Tagesevangelium

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 14,1.7-11

Jesus kam an einem Sabbat in das Haus eines führenden Pharisäers zum Essen. Da beobachtete man ihn genau. Als er bemerkte, wie sich die Gäste die Ehrenplätze aussuchten, erzählte er ihnen ein Gleichnis. Er sagte zu ihnen: Wenn du von jemandem zu einer Hochzeit eingeladen bist, nimm nicht den Ehrenplatz ein! Denn es könnte ein anderer von ihm eingeladen sein, der vornehmer ist als du, und dann würde der Gastgeber, der dich und ihn eingeladen hat, kommen und zu dir sagen: Mach diesem hier Platz! Du aber wärst beschämt und müsstest den untersten Platz einnehmen.

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Psalmen 42(41),2-3a.3b.5

Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so lechzt meine Seele, Gott, nach dir. Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann darf ich kommen und erscheinen vor Gottes Angesicht? Das Herz geht mir über, wenn ich daran denke:

wie ich zum Haus Gottes zog in festlicher Schar, mit Jubel und Dank in feiernder Menge.

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Brief des Apostels Paulus an die Philipper 1,18b-26

Schwestern und Brüder! Auf jede Weise, ob vorgetäuscht oder in Wahrheit, wird Christus verkündet und darüber freue ich mich. Doch ich werde mich auch weiterhin freuen; denn ich weiß: Das wird zu meiner Rettung führen durch euer Gebet und durch die Hilfe des Geistes Jesu Christi. Denn ich erwarte und hoffe, dass ich in keiner Hinsicht beschämt werde, dass vielmehr Christus in aller Öffentlichkeit – wie immer, so auch jetzt – verherrlicht werden wird in meinem Leibe, ob ich lebe oder sterbe.

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Sel. Guerricus von Igny

 Der ewige und unsichtbare Schöpfer der Welt wollte das Menschengeschlecht, das sich, den harten Gesetzen des Todes unterworfen, durch die Zeiten schleppte, „in dieser Endzeit“(Hebr 1,2) retten. In seiner Barmherzigkeit wurde er Mensch, um in seiner Großmut die freizukaufen, die er in seiner Gerechtigkeit verurteilt hatte.
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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 14,1-6

Jesus kam an einem Sabbat in das Haus eines führenden Pharisäers zum Essen. Da beobachtete man ihn genau. Und siehe, ein Mann, der an Wassersucht litt, stand vor ihm. Jesus wandte sich an die Gesetzeslehrer und die Pharisäer und fragte: Ist es am Sabbat erlaubt zu heilen, oder nicht? Sie schwiegen.

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Psalmen 111(110),1-6

Dem HERRN will ich danken mit ganzem Herzen im Kreis der Redlichen, in der Gemeinde. Groß sind die Werke des HERRN, erforschenswert für alle, die sich an ihnen freuen. Hoheit und Pracht ist sein Walten, seine Gerechtigkeit hat Bestand für immer. Ein Gedächtnis seiner Wunder hat er gestiftet, der HERR ist gnädig und barmherzig.

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Brief des Apostels Paulus an die Philipper 1,1-11

Paulus und Timotheus, Knechte Christi Jesu, an alle Heiligen in Christus Jesus, die in Philippi sind, mit ihren Vorstehern und Helfern. Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus! Ich danke meinem Gott jedes Mal, sooft ich eurer gedenke; immer, wenn ich für euch alle bete, bete ich mit Freude.

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Johannes Tauler

Jerusalem war eine Stadt des Friedens und auch des Unfriedens, da Jesus dort unermesslich gelitten und eines überaus bitteren Todes gestorben ist. In dieser Stadt sollen wir seine Zeugen sein, und zwar nicht mit Worten, sondern in Wahrheit, durch unser Leben, indem wir ihm nachfolgen, so gut wir können.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 13,31-35

In jener Zeit kamen einige Pharisäer zu Jesus und sagten zu ihm: Geh weg, zieh fort von hier, denn Herodes will dich töten. Er antwortete ihnen: Geht und sagt diesem Fuchs: Siehe, ich treibe Dämonen aus und vollbringe Heilungen, heute und morgen, und am dritten Tag werde ich vollendet.

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Psalmen 144(143),1-2abc.9-10

Gepriesen sei der HERR, mein Fels, der meine Hände den Kampf lehrt, meine Finger den Krieg! Er, meine Huld und meine Festung, meine Burg und mein Retter, mein Schild, dem ich vertraue. Gott, ein neues Lied will ich dir singen, auf der zehnsaitigen Harfe will ich dir spielen,

dir, der den Königen Sieg verleiht, der David, seinen Knecht, vom Schwert des Unheils befreit.

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