Tagesevangelium

Psalmen 144(143),1a.2abc.3-4

Gepriesen sei der HERR, mein Fels. Er, meine Huld und meine Festung, meine Burg und mein Retter, mein Schild, dem ich vertraue.

HERR, was ist der Mensch, dass du ihn wahrnimmst, des Menschen Kind, dass du es beachtest? Der Mensch gleicht einem Hauch, seine Tage sind wie ein flüchtiger Schatten.

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Buch Kohelet 3,1-11

Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit: eine Zeit zum Gebären und eine Zeit zum Sterben, eine Zeit zum Pflanzen und eine Zeit zum Ausreißen der Pflanzen, eine Zeit zum Töten und eine Zeit zum Heilen, eine Zeit zum Niederreißen und eine Zeit zum Bauen, eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz; eine Zeit zum Steinewerfen und eine Zeit zum Steinesammeln, eine Zeit zum Umarmen und eine Zeit, die Umarmung zu lösen, eine Zeit zum Suchen und eine Zeit zum Verlieren, eine Zeit zum Behalten und eine Zeit zum Wegwerfen, eine Zeit zum Zerreißen und eine Zeit zum Zusammennähen, eine Zeit zum Schweigen und eine Zeit zum Reden, eine Zeit zum Lieben und eine Zeit zum Hassen, eine Zeit für den Krieg und eine Zeit für den Frieden.

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Origenes

Sonne und Mond beleuchten unsere Körper. Gleicherweise beleuchten Christus und die Kirche unseren Geist. Sie tun es zumindest dann, wenn wir nicht geistig Blinde sind. Denn wie Sonne und Mond nicht vernachlässigen, ihren hellen Glanz selbst über Blinde zu verströmen – obwohl diese ihr Licht gar nicht aufnehmen können –, so sendet Christus sein Licht in unseren Geist.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 9,7-9

In jener Zeit hörte der Tetrarch Herodes von allem, was durch Jesus geschah, und wusste nicht, was er davon halten sollte. Denn manche sagten: Johannes ist von den Toten auferstanden. Andere meinten: Elija ist erschienen. Wieder andere: Einer der alten Propheten ist auferstanden. Herodes aber sagte: Johannes habe ich enthaupten lassen.

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Psalmen 90(89),3-4.5-6.12-13.14.17

Zum Staub zurückkehren lässt du den Menschen, du sprichst: „Ihr Menschenkinder, kehrt zurück!“ Denn tausend Jahre sind in deinen Augen

wie der Tag, der gestern vergangen ist, wie eine Wache in der Nacht. Du raffst sie dahin, sie werden wie Schlafende.

Sie gleichen dem Gras, das am Morgen wächst: Am Morgen blüht es auf und wächst empor,

am Abend wird es welk und verdorrt.

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Buch Kohelet 1,2-11

Windhauch, Windhauch, sagte Kohelet, Windhauch, Windhauch, das ist alles Windhauch. Welchen Vorteil hat der Mensch von all seinem Besitz, für den er sich anstrengt unter der Sonne? Eine Generation geht, eine andere kommt. Die Erde steht in Ewigkeit. Die Sonne, die aufging und wieder unterging, atemlos jagt sie zurück an den Ort, wo sie wieder aufgeht.

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Hl. Charles de Foucauld

Apostel sein, aber wie und wodurch? Durch Menschen, derer sich Gott bedient: Priester haben ihre Oberen, die ihnen sagen, was zu tun ist. Laien sollen all denen Apostel sein, die sie erreichen können: Verwandten also und Freunden, aber nicht nur diesen; Liebe hat nichts Enges an sich, sie umfängt alle, die das Herz Jesu umfängt.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 9,1-6

In jener Zeit rief Jesus die Zwölf zu sich und gab ihnen Kraft und Vollmacht über alle Dämonen und um Krankheiten zu heilen. Und er sandte sie aus, das Reich Gottes zu verkünden und die Kranken gesund zu machen. Er sagte zu ihnen: Nehmt nichts mit auf den Weg, keinen Wanderstab und keine Vorratstasche, kein Brot, kein Geld und kein zweites Hemd! Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst! Wenn euch aber die Leute nicht aufnehmen, dann geht weg aus jener Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen, zum Zeugnis gegen sie! Die Zwölf machten sich auf den Weg und wanderten von Dorf zu Dorf.

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Psalmen 119(118),29.72.89.101.104.163

Halte mich fern vom Weg der Lüge, begnade mich mit deiner Weisung! Gut ist für mich die Weisung deines Mundes, mehr als große Mengen von Gold und Silber. O HERR, in Ewigkeit steht aufrecht dein Wort am Himmel. Von jedem bösen Pfad hielt ich meine Füße zurück,

damit ich dein Wort beachte.

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Buch der Sprüche 30,5-9

Jede Rede Gottes ist im Feuer geläutert; ein Schild ist er für alle, die bei ihm sich bergen. Füg seinen Worten nichts hinzu, sonst überführt er dich und du stehst als Lügner da. Herr, um zweierlei bitte ich dich, versag es mir nicht, bevor ich sterbe: Falschheit und Lügenwort halt fern von mir; gib mir weder Armut noch Reichtum, nähr mich mit dem Brot, das mir nötig ist, damit ich nicht, satt geworden, dich verleugne und sage: Wer ist denn der HERR?, damit ich nicht als Armer zum Dieb werde und mich am Namen meines Gottes vergreife.

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