Tagesevangelium

Symeon der Neue Theologe

Wenn du behauptest, Gott „durch den Glauben“* zu erkennen und meinst, dass du „durch den Glauben“ Kind Gottes bist, dann wäre die Menschwerdung Gottes auch nur „durch den Glauben“ geschehen! Dann sage aber nicht mehr, Gott sei „in Wirklichkeit“ Mensch geworden oder er sei auf sinnlich wahrnehmbare Weise in die Welt gekommen! Ist er aber wirklich Menschensohn geworden, dann macht er dich auch wirklich zum Kind Gottes; wenn er nicht nur zum Schein einen Leib angenommen hat, dann werden auch wir nicht zu einer bloßen Geist-Idee: So wahr das Wort Fleisch geworden ist, verwandelt es uns auf unsagbare Weise und macht uns wirklich zu Kindern Gottes.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 1,1-18

Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden und ohne es wurde nichts, was geworden ist. In ihm war Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst.

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Psalmen 96(95),1-2.11-12.13

Singet dem HERRN ein neues Lied, singt dem HERRN, alle Lande, singt dem HERRN, preist seinen Namen! Verkündet sein Heil von Tag zu Tag! Der Himmel freue sich, die Erde frohlocke, es brause das Meer und seine Fülle. Es jauchze die Flur und was auf ihr wächst. Jubeln sollen alle Bäume des Waldes

Jubeln sollen alle vor dem HERRN, denn er kommt, um die Erde zu richten.

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Erster Johannesbrief 2,18-21

Meine Kinder, die letzte Stunde ist da. Ihr habt gehört, dass der Antichrist kommt, und jetzt sind viele Antichriste aufgetreten. Daran erkennen wir, dass die letzte Stunde da ist. Sie sind aus unserer Mitte gekommen, aber sie haben nicht zu uns gehört; denn wenn sie zu uns gehörten, wären sie bei uns geblieben.

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Hl. Cyprian

In den Heiligen Schriften ist Christus die wahre Sonne und der wirkliche Tag; deshalb gibt es für Christen keine vom Gebet ausgenommene Stunde: Ohne Unterlass und immer soll Gott angebetet werden. Da wir in Christus sind, das heißt im wahren Licht, lasst uns den ganzen Tag über flehen und beten.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 2,36-40

In jener Zeit lebte Hanna, eine Prophetin, eine Tochter Penuals, aus dem Stamm Ascher. Sie war schon hochbetagt. Als junges Mädchen hatte sie geheiratet und sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt; nun war sie eine Witwe von vierundachtzig Jahren. Sie hielt sich ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten.

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Psalmen 96(95),7-8.9-10

Bringt dar dem HERRN, ihr Stämme der Völker, bringt dar dem HERRN Ehre und Macht, Bringt dar dem HERRN die Ehre seines Namens! Bringt Gaben und tretet ein in die Höfe seines Heiligtums! Werft euch nieder vor dem HERRN in heiligem Schmuck! Erbebt vor ihm, alle Lande! Verkündet bei den Nationen:

Der HERR ist König! Fest ist der Erdkreis gegründet, er wird nicht wanken.

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Erster Johannesbrief 2,12-17

Ich schreibe euch, ihr Kinder: Euch sind die Sünden vergeben um seines Namens willen. Ich schreibe euch, ihr Väter: Ihr habt den erkannt, der von Anfang an ist. Ich schreibe euch, ihr jungen Männer: Ihr habt den Bösen besiegt. Ich habe euch geschrieben, ihr Kinder: Ihr habt den Vater erkannt.

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Hl. Ignatius von Antiochien

Heute fange ich an, ein Jünger zu sein. Kein Geschöpf, sei es sichtbar oder unsichtbar, soll mich daran hindern, zu Jesus Christus zu gelangen. […] Selbst wenn mich grausamste Qualen bedrängen, ich will nur zu Jesus Christus gelangen. Die Freuden der Erde und ihre Königreiche helfen mir nichts.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 2,22-35

Als sich für die Eltern Jesu die Tage der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung erfüllt hatten, brachten sie das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn darzustellen, wie im Gesetz des Herrn geschrieben ist: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn heilig genannt werden.

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