Home | Tagesevangelium
„Versammelt mir all meine Frommen, die den Bund mit mir schließen beim Opfer!“
Da taten die Himmel seine Gerechtigkeit kund; weil Gott selbst der Richter ist.
Nicht wegen deiner Opfer rüge ich dich, deine Brandopfer sind mir immer vor Augen.
Aus deinem Haus nehme ich keinen Stier an,
keine Böcke aus deinen Hürden.
Hört doch, was der HERR sagt: Auf, tritt an zum Rechtsstreit mit den Bergen, die Hügel sollen deine Stimme hören!
Hört, ihr Berge, den Rechtsstreit des HERRN und ihr beständigen Fundamente der Erde! Denn der HERR hat einen Rechtsstreit mit seinem Volk, er geht mit Israel ins Gericht:
Mein Volk, was habe ich dir getan und womit habe ich dich ermüdet? Antworte mir!
Fürwahr, ich habe dich aus dem Land Ägypten heraufgeführt und dich freigekauft aus dem Sklavenhaus.
Heute, liebe Brüder, erfahren wir im Evangelium, dass der Besitzer des Ackers seinen Weizen auf guten Boden gesät hatte. Aber während er schlief, kam der Feind und säte Unkraut darunter. Das will heißen, dass Gott den Menschen gut und vollkommen geschaffen hatte, dass aber der Feind kam und die Sünde hineinsäte.
In jener Zeit erzählte Jesus der Menge folgendes Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker säte.
Während nun die Menschen schliefen, kam sein Feind, säte Unkraut unter den Weizen und ging weg.
Als die Saat aufging und sich die Ähren bildeten, kam auch das Unkraut zum Vorschein.
Schwestern und Brüder! Der Geist nimmt sich unserer Schwachheit an. Denn wir wissen nicht, was wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern.
Der die Herzen erforscht, weiß, was die Absicht des Geistes ist. Denn er tritt so, wie Gott es will, für die Heiligen ein.
Du, mein Herr, bist gut und bereit zu vergeben, reich an Liebe für alle, die zu dir rufen.
Vernimm, HERR, mein Bittgebet,
achte auf mein lautes Flehen!
Alle Völker, die du gemacht hast, werden kommen
und sich niederwerfen, mein Herr, vor deinem Angesicht,
sie werden deinen Namen ehren.
Es gibt keinen Gott, Herr, außer dir, der für alles Sorge trägt; daher brauchst du nicht zu beweisen, dass du gerecht geurteilt hast.
Deine Stärke ist die Grundlage deiner Gerechtigkeit und deine Herrschaft über alles lässt dich alles schonen.
Stärke beweist du, wenn man an deine unbeschränkte Macht nicht glaubt, und bei denen, die sie kennen, strafst du die anmaßende Auflehnung.
Gott hätte überhaupt in gar keine Beziehungen zu den Menschen treten können, wenn er nicht menschliche Empfindungen und Affekte angenommen hätte. Durch sie verhüllte er die Größe seiner Majestät, die der menschlichen Schwäche sonst unerträglich gewesen wäre. Diese Erniedrigung war seiner allerdings unwürdig, für den Menschen aber notwendig.
In jener Zeit fassten die Pharisäer den Beschluss, Jesus umzubringen.
Als Jesus das erfuhr, ging er von dort weg. Viele folgten ihm nach und er heilte sie alle.
Er gebot ihnen, dass sie ihn nicht bekannt machen sollten,
damit erfüllt werde, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist:
Siehe, mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem ich Gefallen gefunden habe.
HERR, warum bleibst du so fern, verbirgst dich in Zeiten der Not?
Voller Hochmut verfolgt der Frevler den Elenden. Sie sollen sich fangen in den Ränken, die sie selbst ersonnen.
Denn der Frevler hat sich gerühmt nach Herzenslust, der Gierige hat gelästert und den HERRN verachtet.
Überheblich sagt der Frevler: „Gott ahndet nicht.