Tagesevangelium

Psalmen 22(21),26-27.28-29a.30c.31ab.32

Von dir kommt mein Lobpreis in großer Versammlung, ich erfülle mein Gelübde vor denen, die Gott fürchten. Die Armen sollen essen und sich sättigen; den HERRN sollen loben, die ihn suchen. Aufleben soll euer Herz für immer. Alle Enden der Erde sollen daran denken und sich zum HERRN bekehren: Vor dir sollen sich niederwerfen alle Stämme der Nationen.

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Brief des Apostels Paulus an die Philipper 2,5-11

Schwestern und Brüder! Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht: Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz.

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Hl. Faustina Kowalska

O Gott, in Deiner Barmherzigkeit hast Du die Menschheit aus dem Nichts ins Dasein gerufen und sie mit den Gaben der Natur und der Gnade überhäuft. Doch das war Deiner Güte noch zu wenig. Du, Herr, schenkst uns in Deiner Barmherzigkeit das ewige Leben. Du nimmst uns in Deine ewige Glückseligkeit auf und lässt uns an Deinem inneren Leben teilhaben, und zwar einzig und allein aus Barmherzigkeit.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 11,17-27

In jener Zeit, als Jesus in Betanien ankam, fand er Lazarus schon vier Tage im Grab liegen. Betanien war nahe bei Jerusalem, etwa fünfzehn Stadien entfernt. In jener Zeit waren viele Juden zu Marta und Maria gekommen, um sie wegen ihres Bruders zu trösten. Als Marta hörte, dass Jesus komme, ging sie ihm entgegen, Maria aber blieb im Haus sitzen.

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Erster Brief des Apostels Paulus an die Thessalonicher 4,13-18

Schwestern und Brüder, wir wollen euch über die Entschlafenen nicht in Unkenntnis lassen, damit ihr nicht trauert wie die anderen, die keine Hoffnung haben. Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott die Entschlafenen durch Jesus in die Gemeinschaft mit ihm führen.

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Psalmen 130(129),1-2.3-4.5-6b.6c-8

Aus den Tiefen rufe ich, HERR, zu dir: Mein Herr, höre doch meine Stimme! Lass deine Ohren achten auf mein Flehen um Gnade. Würdest du, HERR, die Sünden beachten, mein Herr, wer könnte bestehen? Doch bei dir ist Vergebung, damit man in Ehrfurcht dir dient.

Ich hoffe auf den HERRN, es hofft meine Seele, ich warte auf sein Wort.

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Zweites Buch der Makkabäer 12,43-45

In jenen Tagen veranstaltete Judas, der Makkabäer, eine Sammlung, an der sich alle beteiligten, und schickte etwa zweitausend Silberdrachmen nach Jerusalem, damit man dort ein Sündopfer darbringe. Damit handelte er sehr schön und edel; denn er dachte an die Auferstehung. Denn hätte er nicht erwartet, dass die Gefallenen auferstehen werden, wäre es überflüssig und sinnlos gewesen, für die Toten zu beten.

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Johannes Cassianus

Die göttliche Schrift ruft unsere Freiheit je nach dem Zustand und Maß einer jeden Seele zu verschiedenen Graden an Vollkommenheit. Denn es konnte ja nicht allen die gleiche Krone der Vollendung angeboten werden, weil ja auch nicht alle die gleiche Tugend, den gleichen Willen und Eifer haben, und deshalb lehrt das göttliche Wort gleichsam verschiedene Stufen und Maße der Vollkommenheit.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 5,1-12a

In jener Zeit, als Jesus die vielen Menschen sah, die ihm folgten, stieg er auf den Berg. Er setzte sich und seine Jünger traten zu ihm. Und er öffnete seinen Mund, er lehrte sie und sprach: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.

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Erster Johannesbrief 3,1-3

Schwestern und Brüder! Seht, welche Liebe uns der Vater geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes und wir sind es. Deshalb erkennt die Welt uns nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat. Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes. Doch ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen, dass wir ihm ähnlich sein werden, wenn er offenbar wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.

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