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Nicht uns, o HERR, nicht uns, nein, deinem Namen gib Herrlichkeit, wegen deiner Huld, wegen deiner Treue!
Warum sollen die Völker sagen: Wo ist denn ihr Gott?
Unser Gott, er ist im Himmel, alles, was ihm gefällt, vollbringt er.
Ihre Götzen sind nur Silber und Gold, ein Machwerk von Menschenhand.
In jenen Tagen, als die Apostel merkten, dass die Heiden und die Juden zusammen mit ihren Führern entschlossen waren, sie zu misshandeln und zu steinigen,
flohen sie in die Städte von Lykaonien, Lystra und Derbe und in deren Umgebung.
Auch dort verkündeten sie das Evangelium.
In Lystra saß ein Mann, der keine Kraft in den Füßen hatte, von Geburt an lahm, der noch nie hatte gehen können.
Während seines öffentlichen Lebens offenbart und erläutert unser Herr schrittweise, dass er der Mittler ist: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“, sagt er (Joh 14,6). […] Als Sohn Gottes, zugleich in der Ewigkeit als WORT des Vaters gezeugt und in der Zeit als menschgewordenes WORT ausgesprochen, trägt Jesus in sich das ungeschaffene Licht, das Gott ist, und das gesamte Licht, das Gott der Welt offenbaren wollte; das Leben, das in der Dreifaltigkeit ist, und das Leben, das Gott in den Seelen verbreiten möchte.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich!
Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?
Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin.
Kommt zum Herrn, dem lebendigen Stein, der von den Menschen verworfen, aber von Gott auserwählt und geehrt worden ist!
Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen, zu einer heiligen Priesterschaft, um durch Jesus Christus geistige Opfer darzubringen, die Gott gefallen!
Denn es heißt in der Schrift: Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten Stein, einen Eckstein, den ich in Ehren halte; wer an ihn glaubt, der geht nicht zugrunde.
Jubelt im HERRN, ihr Gerechten, den Redlichen ziemt der Lobgesang.
Preist den HERRN auf der Leier, auf der zehnsaitigen Harfe spielt ihm!
Das Wort des HERRN ist redlich, all sein Tun ist verlässlich.
Er liebt Gerechtigkeit und Recht,
erfüllt von der Huld des HERRN ist die Erde.
In diesen Tagen, als die Zahl der Jünger zunahm, begehrten die Hellenisten gegen die Hebräer auf, weil ihre Witwen bei der täglichen Versorgung übersehen wurden.
Da riefen die Zwölf die ganze Schar der Jünger zusammen und erklärten: Es ist nicht recht, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen und uns dem Dienst an den Tischen widmen.
Ausgangspunkt für unsere Reflexion sind die Worte des Evangeliums, die uns Jesus als den Sohn und Offenbarer des Vaters zeigen. Seine Lehre, sein Dienst, seine Lebensweise selbst – alles an ihm verweist auf den Vater (vgl. Joh 5,19.36; 8,28; 14,10; 17,6). Der Vater ist der Mittelpunkt des Lebens Jesu, und Jesus ist seinerseits der einzige Weg, um zum Vater zu gelangen.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.
Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns.
Jesus sagte zu ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.
Singet dem Herrn ein neues Lied,
denn er hat wunderbare Taten vollbracht!
Geholfen hat ihm seine Rechte
und sein heiliger Arm.
Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.
Er gedachte seiner Huld
und seiner Treue zum Hause Israel.