Tagesevangelium

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 15,18-21

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat. Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt.

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Psalmen 100(99),2.3.4.5

Dient dem HERRN mit Freude! Kommt vor sein Angesicht mit Jubel! Erkennt: Der HERR allein ist Gott. Er hat uns gemacht, wir sind sein Eigentum, sein Volk und die Herde seiner Weide. Kommt mit Dank durch seine Tore, mit Lobgesang in seine Höfe! Dankt ihm, preist seinen Namen! Denn der HERR ist gut, ewig währt seine Huld und von Geschlecht zu Geschlecht seine Treue.

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Apostelgeschichte 16,1-10

In jenen Tagen kam Paulus nach Derbe und nach Lystra. Und siehe, dort lebte ein Jünger namens Timotheus, der Sohn einer gläubig gewordenen Jüdin und eines Griechen. Er war Paulus von den Brüdern in Lystra und Ikonion empfohlen worden. Paulus wollte ihn als Begleiter mitnehmen und ließ ihn mit Rücksicht auf die Juden, die in jenen Gegenden wohnten, beschneiden; denn alle wussten, dass sein Vater ein Grieche war.

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Hl. Aelred von Rievaulx

Unter den menschlichen Werten gibt es nichts Heiligeres, das man sich wünschen, nichts Nützlicheres, das man erstreben könnte, nichts, das schwerer zu finden wäre, nichts Lieblicheres, das man erleben, nichts Fruchtbareres, das man besitzen könnte, als die Freundschaft. Sie trägt ihre Früchte sowohl im gegenwärtigen Leben – also im Leben von heute – als auch im zukünftigen; ihre Süße verfeinert alle Tugenden; ihre Kraft besiegt die Laster; sie mildert das Unglück und zügelt uns im Glück.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 15,12-17

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut.

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Psalmen 57(56),8-9.10-12

Mein Herz ist bereit, o Gott, mein Herz ist bereit, ich will singen und spielen. Wach auf, meine Herrlichkeit! Wacht auf, Harfe und Leier! Ich will das Morgenrot wecken. Ich will dich preisen, Herr, unter den Völkern, dir vor den Nationen spielen. Deine Liebe reicht, so weit der Himmel ist, deine Treue, so weit die Wolken ziehn.

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Apostelgeschichte 15,22-31

In jenen Tagen beschlossen die Apostel und die Ältesten zusammen mit der ganzen Gemeinde, Männer aus ihrer Mitte auszuwählen und sie zusammen mit Paulus und Barnabas nach Antiochia zu senden, nämlich Judas, genannt Barsabbas, und Silas, führende Männer unter den Brüdern. Sie gaben ihnen folgendes Schreiben mit: Die Apostel und die Ältesten, eure Brüder, grüßen die Brüder aus dem Heidentum in Antiochia, in Syrien und Kilikien.

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Hl. Pater Pio von Pietrelcina

Ihre Klagen und Ihre Ängste kommen nicht von Gott, und Gott ist nicht ihr Urheber. Satan ist es, der Ihnen diese Ängste ins Herz legt, und Gott lässt es zu Ihrer Vervollkommnung zu. Aber Gott will, dass Sie sich über all das lustig machen und diese Prüfungen in Frieden ertragen. Je mehr Sie klagen, je mehr Sie versuchen, diese Prüfungen abzuwehren, desto länger werden sie dauern.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 15,1-8

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Winzer. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein kraft des Wortes, das ich zu euch gesagt habe.

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Psalmen 122(121),1-3.4-5

Ich freute mich, als man mir sagte: „Zum Haus des HERRN wollen wir gehen.“ Schon stehen unsere Füße in deinen Toren, Jerusalem: Jerusalem, als Stadt erbaut, die fest in sich gefügt ist. Dorthin zogen die Stämme hinauf, die Stämme des HERRN, wie es Gebot ist für Israel, den Namen des HERRN zu preisen.

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