Tagesevangelium

Erster Brief des Apostels Paulus an die Thessalonicher 1,5c-10

Ihr wisst, wie wir bei euch aufgetreten sind, um euch zu gewinnen. Und ihr seid unserem Beispiel gefolgt und dem des Herrn; ihr habt das Wort trotz großer Bedrängnis mit der Freude aufgenommen, die der Heilige Geist gibt. So wurdet ihr ein Vorbild für alle Glaubenden in Mazedonien und in Achaia.

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Psalmen 18(17),2-3.4.47.51.50

Ich will dich lieben, HERR, meine Stärke, HERR, du mein Fels und meine Burg und mein Retter; mein Gott, mein Fels, bei dem ich mich berge, mein Schild und Horn meines Heils, meine Zuflucht.

Ich rufe: Der HERR sei hoch gelobt! und ich werde vor meinen Feinden gerettet. Es lebt der HERR, gepriesen sei mein Fels.

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Buch Exodus 22,20-26

Einen Fremden sollst du nicht ausnützen oder ausbeuten, denn ihr selbst seid im Land Ägypten Fremde gewesen. Ihr sollt keine Witwe oder Waise ausnützen. Wenn du sie ausnützt und sie zu mir schreit, werde ich auf ihren Klageschrei hören. Mein Zorn wird entbrennen und ich werde euch mit dem Schwert umbringen, sodass eure Frauen zu Witwen und eure Söhne zu Waisen werden.

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Hl. Leo der Große

Lasst uns danach streben, an der Auferstehung Christi teilzuhaben. Schon während unserer irdischen Wanderschaft müssen wir vom Tod zum Leben übergehen. Jeder Mensch, der irgendeine Umwandlung durchmacht, hört auf zu sein, was er war, und beginnt zu sein, was er nicht war. Doch ist es nicht gleichgültig, wofür man lebt oder stirbt; denn es gibt einen Tod, der zum Leben, und ein Leben, das zum Tod führt.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 13,1-9

Zu jener Zeit kamen einige Leute und berichteten Jesus von den Galiläern, deren Blut Pilatus mit dem ihrer Opfertiere vermischt hatte. Und er antwortete ihnen: Meint ihr, dass diese Galiläer größere Sünder waren als alle anderen Galiläer, weil das mit ihnen geschehen ist? Nein, sage ich euch, vielmehr werdet ihr alle genauso umkommen, wenn ihr nicht umkehrt.

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Psalmen 122(121),1-3.4-5

Ich freute mich, als man mir sagte: „Zum Haus des HERRN wollen wir gehen.“ Schon stehen unsere Füße in deinen Toren, Jerusalem: Jerusalem, als Stadt erbaut, die fest in sich gefügt ist. Dorthin zogen die Stämme hinauf, die Stämme des HERRN, wie es Gebot ist für Israel, den Namen des HERRN zu preisen.

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Brief des Apostels Paulus an die Epheser 4,7-16

Brüder! Jeder von uns empfing die Gnade in dem Maß, wie Christus sie ihm geschenkt hat. Deshalb heißt es: Er stieg hinauf zur Höhe und erbeutete Gefangene, er gab den Menschen Geschenke. Wenn es heißt: Er stieg aber hinauf, was bedeutet dies anderes, als dass er auch zur Erde herabstieg? Derselbe, der herabstieg, ist auch hinaufgestiegen über alle Himmel, um das All zu erfüllen.

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Jean-Pierre de Caussade

Trotz andauernder Hinweise, dass alles, was in der Welt geschieht, nur Schatten, nur Abbild, nur Geheimnis des Glaubens ist, verhalten wir uns immer nach menschlichem Maß und nach dem natürlichen Sinn der Dinge, der doch nur ein Rätsel ist. Wie kann das sein? Wie Narren tappen wir immer wieder in die Falle, anstatt unsere Augen zu erheben und zum Anfang, zur Quelle, zum Ursprung aller Dinge zurückzukehren, wo alles übernatürlich, göttlich und heiligend ist, wo alles an der Fülle Jesu Christi teilhat, wo alles ein Stein des himmlischen Jerusalems ist (vgl.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 12,54-59

In jener Zeit sprach Jesus zu der Volksmenge: Wenn ihr im Westen eine Wolke aufsteigen seht, sagt ihr sofort: Es gibt Regen. Und so geschieht es. Und wenn der Südwind weht, sagt ihr: Es wird heiß. Und es geschieht. Ihr Heuchler! Das Aussehen der Erde und des Himmels wisst ihr zu deuten.

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Psalmen 24(23),1-2.3-4.5-6

Dem HERRN gehört die Erde und was sie erfüllt, der Erdkreis und seine Bewohner. Denn er hat ihn auf Meere gegründet, ihn über Strömen befestigt. Wer darf hinaufziehn zum Berg des HERRN,

wer darf stehn an seiner heiligen Stätte? Der unschuldige Hände hat und ein reines Herz, der seine Seele nicht an Nichtiges hängt und keinen trügerischen Eid geschworen hat.

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