Tagesevangelium

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus 6,17-29

Herodes hatte Johannes festnehmen und ins Gefängnis werfen lassen. Schuld daran war Herodias, die Frau seines Bruders Philippus, die er geheiratet hatte. Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Es ist dir nicht erlaubt, die Frau deines Bruders zur Frau zu haben. Herodias verzieh ihm das nicht und wollte ihn töten lassen.

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Psalmen 71(70),1-2.3.5-6.15.17

Bei dir, o HERR, habe ich mich geborgen, lass mich nicht zuschanden werden in Ewigkeit! Reiß mich heraus und rette mich in deiner Gerechtigkeit! Neige dein Ohr mir zu und hilf mir! Sei mir ein schützender Fels, zu dem ich allzeit kommen darf! Du hast geboten, mich zu retten, denn du bist mein Fels und meine Festung.

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Buch Jeremia 1,4.17-19

In den Tagen Joschíjas, des Königs von Juda, erging das Wort des HERRN an mich: Du aber gürte dich, tritt vor sie hin und verkünde ihnen alles, was ich dir auftrage! Erschrick nicht vor ihnen, sonst setze ich dich vor ihren Augen in Schrecken! Siehe, ich selbst mache dich heute zur befestigten Stadt, zur eisernen Säule und zur bronzenen Mauer gegen das ganze Land, gegen die Könige, Beamten und Priester von Juda und gegen die Bürger des Landes.

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Hl. Gregor der Große

„Die fünf törichten Jungfrauen nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl; die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit“ (Mt 25,4). Das Öl steht hier für den Glanz der Herrlichkeit; die Krüge sind unsere Herzen mit all unseren Gedanken. Die klugen Jungfrauen nehmen Öl in Krügen mit, weil sie den ganzen Glanz ihrer Herrlichkeit in ihrem Gewissen bewahren; der hl.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 25,1-13

In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich wird es sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen. Fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug. Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl, die klugen aber nahmen mit ihren Lampen noch Öl in Krügen mit.

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Psalmen 33(32),1-2.4-5.10-11

Jubelt im HERRN, ihr Gerechten, den Redlichen ziemt der Lobgesang. Preist den HERRN auf der Leier, auf der zehnsaitigen Harfe spielt ihm! Das Wort des HERRN ist redlich, all sein Tun ist verlässlich. Er liebt Gerechtigkeit und Recht,

erfüllt von der Huld des HERRN ist die Erde.

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Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 1,17-25

Schwestern und Brüder! Christus hat mich nicht gesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkünden, aber nicht mit gewandten und klugen Worten, damit das Kreuz Christi nicht um seine Kraft gebracht wird. Schwestern und Brüder! Das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft.

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Hl. Katharina von Siena

Lieber Bruder in Christus, dem geliebten Jesus, ich Katharina, Magd und Dienerin der Diener Jesu Christi, schreibe Euch in seinem kostbaren Blut mit dem Wunsch, Euch als einen gerechten Herrn in der Ausübung der Euch anvertrauten Macht zu sehen. […]

Man muss gerecht sein und die Stadt unserer Seele in Gerechtigkeit bewahren, indem man in wahrer und heiliger Gottesfurcht lebt; man muss die Tugend lieben und das Laster verabscheuen.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 24,42-51

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Seid wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. Bedenkt dies: Wenn der Herr des Hauses wüsste, in welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, würde er wach bleiben und nicht zulassen, dass man in sein Haus einbricht.

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Psalmen 145(144),2-3.4-5.6-7

Jeden Tag will ich dich preisen und deinen Namen loben auf immer und ewig. Groß ist der HERR und hoch zu loben, unerforschlich ist seine Größe. Geschlecht um Geschlecht rühme deine Werke, deine machtvollen Taten sollen sie künden. Den herrlichen Glanz deiner Hoheit und deine Wundertaten will ich besingen.

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