Tagesevangelium

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 6,43-49

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Es gibt keinen guten Baum, der schlechte Früchte bringt, noch einen schlechten Baum, der gute Früchte bringt. Denn jeden Baum erkennt man an seinen Früchten: Von den Disteln pflückt man keine Feigen und vom Dornstrauch erntet man keine Trauben.

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Psalmen 116(115),12-13.17-18

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Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 10,14-22

Meine Geliebten, meidet den Götzendienst! Ich rede doch zu verständigen Menschen; urteilt selbst über das, was ich sage! Ist der Kelch des Segens, über den wir den Segen sprechen, nicht Teilhabe am Blut Christi? Ist das Brot, das wir brechen, nicht Teilhabe am Leib Christi? E i n Brot ist es.

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Hl. Cyrill von Alexandria

„Ein Jünger steht nicht über dem Meister. Jeder aber, der alles gelernt hat, wird wie sein Meister sein“ (Lk 6,40). Die glücklichen Jünger waren dazu bestimmt, die geistlichen Führer und Lehrer der ganzen Welt zu sein. Sie mussten also mehr als die anderen einen beachtlichen Eifer an den Tag legen, vertrauter sein mit einer Lebensweise nach dem Evangelium und daran gewöhnt, jede Art guter Werke zu tun.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 6,39-42

In jener Zeit sprach Jesus in Gleichnissen zu seinen Jüngern: Kann etwa ein Blinder einen Blinden führen? Werden nicht beide in eine Grube fallen? Ein Jünger steht nicht über dem Meister; jeder aber, der alles gelernt hat, wird wie sein Meister sein. Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht? Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Bruder, lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen!, während du selbst den Balken in deinem Auge nicht siehst? Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; dann kannst du zusehen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.

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Psalmen 84(83),3.4.5-6.12-13a

Meine Seele verzehrt sich in Sehnsucht nach den Höfen des HERRN. Mein Herz und mein Fleisch, sie jubeln dem lebendigen Gott entgegen. Auch der Sperling fand ein Haus und die Schwalbe ein Nest, wohin sie ihre Jungen gelegt hat – deine Altäre, HERR der Heerscharen, mein Gott und mein König.

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Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 9,16-19.22b-27

Schwestern und Brüder! Wenn ich das Evangelium verkünde, gebührt mir deswegen kein Ruhm; denn ein Zwang liegt auf mir. Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde! Wäre es mein freier Entschluss, so erhielte ich Lohn. Wenn es mir aber nicht freisteht, so ist es ein Dienst, der mir anvertraut wurde.

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Hl. Katharina von Siena

Liebster Vater in Christus, dem süßen Jesus, ich, Katharina, die Sklavin der Diener Jesu Christi, schreibe Euch in seinem kostbaren Blut, mit dem Wunsch, Euch in echter und vollkommener Nächstenliebe gegründet zu sehen. […]

Dies ist eines der besonderen Zeichen, die erkennen lassen, ob die Seele in der Nächstenliebe ist oder nicht: Sie verachtet niemanden, sondern erträgt geduldig die Fehler der anderen; sie wird nicht zornig, sondern ist voller Sanftmut; sie macht den Menschen nicht ungerecht, sondern gerecht, indem sie ihn dazu bringt, jedem das zu geben, was ihm zusteht, ob er nun einer ist, der zu gehorchen oder einer, der zu befehlen hat.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 6,27-38

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Euch, die ihr zuhört, sage ich: Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen! Segnet die, die euch verfluchen; betet für die, die euch beschimpfen! Dem, der dich auf die eine Wange schlägt, halt auch die andere hin und dem, der dir den Mantel wegnimmt, lass auch das Hemd! Gib jedem, der dich bittet; und wenn dir jemand das Deine wegnimmt, verlang es nicht zurück! Und wie ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, das tut auch ihr ihnen! Wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Dank erwartet ihr dafür? Denn auch die Sünder lieben die, von denen sie geliebt werden.

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Psalmen 139(138),1b-3.13-14ab.23-24

Herr, du hast mich erforscht und du kennst mich. Ob ich sitze oder stehe, du kennst es. Du durchschaust meine Gedanken von fern. Ob ich gehe oder ruhe, du hast es gemessen. Du bist vertraut mit all meinen Wegen.

Du selbst hast mein Innerstes geschaffen, hast mich gewoben im Schoß meiner Mutter.

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