Tagesevangelium

Erster Brief des Apostels Paulus an die Thessalonicher 1,1-5ab

Paulus, Silvanus und Timotheus an die Kirche der Thessalonicher, die in Gott, dem Vater, und in Jesus Christus, dem Herrn, ist: Gnade sei mit euch und Friede! Wir danken Gott für euch alle, sooft wir in unseren Gebeten an euch denken; unablässig erinnern wir uns vor Gott, unserem Vater, an das Werk eures Glaubens, an die Mühe eurer Liebe und an die Standhaftigkeit eurer Hoffnung auf Jesus Christus, unseren Herrn.

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Psalmen 96(95),1.3.4-5.7-8.9-10a.10c

Singet dem HERRN ein neues Lied, singt dem HERRN, alle Lande, Erzählt bei den Nationen von seiner Herrlichkeit, bei allen Völkern von seinen Wundern! Denn groß ist der HERR und hoch zu loben, mehr zu fürchten als alle Götter. Alle Götter der Völker sind Nichtse, aber der HERR ist es, der den Himmel gemacht hat.

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Sel. Humbert von Romans

Rüstet euch mit jener Geduld, die im Leben der Heiligen so viele Wunder bewirkt. […] Wenn wir darüber nachdenken, werden wir erkennen, dass unsere Leiden in diesem Leben in keinem Verhältnis stehen zur Größe der Leiden Christi, zur Schwere unserer Sünden, zum Schrecken der Qualen der Hölle und zum himmlischen Lohn.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 12,8-12

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich sage euch: Jeder, der sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem wird sich auch der Menschensohn vor den Engeln Gottes bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, der wird auch vor den Engeln Gottes verleugnet werden. Jedem, der ein Wort gegen den Menschensohn sagt, wird vergeben werden; wer aber den Heiligen Geist lästert, dem wird nicht vergeben werden.

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Psalmen 8,2-3.4-5.6-7

HERR, unser Herr, wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde, der du deine Hoheit gebreitet hast über den Himmel. Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge hast du ein Bollwerk errichtet wegen deiner Gegner, um zum Einhalten zu bringen Feind und Rächer. Seh’ ich den Himmel, das Werk deiner Finger, Mond und Sterne, die du befestigt: Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst? Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott, du hast ihn gekrönt mit Pracht und Herrlichkeit.

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Brief des Apostels Paulus an die Epheser 1,15-23

Schwestern und Brüder! Ich höre nicht auf, für euch zu danken, wenn ich in meinen Gebeten an euch denke; denn ich habe von eurem Glauben an Jesus, den Herrn, und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört. Der Gott Jesu Christi, unseres Herrn, der Vater der Herrlichkeit, gebe euch den Geist der Weisheit und Offenbarung, damit ihr ihn erkennt.

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Hl. Johannes Eudes

Unser so liebenswürdiger Erlöser versichert uns an verschiedenen Stellen seiner Heiligen Schrift, dass er sich unentwegt um uns kümmert und über uns wacht; dass er uns trägt und immer tragen wird: in seinem Schoß, in seinem Herzen, in seinem Innersten. […]

Hüten wir uns davor, uns auf das Vermögen oder die Gunst unserer Freunde zu verlassen, auf unsern Besitz oder unsern Verstand, auf unser Wissen, unsere Kräfte, unsere Wunschvorstellungen und Entschlüsse, unsere Gebete, ja selbst auf unser vermeintliches Vertrauen auf Gott oder auf menschliche Möglichkeiten oder auf irgendetwas Geschaffenes – verlassen wir uns allein auf die Barmherzigkeit Gottes! Das heißt nicht, dass wir die oben genannten Dinge nicht einsetzen und unsererseits nicht alles tun sollten, um das Böse zu besiegen, um tugendhaft zu handeln, um die Aufgaben, die uns Gott übertragen hat, anzugehen und zu einem guten Ende zu bringen; um den Verpflichtungen nachzukommen, die wir aufgrund unsere Stellung haben.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 12,1-7

In jener Zeit strömten Tausende von Menschen zusammen, sodass es ein gefährliches Gedränge gab. Jesus begann zu sprechen, vor allem zu seinen Jüngern: Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei! Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird.

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Psalmen 33(32),1-2.4-5.12-13

Jubelt im HERRN, ihr Gerechten, den Redlichen ziemt der Lobgesang. Preist den HERRN auf der Leier, auf der zehnsaitigen Harfe spielt ihm! Das Wort des HERRN ist redlich, all sein Tun ist verlässlich. Er liebt Gerechtigkeit und Recht,

erfüllt von der Huld des HERRN ist die Erde.

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Brief des Apostels Paulus an die Epheser 1,11-14

Brüder! Durch Christus sind wir als Erben vorherbestimmt und eingesetzt nach dem Plan dessen, der alles so verwirklicht, wie er es in seinem Willen beschließt; wir sind zum Lob seiner Herrlichkeit bestimmt, die wir schon früher in Christus gehofft haben. In ihm habt auch ihr das Wort der Wahrheit gehört, das Evangelium von eurer Rettung; in ihm habt ihr das Siegel des verheißenen Heiligen Geistes empfangen, als ihr zum Glauben kamt.

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