Tagesevangelium

Psalmen 16(15),1-2.4.5.8.9.11

Behüte mich, Gott, denn bei dir habe ich mich geborgen! Ich sagte zum HERRN: Mein Herr bist du, mein ganzes Glück bist du allein. Zahlreich sind die Schmerzen derer, die einem anderen Gott nacheilen. Ich will ihre Trankopfer von Blut nicht spenden, ich nehme ihre Namen nicht auf meine Lippen.

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Erstes Buch der Könige 18,20-39

In jenen Tagen schickte König Ahab in ganz Israel umher und ließ die Propheten des Baal auf dem Karmel zusammenkommen. Und Elija trat vor das ganze Volk und rief: Wie lange noch schwankt ihr nach zwei Seiten? Wenn der HERR der wahre Gott ist, dann folgt ihm! Wenn aber Baal es ist, dann folgt diesem! Doch das Volk gab ihm keine Antwort.

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Hl. Hildegard von Bingen

Alle Elemente sind im Menschen voneinander getrennt und in bestimmter Ordnung voneinander unterschieden. Die Seele erscheint wie Feuer, und die Vernunft in ihr ist gleichsam das Licht. Von der Vernunft, die lichtvoll ist, wird sie so durchdrungen, wie die Welt von der Sonne erleuchtet wird, weil sie durch die Vernunft alle Werke, die sie im Menschen wirkt, voraussieht und erkennt.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 5,13-16

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr, außer weggeworfen und von den Leuten zertreten zu werden. Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.

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Psalmen 4,2.3-4.7-8

Wenn ich rufe, gib mir Antwort, Gott meiner Gerechtigkeit! Du hast mir weiten Raum geschaffen in meiner Bedrängnis. Sei mir gnädig und hör auf mein Flehen! Ihr Mächtigen, wie lange noch schmäht ihr meine Ehre, wie lange noch liebt ihr das Nichtige und sucht die Lüge? Erkennt, dass der HERR sich seinen Frommen erwählt hat, der HERR hört, wenn ich zu ihm rufe.

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Erstes Buch der Könige 17,7-16

In jenen Tagen vertrocknete der Bach, an dem sich Elija verborgen hielt; denn es fiel kein Regen im Land. Da erging das Wort des HERRN an Elija: Mach dich auf und geh nach Sarepta, das zu Sidon gehört, und bleib dort! Ich habe dort einer Witwe befohlen, dich zu versorgen. Er machte sich auf und ging nach Sarepta.

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Hl. Nerses Schnorhali

Du stiegst auf einen hohen Berg und setztest Dich, Wie Du einst herabgestiegen warst auf den Sinai. In der Wolke hast Du das alte Gesetz kundgetan, In deinem Leib, o Wort, lehrtest Du das neue.

Deinen göttlichen Mund hast Du geöffnet Und die guten Menschen seliggepriesen. Anstelle der Tafeln mit den Zehn Geboten Gabst Du die neun Seligpreisungen des neuen Gesetzes.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 5,1-12

In jener Zeit, als Jesus die vielen Menschen sah, die ihm folgten, stieg er auf den Berg. Er setzte sich und seine Jünger traten zu ihm. Und er öffnete seinen Mund, er lehrte sie und sprach: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.

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Psalmen 121(120),1-2.3-4.5-6.7-8

Ich erhebe meine Augen zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde erschaffen hat. Er lässt deinen Fuß nicht wanken; dein Hüter schlummert nicht ein. Siehe, der Hüter Israels, er schlummert nicht ein und schläft nicht.

Der HERR ist dein Hüter, der HERR gibt dir Schatten zu deiner Rechten.

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Erstes Buch der Könige 17,1-6

In jenen Tagen sprach der Prophet Elija aus Tischbe in Gilead zu Ahab, dem König von Israel: So wahr der HERR, der Gott Israels, lebt, in dessen Dienst ich stehe: in diesen Jahren sollen weder Tau noch Regen fallen, es sei denn auf mein Wort hin. Danach erging das Wort des HERRN an Elija: Geh weg von hier, wende dich nach Osten und verbirg dich am Bach Kerit östlich des Jordan! Aus dem Bach sollst du trinken und den Raben habe ich befohlen, dass sie dich dort ernähren.

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