Tagesevangelium

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 6,24-34

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Niemand kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den andern lieben oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Deswegen sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen oder trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie.

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Psalmen 89(88),4-5.29-30.31-32.33-34

„Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Erwählten und David, meinem Knecht, geschworen: Auf ewig gebe ich deinem Haus festen Bestand und von Geschlecht zu Geschlecht gründe ich deinen Thron. Auf ewig werde ich ihm meine Huld bewahren, mein Bund mit ihm ist verlässlich.

Sein Haus lasse ich dauern für immer und seinen Thron wie die Tage des Himmels.

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Zweites Buch der Chronik 24,17-25

Nach dem Tod des Priesters Jojada kamen die führenden Männer Judas zum König und warfen sich vor ihm nieder. Dieser hörte damals auf sie, sodass sie den Bund des HERRN, des Gottes ihrer Väter, verließen und die Kultpfähle und Götzenbilder verehrten. Wegen dieser Schuld kam ein Zorngericht über Juda und Jerusalem.

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Sel. Columba Marmion

Auch unsere geringsten und unbedeutendsten Handlungen müssen vom Glaubenseifer belebt und getragen sein. Wenn wir das anstreben, wird unser Leben voll Licht und Freude sein. Die geringfügigsten Kleinigkeiten des täglichen Lebens werden dann zu kostbaren Perlen, die wir zu gewinnen verlangen, um unsern Schatz im Himmel zu bereichern.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 6,19-23

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Sammelt euch nicht Schätze hier auf der Erde, wo Motte und Wurm sie zerstören und wo Diebe einbrechen und sie stehlen, sondern sammelt euch Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Wurm sie zerstören und keine Diebe einbrechen und sie stehlen! Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.

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Psalmen 132(131),11.12.13-14.17-18

Der HERR hat David Treue geschworen, nicht wird er von ihr lassen: „Einen Spross deines Leibes will ich setzen auf deinen Thron.“

Wenn deine Söhne meinen Bund bewahren, mein Zeugnis, das ich sie lehre, dann sollen auch ihre Söhne auf deinem Thron sitzen für immer.“ Denn der HERR hat den Zion erwählt, ihn begehrt zu seinem Wohnsitz: „Das ist für immer der Ort meiner Ruhe, hier will ich wohnen, ich hab ihn begehrt.

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Zweites Buch der Könige 11,1-4.9-18.20

In jenen Tagen, als Atalja, die Mutter Ahasjas, sah, dass ihr Sohn tot war, ging sie daran, die ganze Nachkommenschaft der königlichen Familie auszurotten. Doch Joscheba, die Tochter des Königs Joram und Schwester Ahasjas, nahm Joasch, den Sohn Ahasjas, aus dem Kreis der Königssöhne, die ermordet werden sollten, weg und brachte ihn mit seiner Amme in die Bettenkammer.

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Johannes Cassianus

„Unser überwesentliches – epiousion* – Brot gib uns heute“ (Mt 6,11), und nach einem anderen Evangelisten, „unser tägliches Brot“ (Lk 11,3). Die erste Bezeichnung drückt seine Erhabenheit und die Beschaffenheit seines Wesens aus, die es über alle Wesen erhebt und durch seine erhabene Größe und Heiligkeit alle Geschöpfe übertrifft.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 6,7-15

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen. Macht es nicht wie sie; denn euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet. So sollt ihr beten: Unser Vater im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf der Erde.

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Psalmen 97(96),1-2.3-4.5-6.7-8

Der HERR ist König. Es juble die Erde! Freuen sollen sich die vielen Inseln. Rings um ihn her sind Wolken und Dunkel, Gerechtigkeit und Recht sind die Stützen seines Thrones.

Feuer geht vor ihm her, verzehrt seine Gegner ringsum. Seine Blitze erhellen den Erdkreis, die Erde sieht es und bebt.

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