Tagesevangelium

Brief des Apostels Paulus an die Römer 8,26-27

Schwestern und Brüder! Der Geist nimmt sich unserer Schwachheit an. Denn wir wissen nicht, was wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern. Der die Herzen erforscht, weiß, was die Absicht des Geistes ist. Denn er tritt so, wie Gott es will, für die Heiligen ein.

weiterlesen

Psalmen 86(85),5-6.9-10.15-16a

Du, mein Herr, bist gut und bereit zu vergeben, reich an Liebe für alle, die zu dir rufen. Vernimm, HERR, mein Bittgebet, achte auf mein lautes Flehen! Alle Völker, die du gemacht hast, werden kommen

und sich niederwerfen, mein Herr, vor deinem Angesicht, sie werden deinen Namen ehren.

weiterlesen

Buch der Weisheit 12,13.16-19

Es gibt keinen Gott, Herr, außer dir, der für alles Sorge trägt; daher brauchst du nicht zu beweisen, dass du gerecht geurteilt hast. Deine Stärke ist die Grundlage deiner Gerechtigkeit und deine Herrschaft über alles lässt dich alles schonen. Stärke beweist du, wenn man an deine unbeschränkte Macht nicht glaubt, und bei denen, die sie kennen, strafst du die anmaßende Auflehnung.

weiterlesen

Tertullian

Gott hätte überhaupt in gar keine Beziehungen zu den Menschen treten können, wenn er nicht menschliche Empfindungen und Affekte angenommen hätte. Durch sie verhüllte er die Größe seiner Majestät, die der menschlichen Schwäche sonst unerträglich gewesen wäre. Diese Erniedrigung war seiner allerdings unwürdig, für den Menschen aber notwendig.

weiterlesen

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 12,14-21

In jener Zeit fassten die Pharisäer den Beschluss, Jesus umzubringen. Als Jesus das erfuhr, ging er von dort weg. Viele folgten ihm nach und er heilte sie alle. Er gebot ihnen, dass sie ihn nicht bekannt machen sollten, damit erfüllt werde, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist: Siehe, mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem ich Gefallen gefunden habe.

weiterlesen

Psalmen 9(9B),1-2.3-4.7-8.14

HERR, warum bleibst du so fern, verbirgst dich in Zeiten der Not? Voller Hochmut verfolgt der Frevler den Elenden. Sie sollen sich fangen in den Ränken, die sie selbst ersonnen. Denn der Frevler hat sich gerühmt nach Herzenslust, der Gierige hat gelästert und den HERRN verachtet. Überheblich sagt der Frevler: „Gott ahndet nicht.

weiterlesen

Buch Micha 2,1-5

Weh denen, die Unheil planen und böse Taten auf ihren Lagern! Wenn es Tag wird, führen sie es aus; denn sie haben die Macht dazu. Sie wollen Felder haben und reißen sie an sich, sie wollen Häuser haben und bringen sie in ihren Besitz. Sie wenden Gewalt an gegen den Mann und sein Haus, gegen den Besitzer und sein Eigentum.

weiterlesen

Origenes

Der Sabbat ist als ein heiliger Tag eingesetzt worden. Alle Heiligen und Gerechten sollen den Sabbat feiern. […] Schauen wir also, worin für den Christen das Einhalten des Sabbat besteht: Man soll keine weltliche Arbeit verrichten; man soll sich aller irdischen Werke enthalten und nichts tun, was mit der Welt in Zusammenhang steht; man soll sich geistlichen Verrichtungen widmen, zur Kirche gehen, der Schriftlesung und deren Erläuterungen Aufmerksamkeit schenken, an Himmlisches denken, sich mit der Hoffnung auf das künftige Leben befassen, sich das kommende Gericht vor Augen halten und nicht über die sichtbaren und gegenwärtigen Wirklichkeiten nachsinnen, sondern die zukünftigen und unsichtbaren betrachten.

weiterlesen

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 12,1-8

In jener Zeit ging Jesus am Sabbat durch die Kornfelder. Seine Jünger hatten Hunger; sie rissen Ähren ab und aßen davon. Die Pharisäer sahen es und sagten zu ihm: Sieh her, deine Jünger tun etwas, das am Sabbat verboten ist. Da sagte er zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig waren – wie er in das Haus Gottes ging und wie sie die Schaubrote aßen, die weder er noch seine Begleiter, sondern nur die Priester essen durften? Oder habt ihr nicht im Gesetz gelesen, dass am Sabbat die Priester im Tempel den Sabbat entweihen, ohne sich schuldig zu machen? Ich sage euch: Hier ist Größeres als der Tempel.

weiterlesen

Buch Jesaja 38,10-11.12abcd.16.20

Ich sprach: In der Mitte meiner Tage muss ich hinab zu den Pforten der Unterwelt, ich bin gefangen für den Rest meiner Jahre. Ich darf den HERRN nicht schauen im Land der Lebenden, keinen Menschen mehr sehen bei den Bewohnern der Erde. Meine Hütte bricht man ab, man deckt sie über mir ab wie das Zelt eines Hirten.

weiterlesen