauch und ihre Ehre besteht in ihrer Schande; Irdisches haben sie im Sinn.

weiterlesen

Hl. Nerses Schnorhali

Vergraben habe ich tief im Misthaufen der Laster, Aufgrund schlechter Ratschläge des Bösen, Dein königliches Abbild, Das du dem menschlichen Antlitz eingeprägt.

Sei mir gnädig und suche es mit dem Licht der Lampe: Dem Licht deiner Gottheit, die im Leibe wohnt, Und fege mein Haus wie im Gleichnis, Reinige es von den Lastern der Welt.

weiterlesen

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 15,1-10

In jener Zeit kamen alle Zöllner und Sünder zu Jesus, um ihn zu hören. Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Dieser nimmt Sünder auf und isst mit ihnen. Da erzählte er ihnen dieses Gleichnis und sagte: Wenn einer von euch hundert Schafe hat und eins davon verliert, lässt er dann nicht die neunundneunzig in der Wüste zurück und geht dem verlorenen nach, bis er es findet? Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es voll Freude auf die Schultern, und wenn er nach Hause kommt, ruft er die Freunde und Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: Freut euch mit mir, denn ich habe mein Schaf wiedergefunden, das verloren war! Ich sage euch: Ebenso wird im Himmel mehr Freude herrschen über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die keine Umkehr nötig haben.

weiterlesen

Psalmen 105(104),2-3.4-5.6-7

Singt dem Herrn und spielt ihm, sinnt nach über all seine Wunder! Rühmt euch seines heiligen Namens! Die den HERRN suchen, sollen sich von Herzen freuen. Fragt nach dem HERRN und seiner Macht, sucht sein Angesicht allezeit!

Gedenkt der Wunder, die er getan hat, seiner Zeichen und der Beschlüsse seines Mundes! Ihr Nachkommen seines Knechtes Abraham, ihr Kinder Jakobs, die er erwählt hat.

weiterlesen

Brief des Apostels Paulus an die Philipper 3,3-8a

Schwestern und Brüder! Die Beschnittenen sind wir, die wir im Geist Gottes dienen und uns in Christus Jesus rühmen und nicht auf irdische Vorzüge vertrauen, obwohl ich mein Vertrauen auch auf irdische Vorzüge setzen könnte. Wenn ein anderer meint, er könne auf irdische Vorzüge vertrauen, so könnte ich es noch mehr.

weiterlesen

Isaak von Stella

Geliebte Brüder, selig die Seele, die in allem unserem Herrn Jesus Christus folgen kann […], wohin er auch geht (vgl. Off 14,4). Sie wird zur Ruhe der Kontemplation aufsteigen und friedvoll erkennen, „dass er Gott ist“ (vgl. Ps 46,11). Durch die Ausübung der Nächstenliebe steigt sie wieder herab und folgt ihm bis hinein in die Erniedrigung des Dienens, in die Liebe zur Armut, in das Ertragen von Hunger, Durst, Müdigkeit und Arbeit.

weiterlesen

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 14,25-33

In jener Zeit begleiteten viele Menschen Jesus; da wandte er sich an sie und sagte: Wenn jemand zu mir kommt und nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, ja sogar sein Leben gering achtet, dann kann er nicht mein Jünger sein. Wer nicht sein Kreuz trägt und hinter mir hergeht, der kann nicht mein Jünger sein.

weiterlesen

Psalmen 27(26),1.4.13-14

Der HERR ist mein Licht und mein Heil: Vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist die Zuflucht meines Lebens: Vor wem sollte mir bangen? Eines habe ich vom HERRN erfragt, dieses erbitte ich: im Haus des HERRN zu wohnen alle Tage meines Lebens; die Freundlichkeit des HERRN zu schauen

und nachzusinnen in seinem Tempel.

weiterlesen

Brief des Apostels Paulus an die Philipper 2,12-18

Meine Geliebten, – ihr wart ja immer gehorsam, nicht nur in meiner Gegenwart, sondern noch viel mehr jetzt in meiner Abwesenheit –: Wirkt mit Furcht und Zittern euer Heil! Denn Gott ist es, der in euch das Wollen und das Vollbringen bewirkt zu seinem Wohlgefallen. Tut alles ohne Murren und Bedenken, damit ihr rein und ohne Tadel seid, Kinder Gottes ohne Makel mitten in einer verkehrten und verwirrten Generation, unter der ihr als Lichter in der Welt leuchtet! Haltet fest am Wort des Lebens, mir zum Ruhm für den Tag Christi, damit ich nicht vergeblich gelaufen bin oder mich umsonst abgemüht habe! Doch wenn auch mein Leben dargebracht wird zusammen mit dem Opfer und Gottesdienst eures Glaubens, freue ich mich und freue mich mit euch allen.

weiterlesen