Tagesevangelium

Hl. Theresia vom Kinde Jesu

Als ich eines Tages darüber nachdachte, was ich für die Rettung der Seelen tun könnte, zeigte mir das Evangelium ein lebendiges Licht. Einst zeigte Jesus seinen Jüngern die reifen Getreidefelder und sagte: „Erhebt eure Augen und seht, wie die Felder schon weiß sind zur Ernte“ (Joh 4,35).

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 9,32-38

In jener Zeit brachte man zu Jesus einen Stummen, der von einem Dämon besessen war. Er trieb den Dämon aus und der Stumme konnte reden. Alle Leute staunten und sagten: So etwas ist in Israel noch nie gesehen worden. Die Pharisäer aber sagten: Mit Hilfe des Anführers der Dämonen treibt er die Dämonen aus.

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Psalmen 115(113B),3-4.5-6.7ab-8.9-10

Unser Gott, er ist im Himmel, alles, was ihm gefällt, vollbringt er. Ihre Götzen sind nur Silber und Gold, ein Machwerk von Menschenhand. Sie haben einen Mund und reden nicht, sie haben Augen und sehen nicht, sie haben Ohren und hören nicht, sie haben eine Nase und riechen nicht.

Ihre Hände, sie greifen nicht, ihre Füße, sie gehen nicht.

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Buch Hosea 8,4-7.11-13

So spricht der Herr: Sie setzen in Israel Könige ein, aber gegen meinen Willen; sie wählen Regierende aus, doch ich erkenne sie nicht an. Sie machen sich Götzen aus ihrem Silber und Gold – damit es vernichtet wird. Samaria, dein Kalb ist verworfen. Mein Zorn ist entbrannt gegen sie; wie lange noch sind sie unfähig zur Reinheit? Denn von Israel kommt es: Ein Handwerker hat es gemacht – ein Gott ist es nicht.

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Hl. Hildegard von Bingen

[In einer Vision spricht der Herr zur heiligen Hildegard:]Ich bin eine Säule von fester Beständigkeit und verlasse niemals den, der mich sucht. Wer mich nämlich ergreift und sich mir innig und gläubig verbindet, wird nie ins Verderben stürzen. Wer mich aber in seinem Herzen vergisst und sich durch stolzes Verhalten über mich erhebt, das heißt, wer mehr auf sich selbst vertraut als auf mich und es deshalb verachtet, sein Vertrauen auf mich zu setzen, weil er die Gnade Gottes für nichts erachtet, den werde ich von mir werfen und töten.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 9,18-26

In jener Zeit, als Jesus redete, kam ein Synagogenvorsteher, fiel vor ihm nieder und sagte: Meine Tochter ist eben gestorben; komm doch, leg ihr deine Hand auf und sie wird leben! Jesus stand auf und folgte ihm mit seinen Jüngern. Und siehe, eine Frau, die schon zwölf Jahre an Blutfluss litt, trat von hinten heran und berührte den Saum seines Gewandes; denn sie sagte sich: Wenn ich auch nur sein Gewand berühre, werde ich geheilt.

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Psalmen 145(144),2-3.4-5.6-7.8-9

Jeden Tag will ich dich preisen und deinen Namen loben auf immer und ewig. Groß ist der HERR und hoch zu loben, unerforschlich ist seine Größe. Geschlecht um Geschlecht rühme deine Werke, deine machtvollen Taten sollen sie künden. Den herrlichen Glanz deiner Hoheit und deine Wundertaten will ich besingen.

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Buch Hosea 2,16.17b-18.21-22

So spricht der Herr: Ich selbst will Israel, meine treulose Braut, in die Wüste hinausführen und sie umwerben. Dort wird sie mir antworten wie in den Tagen ihrer Jugend, wie am Tag, als sie aus dem Land Ägypten heraufzog. An jenem Tag - Spruch des Herrn - wirst du zu mir sagen: Mein Mann!, und nicht mehr: Mein Baal! Ich verlobe dich mir auf ewig; ich verlobe dich mir um den Brautpreis von Gerechtigkeit und Recht, von Liebe und Erbarmen, ich verlobe dich mir um den Brautpreis der Treue: Dann wirst du den HERRN erkennen.

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Ludwig-Maria Grignion de Montfort

„O Tiefe und Unermesslichkeit der Weisheit Gottes!“, ruft der heilige Paulus aus (vgl. Röm 11,33). Welcher Engel wäre so erleuchtet, welcher Mensch so kühn, dass er uns den Ursprung der Weisheit angemessen erklären könnte? […] Es ist die wesentliche und ewige Idee der göttlichen Schönheit, die dem Evangelist Johannes in der wunderbaren Verzückung auf der Insel Patmos offenbart wurde, so dass er verkündete: „Im Anfang war das Wort“ – der Sohn Gottes, die ewige Weisheit –, „und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 11,25-30

In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du das vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen. Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.

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