Tagesevangelium

Psalmen 145(144),17-18.14.19.20-21

Gerecht ist der HERR auf all seinen Wegen und getreu in all seinen Werken. Nahe ist der HERR allen, die ihn rufen, allen, die ihn aufrichtig rufen. Der HERR stützt alle, die fallen,

er richtet alle auf, die gebeugt sind. Denen, die ihn fürchten, erweist er Wohlgefallen, ihr Schreien hört er und rettet sie.

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Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 4,6b-15

Schwestern und Brüder, lernt an mir und an Apollos: „Nicht über das hinaus, was in der Schrift steht“, dass also keiner zugunsten des einen und zum Nachteil des andern sich wichtig machen darf. Denn wer räumt dir einen Vorrang ein? Und was hast du, das du nicht empfangen hättest? Wenn du es aber empfangen hast, warum rühmst du dich, als hättest du es nicht empfangen? Ihr seid schon satt, ihr seid schon reich geworden, ohne uns seid ihr zur Herrschaft gelangt.

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Hl. Paschasius Radbertus

Als „das Wort Fleisch wurde“ im Schoß der Jungfrau und so „unter uns wohnte“ (vgl. Joh 1,14), fand eine seltsame und außergewöhnliche Vereinigung statt. So wie bei der Auferstehung Christi alle Auserwählten in ihm auferstanden sind, so wurde in Christus auch eine Hochzeit gefeiert: Die Kirche wurde durch die Bande der Ehe mit dem einem Bräutigam vereint, als der Gottmensch die ganze Fülle der Geistesgaben empfing und die ganze Gottheit in einem Leib Wohnung nahm, der dem unseren gleich ist.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 5,33-39

In jener Zeit sagten die Pharisäer und Schriftgelehrten zu Jesus: Die Jünger des Johannes fasten und beten viel, ebenso die der Pharisäer; deine Jünger aber essen und trinken. Jesus erwiderte ihnen: Könnt ihr denn die Hochzeitsgäste fasten lassen, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam weggenommen sein; dann, in jenen Tagen, werden sie fasten.

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Psalmen 37(36),3-4.18-19.27.28ab.39-40ab

Vertrau auf den HERRN und tue das Gute, wohne im Land und hüte die Treue! Habe deine Lust am HERRN! So wird er dir geben, was dein Herz begehrt. Der HERR kennt die Tage der Bewährten,

ihr Erbe hat ewig Bestand. Sie werden nicht zuschanden in böser Zeit, in Tagen des Hungers werden sie satt.

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Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 4,1-5

Schwestern und Brüder! So soll man uns betrachten: als Diener Christi und als Verwalter von Geheimnissen Gottes. Von Verwaltern aber verlangt man, dass sie sich als treu erweisen. Mir macht es allerdings gar nichts aus, wenn ihr oder ein menschliches Gericht über mich urteilt; ich urteile auch nicht über mich selbst.

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Hl. Augustinus

Wie groß ist doch die Güte Christi! Petrus war ein Fischer – und heute verdient ein Redner hohes Lob, wenn er in der Lage ist, diesen Fischer zu verstehen. Deshalb sagt der Apostel Paulus den ersten Christen: „Seht doch auf eure Berufung, Brüder! Da sind nicht viele Weise im irdischen Sinn, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme, sondern das Törichte in der Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen, und das Schwache in der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 5,1-11

In jener Zeit, als die Volksmenge Jesus bedrängte und das Wort Gottes hören wollte, da stand er am See Gennesaret und sah zwei Boote am See liegen. Die Fischer waren aus ihnen ausgestiegen und wuschen ihre Netze. Jesus stieg in eines der Boote, das dem Simon gehörte, und bat ihn, ein Stück weit vom Land wegzufahren.

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Psalmen 24(23),1-2.3-4.5-6

Dem HERRN gehört die Erde und was sie erfüllt, der Erdkreis und seine Bewohner. Denn er hat ihn auf Meere gegründet, ihn über Strömen befestigt. Wer darf hinaufziehn zum Berg des HERRN, wer darf stehn an seiner heiligen Stätte? Der unschuldige Hände hat und ein reines Herz, der seine Seele nicht an Nichtiges hängt und keinen trügerischen Eid geschworen hat.

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Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 3,18-23

Schwestern und Brüder! Keiner täusche sich selbst. Wenn einer unter euch meint, er sei weise in dieser Welt, dann werde er töricht, um weise zu werden. Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott. In der Schrift steht nämlich: Er fängt die Weisen in ihrer eigenen List. Und an einer anderen Stelle: Der Herr kennt die Gedanken der Weisen; er weiß, sie sind nichtig.

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