Tagesevangelium

Buch Genesis 37,3-4.12-13a.17b-28

Israel liebte Josef mehr als alle seine Söhne, weil er ihm in hohem Alter geboren worden war. Er ließ ihm einen bunten Rock machen. Als seine Brüder sahen, dass ihr Vater ihn mehr liebte als alle seine Brüder, hassten sie ihn und konnten mit ihm kein friedliches Wort mehr reden. Als seine Brüder fortgezogen waren, um die Schafe und Ziegen ihres Vaters bei Sichem zu weiden, sagte Israel zu Josef: Weiden nicht deine Brüder bei Sichem? Geh, ich will dich zu ihnen schicken.

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Hl. Pater Pio von Pietrelcina

Ertrag dein Exil, denn Gott will es so. Wieviel gewinnst Du daran! Ich werde dieses Leben weiterleben, o mein Jesus, die Hoffnung und die Stille werden meine Kraft sein, solange dieses elende Leben dauert. Und du, o mein Schöpfer und mein Gott, lass inzwischen diese schöne Flamme deiner Liebe in meinem Herzen brennen.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 16,19-31

In jener Zeit sprach Jesus zu den Pharisäern: Es war einmal ein reicher Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und Tag für Tag glanzvolle Feste feierte. Vor der Tür des Reichen aber lag ein armer Mann namens Lazarus, dessen Leib voller Geschwüre war. Er hätte gern seinen Hunger mit dem gestillt, was vom Tisch des Reichen herunterfiel.

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Psalmen 1,1-2.3.4.6

Selig der Mann, der nicht nach dem Rat der Frevler geht, nicht auf dem Weg der Sünder steht, nicht im Kreis der Spötter sitzt, sondern sein Gefallen hat an der Weisung des HERRN, bei Tag und bei Nacht über seine Weisung nachsinnt. Er ist wie ein Baum, gepflanzt an Bächen voll Wasser, der zur rechten Zeit seine Frucht bringt und dessen Blätter nicht welken.

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Buch Jeremia 17,5-10

So spricht der HERR: Verflucht der Mensch, der auf Menschen vertraut, auf schwaches Fleisch sich stützt und dessen Herz sich abwendet vom HERRN. Er ist wie ein Strauch in der Steppe, der nie Regen kommen sieht; er wohnt auf heißem Wüstenboden, im Salzland, das unbewohnbar ist. Gesegnet der Mensch, der auf den HERRN vertraut und dessen Hoffnung der HERR ist.

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Hl. Augustinus

„Es ist umsonst, dass ihr vor Tagesanbruch aufsteht“, heißt es in einem Psalm (126(127),2 Vulg.). […] So waren die Söhne des Zebedäus, die sich bereits ihre Plätze ausgesucht hatten – der eine zu seiner Rechten, der andere zu seiner Linken –, bevor sie sich in Gleichförmigkeit mit der Passion des Herrn der Erniedrigung unterzogen hatten.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 20,17-28

In jener Zeit, als Jesus nach Jerusalem hinaufzog, nahm er die zwölf Jünger beiseite und sagte unterwegs zu ihnen: Wir gehen nach Jerusalem hinauf; und der Menschensohn wird den Hohepriestern und Schriftgelehrten ausgeliefert; sie werden ihn zum Tod verurteilen und den Heiden ausliefern, damit er verspottet, gegeißelt und gekreuzigt wird; und am dritten Tag wird er auferweckt werden.

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Psalmen 31(30),5-6.12.14.15-16

Du wirst mich befreien aus dem Netz, das sie mir heimlich legten; denn du bist meine Zuflucht. In deine Hand lege ich voll Vertrauen meinen Geist; du hast mich erlöst, HERR, du Gott der Treue. Vor all meinen Bedrängern wurde ich zum Spott,

zum Spott sogar für meine Nachbarn. Meinen Freunden wurde ich zum Schrecken, wer mich auf der Straße sieht, der flieht vor mir.

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Buch Jeremia 18,18-20

Meine Feinde sagten: Kommt, lasst uns gegen Jeremia Pläne schmieden! Denn nie wird dem Priester die Weisung ausgehen, dem Weisen der Rat und dem Propheten das Wort. Kommt, wir wollen ihn mit Worten schlagen und auf keines seiner Worte achten. Gib du, HERR, Acht auf mich und höre das Gerede meiner Widersacher! Darf man Gutes mit Bösem vergelten? Doch sie haben mir eine Grube gegraben.

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Hl. Paschasius Radbertus

„Wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“ Christus hat seinen Jüngern nicht nur geboten, sich nicht Meister nennen zu lassen und nicht die Ehrenplätze beim Gastmahl zu lieben noch irgendeine andere Ehre, sondern er gab ihnen in eigener Person ein Beispiel und Vorbild der Demut.

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