Home | Tagesevangelium
So spricht der HERR: Verflucht der Mensch, der auf Menschen vertraut, auf schwaches Fleisch sich stützt und dessen Herz sich abwendet vom HERRN.
Er ist wie ein Strauch in der Steppe, der nie Regen kommen sieht; er wohnt auf heißem Wüstenboden, im Salzland, das unbewohnbar ist.
Gesegnet der Mensch, der auf den HERRN vertraut und dessen Hoffnung der HERR ist.
„Es ist umsonst, dass ihr vor Tagesanbruch aufsteht“, heißt es in einem Psalm (126(127),2 Vulg.). […] So waren die Söhne des Zebedäus, die sich bereits ihre Plätze ausgesucht hatten – der eine zu seiner Rechten, der andere zu seiner Linken –, bevor sie sich in Gleichförmigkeit mit der Passion des Herrn der Erniedrigung unterzogen hatten.
In jener Zeit, als Jesus nach Jerusalem hinaufzog, nahm er die zwölf Jünger beiseite und sagte unterwegs zu ihnen:
Wir gehen nach Jerusalem hinauf; und der Menschensohn wird den Hohepriestern und Schriftgelehrten ausgeliefert; sie werden ihn zum Tod verurteilen
und den Heiden ausliefern, damit er verspottet, gegeißelt und gekreuzigt wird; und am dritten Tag wird er auferweckt werden.
Du wirst mich befreien aus dem Netz, das sie mir heimlich legten;
denn du bist meine Zuflucht.
In deine Hand lege ich voll Vertrauen meinen Geist; du hast mich erlöst, HERR, du Gott der Treue.
Vor all meinen Bedrängern wurde ich zum Spott,
zum Spott sogar für meine Nachbarn.
Meinen Freunden wurde ich zum Schrecken,
wer mich auf der Straße sieht, der flieht vor mir.
Meine Feinde sagten: Kommt, lasst uns gegen Jeremia Pläne schmieden! Denn nie wird dem Priester die Weisung ausgehen, dem Weisen der Rat und dem Propheten das Wort. Kommt, wir wollen ihn mit Worten schlagen und auf keines seiner Worte achten.
Gib du, HERR, Acht auf mich und höre das Gerede meiner Widersacher!
Darf man Gutes mit Bösem vergelten? Doch sie haben mir eine Grube gegraben.
„Wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“ Christus hat seinen Jüngern nicht nur geboten, sich nicht Meister nennen zu lassen und nicht die Ehrenplätze beim Gastmahl zu lieben noch irgendeine andere Ehre, sondern er gab ihnen in eigener Person ein Beispiel und Vorbild der Demut.
In jener Zeit sprach Jesus zum Volk und zu seinen Jüngern
und sagte: Auf dem Stuhl des Mose sitzen die Schriftgelehrten und die Pharisäer.
Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach ihren Taten; denn sie reden nur, tun es aber nicht.
Sie schnüren schwere und unerträgliche Lasten zusammen und legen sie den Menschen auf die Schultern, selber aber wollen sie keinen Finger rühren, um die Lasten zu bewegen.
„Nicht wegen deiner Opfer rüge ich dich,
deine Brandopfer sind mir immer vor Augen.
Aus deinem Haus nehme ich keinen Stier an, keine Böcke aus deinen Hürden.
Was zählst du meine Gebote auf
und führst meinen Bund in deinem Mund?
Dabei war Zucht dir verhasst, meine Worte warfst du hinter dich.
Hört das Wort des HERRN, ihr Wortführer von Sodom! Horcht auf die Weisung unseres Gottes, Volk von Gomorra!
Wascht euch, reinigt euch! Schafft mir eure bösen Taten aus den Augen! Hört auf, Böses zu tun!
Lernt, Gutes zu tun! Sucht das Recht! Schreitet ein gegen den Unterdrücker! Verschafft den Waisen Recht, streitet für die Witwen!
Kommt doch, wir wollen miteinander rechten, spricht der HERR.
Meine Brüder, wie können wir es wagen, jemanden zu richten und zu verurteilen, selbst wenn wir gesehen haben, wie er eine Sünde begangen hat? Wer gestern noch ein Sünder war, kann heute ein reuiger Heiliger sein. Wenn wir viel Böses in unserem Nächsten sehen, lasst uns zumindest sagen: „Ach, hätte der liebe Gott mir nicht mehr Gnade gewährt als ihm, wäre ich vielleicht noch weiter gegangen.