Tagesevangelium

Psalmen 111(110),1-2.7-8.9.10c

Dem HERRN will ich danken mit ganzem Herzen im Kreis der Redlichen, in der Gemeinde. Groß sind die Werke des HERRN, erforschenswert für alle, die sich an ihnen freuen. Die Werke seiner Hände sind Treue und Recht, verlässlich sind alle seine Gebote. Sie stehen fest für immer und ewig, geschaffen in Treue und Redlichkeit.

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Brief des Apostels Paulus an die Galater 1,6-12

Schwestern und Brüder! Ich bin erstaunt, dass ihr euch so schnell von dem abwendet, der euch durch die Gnade Christi berufen hat, und dass ihr euch einem anderen Evangelium zuwendet. Es gibt kein anderes Evangelium, es gibt nur einige Leute, die euch verwirren und die das Evangelium Christi verfälschen wollen.

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Hl. Maximus von Turin

„Der Weinberg des Herrn der Heere ist das Haus Israel“, sagt der Prophet (vgl. Jes 5,7). Nun, dieses Haus, das sind wir […], und weil wir Israel sind, sind wir der Weinberg. Geben wir also gut acht, dass an unseren Reben nicht statt süßer Trauben solche des Zornes wachsen (vgl. Offb 14,19), damit man uns nicht sagt […]: „Ich hoffte auf süße Trauben; doch der Weinberg brachte nur Herlinge [unreife, saure Trauben]“ (vgl.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 21,33-42.44.43

In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohepriestern und den Ältesten des Volkes: Hört noch ein anderes Gleichnis: Es war ein Gutsbesitzer, der legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land.

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Brief des Apostels Paulus an die Philipper 4,6-9

Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott! Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in Christus Jesus bewahren. Im Übrigen, Brüder und Schwestern: Was immer wahrhaft, edel, recht, was lauter, liebenswert, ansprechend ist, was Tugend heißt und lobenswert ist, darauf seid bedacht! Und was ihr gelernt und angenommen, gehört und an mir gesehen habt, das tut! Und der Gott des Friedens wird mit euch sein.

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Psalmen 80(79),9.12.13-14.15-16.19-20

Einen Weinstock hobst du aus in Ägypten, du hast Völker vertrieben und ihn eingepflanzt. Seine Ranken trieb er bis zum Meer und seine Schösslinge bis zum Eufrat! Warum rissest du seine Mauern ein? Alle, die des Weges kommen, plündern ihn. Der Eber aus dem Wald wühlt ihn um, es fressen ihn ab die Tiere des Feldes.

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Buch Jesaja 5,1-7

Ich will singen von meinem Freund, das Lied meines Liebsten von seinem Weinberg. Mein Freund hatte einen Weinberg auf einer fruchtbaren Höhe. Er grub ihn um und entfernte die Steine und bepflanzte ihn mit edlen Reben. Er baute in seiner Mitte einen Turm und hieb zudem eine Kelter in ihm aus.

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Hl. Jean-Baptiste Marie Vianney

Meine Brüder, wenn der Glaube uns überall die Gegenwart Gottes erkennen lässt, so lässt uns die Hoffnung alles, was wir tun, einzig und allein in der Absicht tun, dem lieben Gott zu gefallen, in der freudigen Erwartung eines ewigen Lohnes. Da also, meine Brüder, diese Tugend unsere Leiden so sehr mildert, wollen wir nun gemeinsam schauen, worin diese schöne und kostbare Tugend der Hoffnung besteht.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 10,17-24

In jener Zeit kehrten die Zweiundsiebzig zurück und sagten voller Freude: Herr, sogar die Dämonen sind uns in deinem Namen untertan. Da sagte er zu ihnen: Ich sah den Satan wie einen Blitz aus dem Himmel fallen. Siehe, ich habe euch die Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und über die ganze Macht des Feindes.

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Psalmen 119(118),66.71.75.91.125.130

Gutes zu verstehen und zu erkennen, lehre mich, denn ich glaube deinen Geboten! Dass ich gedemütigt wurde, ist für mich gut, damit ich deine Gesetze lerne. Ich habe erkannt, HERR, dass deine Entscheide gerecht sind und dass es Treue ist, wenn du mich beugst. Nach deinen Entscheiden bestehen sie bis heute, denn das All steht dir zu Diensten.

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