Home | Tagesevangelium
Höre, Tochter, sieh her und neige dein Ohr, vergiss dein Volk und dein Vaterhaus!
Der König verlangt nach deiner Schönheit;
er ist ja dein Herr, wirf dich vor ihm nieder!
Alle Herrlichkeit ist drinnen die Tochter des Königs,
golddurchwirkt ist ihr Gewand und reich gemustert.
Sie wird in bunt gestickten Kleidern zum König geleitet,
Jungfrauen sind ihr Gefolge, ihre Freundinnen werden dir zugeführt.
Schwestern und Brüder! Was die Unverheirateten betrifft, so habe ich kein Gebot vom Herrn. Ich gebe euch nur einen Rat als einer, den der Herr durch sein Erbarmen vertrauenswürdig gemacht hat.
Ich meine, es ist gut wegen der bevorstehenden Not, ja, es ist gut für den Menschen, so zu sein.
O Reis und Diadem in königlichem Purpur,
verschlossen bist du, einer Rüstung gleich.
Du grünst und blühst auf andre Art
als Adam, der alles Leben weitergab.
O Retterin, du hast dem menschlichen Geschlecht das neue Licht geboren,
so vereine denn die Glieder deines Sohnes
zur einen Himmelsharmonie.
Buch des Ursprungs Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams:
Abraham zeugte den Isaak, Isaak zeugte den Jakob, Jakob zeugte den Juda und seine Brüder.
Juda zeugte den Perez und den Serach mit der Tamar. Perez zeugte den Hezron, Hezron zeugte den Aram,
Aram zeugte den Amminadab, Amminadab zeugte den Nachschon, Nachschon zeugte den Salmon.
So spricht der HERR: Du, Betlehem-Efrata, bist zwar klein unter den Sippen Judas, aus dir wird mir einer hervorgehen, der über Israel herrschen soll. Seine Ursprünge liegen in ferner Vorzeit, in längst vergangenen Tagen.
Darum gibt der HERR sie preis, bis zu der Zeit, da die Gebärende geboren hat.
So belebte der Herr jene Hand, die Adam ausstreckte, um die Frucht des verbotenen Baumes zu pflücken, mit den Heilsäften guter Werke: sie, die durch die Sünde verdorrt war, sollte durch gute Werke gesunden. Hierbei schalt Christus die Juden; denn diese verletzten infolge verkehrter Auslegungen die Gesetzesvorschriften, indem sie glaubten, man müsse am Sabbat auch von den guten Werken ausruhen, während das Gesetz in seiner damaligen Form nur die Gestaltung des Zukünftigen vorbildete, das doch bloß ein Ausruhen vom Bösen, nicht vom Guten in sich schloss.
An einem Sabbat ging Jesus in die Synagoge und lehrte. Dort war ein Mann, dessen rechte Hand verdorrt war.
Die Schriftgelehrten und die Pharisäer aber gaben Acht, ob er am Sabbat heilen werde; sie suchten nämlich einen Grund zur Anklage gegen ihn.
Er aber kannte ihre Gedanken und sagte zu dem Mann mit der verdorrten Hand: Steh auf und stell dich in die Mitte! Der Mann stand auf und stellte sich hin.
Du bist kein Gott, dem das Unrecht gefällt; ein Böser darf nicht bei dir weilen.
Nicht bestehen die Stolzen vor deinen Augen;
du hassest alle, die Unrecht tun.
Du lässt die Lügner zugrunde gehn,
Mörder und Betrüger sind dem HERRN ein Gräuel.
Ich aber darf dein Haus betreten
dank deiner großen Güte.
Schwestern und Brüder! Man hört von Unzucht unter euch, und zwar von Unzucht, wie sie nicht einmal unter den Heiden vorkommt, dass nämlich einer mit der Frau seines Vaters lebt.
Und da macht ihr euch noch wichtig, statt traurig zu werden und den aus eurer Mitte zu stoßen, der so etwas getan hat.