Home | Tagesevangelium
HERR, bei dir habe ich mich geborgen. Lass mich nicht zuschanden werden in Ewigkeit; rette mich in deiner Gerechtigkeit!
Neige dein Ohr mir zu, erlöse mich eilends!
Sei mir ein schützender Fels, ein festes Haus, mich zu retten!
Denn du bist mein Fels und meine Festung; um deines Namens willen wirst du mich führen und leiten.
„Wo sollte er denn wohnen, wenn nicht im Schmerz?“
Im unermesslichen Schmerz, im größten Schmerz?
Das ist die Wohnung einer jeden Seele, die liebt
Und ihr Leben dem des Erlösers angleicht.
Fürchte dich nicht vor dem Leiden, es ist ein Unterpfand der Liebe.
„Birg dich ganz im Schatten des Kreuzes.
In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodemus: Niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn.
Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden,
damit jeder, der glaubt, in ihm ewiges Leben hat.
Christus Jesus war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein,
sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen;
er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz.
Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen,
damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihr Knie beugen vor dem Namen Jesu
und jeder Mund bekennt: „Jesus Christus ist der Herr“ – zur Ehre Gottes, des Vaters.
Lausche, mein Volk, meiner Weisung! Neigt euer Ohr den Worten meines Mundes!
Ich öffne meinen Mund zu einem Spruch; ich will Geheimnisse der Vorzeit verkünden.
Wenn Gott dreinschlug, fragten sie nach ihm, kehrten um und suchten ihn.
Sie dachten daran, dass Gott ihr Fels ist und Gott, der Höchste, ihr Erlöser.
In jenen Tagen brachen die Israeliten vom Berg Hor auf und schlugen die Richtung zum Roten Meer ein, um Edom zu umgehen. Das Volk aber verlor auf dem Weg die Geduld,
es lehnte sich gegen Gott und gegen Mose auf und sagte: Warum habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt? Etwa damit wir in der Wüste sterben? Es gibt weder Brot noch Wasser und es ekelt uns vor dieser elenden Nahrung.
Der Herr verpflichtet uns, selbst die Schulden unserer Schuldner so zu erlassen, wie wir um die Vergebung unserer eigenen Schuld bitten (vgl. Mt 6,12). Wir müssen wissen, dass wir das, was wir für unserer Sünden erbitten, nicht erhalten, wenn wir nicht an denen, die sich gegen uns verfehlt haben, das Gleiche tun.
In jener Zeit trat Petrus zu Jesus und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er gegen mich sündigt? Bis zu siebenmal?
Jesus sagte zu ihm: Ich sage dir nicht: Bis zu siebenmal, sondern bis zu siebzigmal siebenmal.
Mit dem Himmelreich ist es deshalb wie mit einem König, der beschloss, von seinen Knechten Rechenschaft zu verlangen.
Schwestern und Brüder! Keiner von uns lebt sich selber und keiner stirbt sich selber:
Leben wir, so leben wir dem Herrn, sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Ob wir leben oder ob wir sterben, wir gehören dem Herrn.
Denn Christus ist gestorben und lebendig geworden, um Herr zu sein über Tote und Lebende.