Tagesevangelium

Hl. Jean-Baptiste Marie Vianney

Meine Brüder, wer von uns hätte jemals die grenzenlose Liebe Jesu Christi zu seinen Geschöpfen verstanden, die so weit ging, dass er ihnen seinen anbetungswürdigen Leib und sein kostbares Blut als Seelenspeise gab – hätte er es nicht selbst gesagt? Wie? Eine Seele soll sich von ihrem Retter ernähren! … Und noch dazu sooft sie es wünscht! O Abgrund der Güte und Liebe Gottes zu seinen Geschöpfen! …

Der heilige Paulus sagt uns, meine Brüder, dass der Retter, als er unser Fleisch annahm, seine Gottheit verbarg und die Erniedrigung bis zur völligen Entäußerung auf sich nahm.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 9,9-13

In jener Zeit sah Jesus einen Mann namens Matthäus am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach! Und Matthäus stand auf und folgte ihm nach. Und als Jesus in seinem Haus bei Tisch war, siehe, viele Zöllner und Sünder kamen und aßen zusammen mit ihm und seinen Jüngern. Als die Pharisäer das sahen, sagten sie zu seinen Jüngern: Wie kann euer Meister zusammen mit Zöllnern und Sündern essen? Er hörte es und sagte: Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken.

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Brief des Apostels Paulus an die Römer 4,18-25

Gegen alle Hoffnung hat Abraham voll Hoffnung geglaubt, dass er der Vater vieler Völker werde, nach dem Wort: So zahlreich werden deine Nachkommen sein. Ohne im Glauben schwach zu werden, bedachte er, der fast Hundertjährige, dass sein Leib und auch Saras Mutterschoß schon erstorben waren.

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Psalmen 50(49),1.8.12-13.14-15

Gott, ja Gott, der HERR, hat gesprochen, er rief die Erde vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang. Nicht wegen deiner Opfer rüge ich dich, deine Brandopfer sind mir immer vor Augen. Hätte ich Hunger, ich brauchte es dir nicht zu sagen, denn mein ist der Erdkreis und seine ganze Fülle.

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Buch Hosea 6,3-6

Lasst uns den HERRN erkennen, ja lasst uns nach der Erkenntnis des HERRN jagen! Er kommt so sicher wie das Morgenrot; er kommt zu uns wie der Regen, wie der Frühjahrsregen, der die Erde tränkt. Was soll ich mit dir tun, Efraim? Was soll ich mit dir tun, Juda? Eure Liebe ist wie eine Wolke am Morgen und wie der Tau, der bald vergeht.

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Youssef Bousnaya

Barmherzigkeit verdient Lob nicht allein dann, wenn jemand viele gute Werke vorzuweisen hat, sondern auch, wenn ihnen ein barmherziges Denken zugrunde liegt. Es gibt Menschen, die viel geben, die aber vor Gott nicht als barmherzig gelten; und es gibt Menschen, die nichts haben und nichts ihr eigen nennen, die aber in ihrem Herzen mit allen Mitleid haben.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus 12,38-44

In jener Zeit lehrte Jesus eine große Menschenmenge und sagte: Nehmt euch in Acht vor den Schriftgelehrten! Sie gehen gern in langen Gewändern umher, lieben es, wenn man sie auf den Marktplätzen grüßt, und sie wollen in der Synagoge die Ehrensitze und bei jedem Festmahl die Ehrenplätze haben.

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Psalmen 71(70),8-9.14-15ab.16-17.22

Mein Mund ist erfüllt von deinem Lobpreis, den ganzen Tag von deinem Glanz. Verwirf mich nicht, wenn ich alt bin, verlass mich nicht, wenn meine Kräfte schwinden! Ich will allezeit hoffen, all deinen Lobpreis noch mehren. Mein Mund soll von deiner Gerechtigkeit künden,

den ganzen Tag von deinen rettenden Taten.

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Zweiter Brief des Apostels Paulus an Timotheus 4,1-8

Mein Sohn! Ich beschwöre dich bei Gott und bei Christus Jesus, dem kommenden Richter der Lebenden und der Toten, bei seinem Erscheinen und bei seinem Reich: Verkünde das Wort, tritt auf, ob gelegen oder ungelegen, überführe, weise zurecht, ermahne, in aller Geduld und Belehrung! Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Begierden Lehrer sucht, um sich die Ohren zu kitzeln; und man wird von der Wahrheit das Ohr abwenden, sich dagegen Fabeleien zuwenden.

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Katechismus der Katholischen Kirche

In der griechischen Übersetzung der Bücher des Alten Testamentes [LXX] wird der nicht auszusprechende Name JHWH, unter dem sich Gott offenbart hat (vgl. Ex 3,14), mit „Kyrios“ [Herr] wiedergegeben. „Herr“ wird somit zur gebräuchlichsten Bezeichnung für die Gottheit des Gottes Israels.

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