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In der Ewigkeit werden wir zu Tisch sitzen. Ich würde es nicht zu sagen wagen, hätte der Herr es nicht versprochen. Er verspricht seinen Dienern einen großen Lohn, denn er sagt zu ihnen: „Er wird sie am Tisch Platz nehmen lassen und sie der Reihe nach bedienen“ (Lk 12,37). […] Groß ist also die Verheißung und beseligend ihre Erfüllung.
In jener Zeit kam Jesus in ein Dorf. Eine Frau namens Marta nahm ihn gastlich auf.
Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu.
Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen zu dienen. Sie kam zu ihm und sagte: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen!
Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen.
HERR, du hast mich erforscht und kennst mich.
Ob ich sitze oder stehe, du kennst es.
Du durchschaust meine Gedanken von fern.
Ob ich gehe oder ruhe, du hast es gemessen.
Du bist vertraut mit all meinen Wegen.
Du selbst hast mein Innerstes geschaffen,
hast mich gewoben im Schoß meiner Mutter.
Brüder! Ihr habt gehört, wie ich früher als gesetzestreuer Jude gelebt habe, und wisst, wie maßlos ich die Kirche Gottes verfolgte und zu vernichten suchte.
Im Judentum machte ich größere Fortschritte als die meisten Altersgenossen in meinem Volk und mit dem größten Eifer setzte ich mich für die Überlieferungen meiner Väter ein.
„Das ist mein Geliebter, ja, das ist mein Freund, ihr Töchter Jerusalems“ (Hld 5,16). Die Braut des Hohenliedes zeigt uns den, der von ihr gesucht wird, und sagt: „Das ist er, den ich suche: der aus dem jüdischen Land hervorging, um unser Bruder zu werden. Er wurde zum Freund dessen, der von Räubern überfallen worden war: Er behandelte seine Wunden mit Öl und Wein und verband sie; er hob ihn auf sein Reittier; er brachte ihn in einer Herberge unter; er gab zwei Silberstücke für seine Pflege aus; er versprach, bei seiner Rückkehr zu bezahlen, was an Mehrkosten anfallen würde“.
In jener Zeit stand ein Gesetzeslehrer auf, um Jesus auf die Probe zu stellen, und fragte ihn: Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben?
Jesus sagte zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du?
Er antwortete: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, mit deiner ganzen Kraft und deinem ganzen Denken, und deinen Nächsten wie dich selbst.
Dem HERRN will ich danken mit ganzem Herzen im Kreis der Redlichen, in der Gemeinde.
Groß sind die Werke des HERRN, erforschenswert für alle, die sich an ihnen freuen.
Die Werke seiner Hände sind Treue und Recht, verlässlich sind alle seine Gebote.
Sie stehen fest für immer und ewig, geschaffen in Treue und Redlichkeit.
Schwestern und Brüder! Ich bin erstaunt, dass ihr euch so schnell von dem abwendet, der euch durch die Gnade Christi berufen hat, und dass ihr euch einem anderen Evangelium zuwendet.
Es gibt kein anderes Evangelium, es gibt nur einige Leute, die euch verwirren und die das Evangelium Christi verfälschen wollen.
„Der Weinberg des Herrn der Heere ist das Haus Israel“, sagt der Prophet (vgl. Jes 5,7). Nun, dieses Haus, das sind wir […], und weil wir Israel sind, sind wir der Weinberg. Geben wir also gut acht, dass an unseren Reben nicht statt süßer Trauben solche des Zornes wachsen (vgl. Offb 14,19), damit man uns nicht sagt […]: „Ich hoffte auf süße Trauben; doch der Weinberg brachte nur Herlinge [unreife, saure Trauben]“ (vgl.
In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohepriestern und den Ältesten des Volkes: Hört noch ein anderes Gleichnis: Es war ein Gutsbesitzer, der legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land.