Tagesevangelium

Psalmen 7,2-3.9-10.11-12

HERR, mein Gott, ich flüchte mich zu dir; hilf mir vor allen Verfolgern und rette mich, damit niemand wie ein Löwe mein Leben zerreißt, mich packt und keiner ist da, der rettet!

Der HERR richtet die Völker. Verschaffe mir Recht, HERR, nach meiner Gerechtigkeit, nach meiner Unschuld, die mich umgibt! Die Bosheit der Frevler finde ein Ende, doch dem Gerechten gib Bestand, der du Herzen und Nieren prüfst, gerechter Gott!

Mein Schutz ist Sache Gottes, er ist Retter derer, die redlichen Herzens sind.

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Buch Jeremia 11,18-20

Der HERR ließ es mich wissen und so wusste ich es; damals ließest du mich ihr Treiben durchschauen. Ich aber war wie ein zutrauliches Lamm, das zum Schlachten geführt wird, und ahnte nicht, dass sie gegen mich Böses planten: Wir wollen den Baum im Saft verderben; wir wollen ihn ausrotten aus dem Land der Lebenden, sodass seines Namens nicht mehr gedacht wird.

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Hl. Bernhard von Clairvaux

Wenn ihr an Christus glaubt, so tut auch die Werke Christi, damit euer Glaube lebendig sei; die Liebe wird diesen Glauben beleben und die Tat ihn beweisen. Ihr, die ihr danach strebt, in Christus zu bleiben, müsst euch auch so verhalten wie er. Wenn ihr Ehre sucht, wenn ihr die Glücklichen dieser Welt beneidet, wenn ihr schlecht über Abwesende redet, Böses mit Bösem vergeltet – Christus hat so etwas nicht getan.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 7,1-2.10.25-30

In jener Zeit zog Jesus in Galiläa umher; denn er wollte sich nicht in Judäa aufhalten, weil die Juden ihn zu töten suchten. Das Laubhüttenfest der Juden war nahe. Als aber seine Brüder zum Fest hinaufgegangen waren, zog auch er hinauf, jedoch nicht öffentlich, sondern im Verborgenen.

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Psalmen 34(33),17-18.19-20.21.23

Das Angesicht des HERRN richtet sich gegen die Bösen, ihr Andenken von der Erde zu tilgen. Die aufschrien, hat der HERR erhört, er hat sie all ihren Nöten entrissen. Nahe ist der HERR den zerbrochenen Herzen und dem zerschlagenen Geist bringt er Hilfe.

Viel Böses erleidet der Gerechte, doch allem wird der HERR ihn entreißen.

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Buch der Weisheit 2,1a.12-22

Die Frevler tauschen ihre verkehrten Gedanken aus und sagen: Lasst uns dem Gerechten auflauern! Er ist uns unbequem und steht unserem Tun im Weg. Er wirft uns Vergehen gegen das Gesetz vor und beschuldigt uns des Verrats an unserer Erziehung. Er rühmt sich, die Erkenntnis Gottes zu besitzen, und nennt sich einen Knecht des Herrn.

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Hl. Josémaria Escriva de Balaguer

Für den heiligen Josef war das Leben Jesu eine fortlaufende Entdeckung seiner eigenen Berufung. […] Die ersten Lebensjahre Jesu waren voll von scheinbar widersprüchlichen Umständen: Verherrlichung und Flucht, die Würde der Sterndeuter und die Armut der Krippe, der Gesang der Engel und das Schweigen der Menschen.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 1,16.18-21.24a

Jakob zeugte den Josef, den Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus genannt wird. Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete – durch das Wirken des Heiligen Geistes.

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Brief des Apostels Paulus an die Römer 4,13.16-18.22

Schwestern und Brüder! Abraham und seine Nachkommen erhielten nicht aufgrund des Gesetzes die Verheißung, Erben der Welt zu sein, sondern aufgrund der Glaubensgerechtigkeit. Deshalb gilt: „aus Glauben“, damit auch gilt: „aus Gnade“. Nur so bleibt die Verheißung für die ganze Nachkommenschaft gültig, nicht nur für die, welche aus dem Gesetz, sondern auch für die, welche aus dem Glauben Abrahams leben.

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Psalmen 89(88),2-3.4-5.27.29

Von der Huld des HERRN will ich ewig singen, von Geschlecht zu Geschlecht mit meinem Mund deine Treue verkünden. Denn ich bekenne: Auf ewig ist Huld gegründet, im Himmel deine Treue gefestigt. „Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Erwählten und David, meinem Knecht, geschworen: Auf ewig gebe ich deinem Haus festen Bestand und von Geschlecht zu Geschlecht gründe ich deinen Thron.

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