Home | Tagesevangelium
Mein Sohn, wenn du meine Worte annimmst und meine Gebote beherzigst,
der Weisheit Gehör schenkst, dein Herz der Einsicht zuneigst,
wenn du nach Erkenntnis rufst, mit lauter Stimme um Einsicht bittest,
wenn du sie suchst wie Silber, nach ihr forschst wie nach Schätzen,
dann wirst du die Furcht des HERRN begreifen und Gotteserkenntnis finden.
Hochwürdiger Heiliger Vater in Christus, dem geliebten Jesus, Eure unwürdige und armselige kleine Tochter Katharina empfiehlt sich Euch in seinem kostbarem Blut, mit dem Wunsch, Euer Herz fest und unerschütterlich in wahrer und vollkommener Geduld zu sehen, da ein schwaches, wankelmütiges und ungeduldiges Herz niemals die großen Werke Gottes vollbringen kann.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben!
Nehmt euch aber vor den Menschen in Acht! Denn sie werden euch an die Gerichte ausliefern und in ihren Synagogen auspeitschen.
So spricht der Herr: Kehr um, Israel, zum HERRN, deinem Gott! Denn du bist zu Fall gekommen durch deine Schuld.
Nehmt Worte der Reue mit euch, kehrt um zum HERRN und sagt zu ihm: Nimm alle Schuld hinweg und nimm an, was gut ist: Anstelle von Stieren bringen wir dir unsere Lippen dar.
Diakon: In Frieden lasset zum Herrn uns beten. Alle: Kyrie eleison.
Für den Frieden von oben und das Heil unserer Seelen, lasset zum Herrn uns beten. – Kyrie eleison.
Für den Frieden der ganzen Welt, um das Wohl der heiligen Kirchen Gottes und um die Einheit aller, lasset zum Herrn uns beten.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe!
Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.
Steckt nicht Gold, Silber und Kupfermünzen in euren Gürtel!
Nehmt keine Vorratstasche mit auf den Weg, kein zweites Hemd, keine Schuhe, keinen Wanderstab; denn wer arbeitet, ist seines Lohnes wert.
So spricht der Herr: Als Israel jung war, gewann ich ihn lieb, ich rief meinen Sohn aus Ägypten.
Je mehr man sie rief, desto mehr liefen sie vor den Rufen weg: Den Baalen brachten sie Schlachtopfer dar, den Götterbildern Räucheropfer.
Ich war es, der Efraim gehen lehrte, der sie nahm auf seine Arme.
Geist der ewigen Liebe,
der Du vom Vater und vom Sohne ausgehst,
wir danken Dir für alle Berufungen an Aposteln und Heiligen,
die die Kirche fruchtbar machten.
Wir bitten Dich, führe auch heute Dein Werk fort.
Gedenke, wie Du einst am Pfingstfest
auf die Apostel herabkamst, die zum Gebet versammelt waren
mit Maria, der Mutter Jesu,
und schau auf Deine Kirche, die heute ganz besonders
heiligmäßige Priester braucht,
treue und vollmächtige Zeugen Deiner Gnade,
die Ordensmänner und Ordensfrauen braucht,
welche die Freude derer sichtbar machen, die nur für den Vater leben,
derer, die sich die Sendung und Hingabe Christi zu eigen machen,
und derer, die in Liebe an der neuen Welt bauen.