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Schwestern und Brüder! Ich bin überzeugt, dass die Leiden der gegenwärtigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll.
Denn die Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes.
Gewiss, die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen, nicht aus eigenem Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung hin:
Denn auch sie, die Schöpfung, soll von der Knechtschaft der Vergänglichkeit befreit werden zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes.
Du hast für das Land gesorgt, es getränkt, es überschüttet mit Reichtum. Der Bach Gottes ist voller Wasser, gedeihen lässt du ihnen das Korn, so lässt du das Land gedeihen.
Du hast seine Furchen getränkt, seine Schollen geebnet, du machst es weich durch Regen, segnest seine Gewächse.
Wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin zurückkehrt, ohne die Erde zu tränken und sie zum Keimen und Sprossen zu bringen, dass sie dem Sämann Samen gibt und Brot zum Essen,
so ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, ohne zu bewirken, was ich will, und das zu erreichen, wozu ich es ausgesandt habe.
Wie in vergangenen Jahrhunderten die römischen Legionen auf den konsularischen Straßen marschierten, um alle Völker dem römischen Reich zu unterwerfen, so wurden jetzt zahlreiche Heerscharen von Mönchen, deren Waffen „nicht irdisch, sondern allein in Gott mächtig sind“ (vgl. 2 Kor 10,4), vom obersten Pontifex ausgesandt, damit sie das Friedensreich Jesu Christi bis an die Enden der Erde ausdehnen – nicht durch das Schwert, nicht mit Gewalt, nicht durch Schlachten, sondern durch Kreuz und Pflug, durch Wahrheit und Liebe.
In jener Zeit sagte Petrus zu Jesus: Wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was werden wir dafür bekommen?
Jesus erwiderte ihnen: Amen, ich sage euch: Wenn die Welt neu geschaffen wird und der Menschensohn sich auf den Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.
Ich will den HERRN allezeit preisen; immer sei sein Lob in meinem Mund.
Meine Seele rühme sich des HERRN; die Armen sollen es hören und sich freuen.
Preist mit mir die Größe des HERRN,
lasst uns gemeinsam seinen Namen erheben!
Die auf ihn blickten, werden strahlen, nie soll ihr Angesicht vor Scham erröten.
Mein Sohn, wenn du meine Worte annimmst und meine Gebote beherzigst,
der Weisheit Gehör schenkst, dein Herz der Einsicht zuneigst,
wenn du nach Erkenntnis rufst, mit lauter Stimme um Einsicht bittest,
wenn du sie suchst wie Silber, nach ihr forschst wie nach Schätzen,
dann wirst du die Furcht des HERRN begreifen und Gotteserkenntnis finden.
Hochwürdiger Heiliger Vater in Christus, dem geliebten Jesus, Eure unwürdige und armselige kleine Tochter Katharina empfiehlt sich Euch in seinem kostbarem Blut, mit dem Wunsch, Euer Herz fest und unerschütterlich in wahrer und vollkommener Geduld zu sehen, da ein schwaches, wankelmütiges und ungeduldiges Herz niemals die großen Werke Gottes vollbringen kann.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben!
Nehmt euch aber vor den Menschen in Acht! Denn sie werden euch an die Gerichte ausliefern und in ihren Synagogen auspeitschen.