Home | Tagesevangelium
Mein Mund ist erfüllt von deinem Lobpreis, den ganzen Tag von deinem Glanz.
Verwirf mich nicht, wenn ich alt bin, verlass mich nicht, wenn meine Kräfte schwinden!
Ich will allezeit hoffen, all deinen Lobpreis noch mehren.
Mein Mund soll von deiner Gerechtigkeit künden,
den ganzen Tag von deinen rettenden Taten.
Mein Sohn! Ich beschwöre dich bei Gott und bei Christus Jesus, dem kommenden Richter der Lebenden und der Toten, bei seinem Erscheinen und bei seinem Reich:
Verkünde das Wort, tritt auf, ob gelegen oder ungelegen, überführe, weise zurecht, ermahne, in aller Geduld und Belehrung!
Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Begierden Lehrer sucht, um sich die Ohren zu kitzeln;
und man wird von der Wahrheit das Ohr abwenden, sich dagegen Fabeleien zuwenden.
In der griechischen Übersetzung der Bücher des Alten Testamentes [LXX] wird der nicht auszusprechende Name JHWH, unter dem sich Gott offenbart hat (vgl. Ex 3,14), mit „Kyrios“ [Herr] wiedergegeben. „Herr“ wird somit zur gebräuchlichsten Bezeichnung für die Gottheit des Gottes Israels.
In jener Zeit, als Jesus im Tempel lehrte, sagte er: Wie können die Schriftgelehrten behaupten, der Christus sei der Sohn Davids?
Denn David hat, vom Heiligen Geist erfüllt, selbst gesagt: Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich mir zur Rechten, bis ich dir deine Feinde unter die Füße lege!
David selbst also nennt ihn „Herr“.
Groß ist die Zahl meiner Verfolger und Bedränger, doch ich bin nicht abgewichen von deinen Zeugnissen.
Das Wesen deines Wortes ist Treue, jeder Entscheid deiner Gerechtigkeit hat Bestand auf ewig.
Fürsten verfolgten mich grundlos, doch mein Herz erbebt nur vor deinem Wort.
Frieden in Fülle empfangen, die deine Weisung lieben, für sie gibt es keinen Anstoß zum Straucheln.
Mein Sohn! Du bist mir gefolgt in der Lehre, im Leben und Streben, im Glauben, in der Langmut, der Liebe und der Ausdauer,
in den Verfolgungen und Leiden, denen ich in Antiochia, Ikonion und Lystra ausgesetzt war. Welche Verfolgungen habe ich erduldet! Und aus allen hat der Herr mich errettet.
O mein Glück und meine Liebe, mein Gott, meine Barmherzigkeit! Ja, sende schon deinen heiligen Geist herab aus der Höhe, und erschaffe in mir ein neues Herz und einen neuen Geist. Deine Salbung lehre mich alles, denn ich habe dich erwählt vor Tausenden, und ich liebe dich mehr als jede andere Liebe.
In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt.
Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben?
Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.
Jerusalem, rühme den HERRN! Zion, lobe deinen Gott!
Denn er hat die Riegel deiner Tore festgemacht, die Kinder in deiner Mitte gesegnet.
Er verschafft deinen Grenzen Frieden, er sättigt dich mit bestem Weizen.
Er sendet seinen Spruch zur Erde, in Eile läuft sein Wort dahin.
Er verkündet Jakob sein Wort, Israel seine Gesetze und seine Entscheide.