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HERR, du hast mich erforscht und kennst mich.
Ob ich sitze oder stehe, du kennst es.
Du durchschaust meine Gedanken von fern.
Ob ich gehe oder ruhe, du hast es gemessen.
Du bist vertraut mit all meinen Wegen.
Du selbst hast mein Innerstes geschaffen,
hast mich gewoben im Schoß meiner Mutter.
Brüder! Ihr habt gehört, wie ich früher als gesetzestreuer Jude gelebt habe, und wisst, wie maßlos ich die Kirche Gottes verfolgte und zu vernichten suchte.
Im Judentum machte ich größere Fortschritte als die meisten Altersgenossen in meinem Volk und mit dem größten Eifer setzte ich mich für die Überlieferungen meiner Väter ein.
„Das ist mein Geliebter, ja, das ist mein Freund, ihr Töchter Jerusalems“ (Hld 5,16). Die Braut des Hohenliedes zeigt uns den, der von ihr gesucht wird, und sagt: „Das ist er, den ich suche: der aus dem jüdischen Land hervorging, um unser Bruder zu werden. Er wurde zum Freund dessen, der von Räubern überfallen worden war: Er behandelte seine Wunden mit Öl und Wein und verband sie; er hob ihn auf sein Reittier; er brachte ihn in einer Herberge unter; er gab zwei Silberstücke für seine Pflege aus; er versprach, bei seiner Rückkehr zu bezahlen, was an Mehrkosten anfallen würde“.
In jener Zeit stand ein Gesetzeslehrer auf, um Jesus auf die Probe zu stellen, und fragte ihn: Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben?
Jesus sagte zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du?
Er antwortete: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, mit deiner ganzen Kraft und deinem ganzen Denken, und deinen Nächsten wie dich selbst.
Dem HERRN will ich danken mit ganzem Herzen im Kreis der Redlichen, in der Gemeinde.
Groß sind die Werke des HERRN, erforschenswert für alle, die sich an ihnen freuen.
Die Werke seiner Hände sind Treue und Recht, verlässlich sind alle seine Gebote.
Sie stehen fest für immer und ewig, geschaffen in Treue und Redlichkeit.
Schwestern und Brüder! Ich bin erstaunt, dass ihr euch so schnell von dem abwendet, der euch durch die Gnade Christi berufen hat, und dass ihr euch einem anderen Evangelium zuwendet.
Es gibt kein anderes Evangelium, es gibt nur einige Leute, die euch verwirren und die das Evangelium Christi verfälschen wollen.
„Der Weinberg des Herrn der Heere ist das Haus Israel“, sagt der Prophet (vgl. Jes 5,7). Nun, dieses Haus, das sind wir […], und weil wir Israel sind, sind wir der Weinberg. Geben wir also gut acht, dass an unseren Reben nicht statt süßer Trauben solche des Zornes wachsen (vgl. Offb 14,19), damit man uns nicht sagt […]: „Ich hoffte auf süße Trauben; doch der Weinberg brachte nur Herlinge [unreife, saure Trauben]“ (vgl.
In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohepriestern und den Ältesten des Volkes: Hört noch ein anderes Gleichnis: Es war ein Gutsbesitzer, der legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land.
Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott!
Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in Christus Jesus bewahren.
Im Übrigen, Brüder und Schwestern: Was immer wahrhaft, edel, recht, was lauter, liebenswert, ansprechend ist, was Tugend heißt und lobenswert ist, darauf seid bedacht!
Und was ihr gelernt und angenommen, gehört und an mir gesehen habt, das tut! Und der Gott des Friedens wird mit euch sein.
Einen Weinstock hobst du aus in Ägypten, du hast Völker vertrieben und ihn eingepflanzt.
Seine Ranken trieb er bis zum Meer und seine Schösslinge bis zum Eufrat!
Warum rissest du seine Mauern ein? Alle, die des Weges kommen, plündern ihn.
Der Eber aus dem Wald wühlt ihn um, es fressen ihn ab die Tiere des Feldes.