Tagesevangelium

Psalmen 94(93),5-6.7-8.9-10.14-15

HERR, sie zertreten dein Volk, sie unterdrücken dein Erbteil. Sie bringen die Witwen und Fremden um und morden die Waisen. Sie sagten: Der HERR sieht es nicht, der Gott Jakobs merkt es nicht. Begreift doch, ihr Toren im Volk! Ihr Unvernünftigen, wann werdet ihr klug?

Sollte der nicht hören, der das Ohr gepflanzt hat, sollte der nicht sehen, der das Auge geformt hat? Sollte der nicht zurechtweisen, der die Nationen erzieht, er, der die Menschen Erkenntnis lehrt? Der HERR lässt sein Volk nicht im Stich und wird sein Erbe nicht verlassen.

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Buch Jesaja 10,5-7.13-16

So spricht der Herr: Wehe Assur, dem Stock meines Zorns! Der Knüppel in ihrer Hand, das ist meine Wut. Gegen eine gottlose Nation sende ich ihn und gegen das Volk meines Grimms entbiete ich ihn, um Beute zu erbeuten und Raub zu rauben, um es zu zertreten wie Lehm in den Gassen. Doch Assur stellt es sich nicht so vor, sein Herz plant es anders, es hat nur Vernichtung im Sinn, die Ausrottung nicht weniger Nationen.

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Hl. Gregor der Große

Stimmen wir ein in den Ruf Davids! Hören wir doch, wie er weint und vergießen wir mit ihm Tränen! Lasst uns auch sehen, wie er sich wieder aufrichtet, und freuen wir uns mit ihm: „Erbarme dich meiner, o Gott, nach deiner großen Barmherzigkeit“ (Ps 50,3 Vulg.). Stellen wir uns einen Schwerverletzten vor, der nackt im Staub liegt und nahe daran ist, den letzten Atemzug zu tun.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 11,20-24

In jener Zeit begann Jesus, den Städten, in denen er die meisten Machttaten getan hatte, Vorwürfe zu machen, weil sie nicht Buße getan hatten: Weh dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida! Denn wenn in Tyrus und Sidon die Machttaten geschehen wären, die bei euch geschehen sind – längst schon wären sie in Sack und Asche umgekehrt.

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Psalmen 48(47),2-3ab.3cd.4.5-6.7-8

Groß ist der HERR und hoch zu loben in der Stadt unseres Gottes. Sein heiliger Berg ragt herrlich empor; er ist die Freude der ganzen Erde. Der Berg Zion liegt weit im Norden;

er ist die Stadt des großen Königs. Gott ist in ihren Palästen, als sichere Burg erwiesen. Denn siehe: Könige traten zusammen, gemeinsam rückten sie näher.

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Buch Jesaja 7,1-9

In der Zeit, als Ahas, der Sohn Jotams, des Sohnes Usijas, König von Juda war, zogen Rezin, der König von Aram, und Pekach, der Sohn Remaljas, der König von Israel, gegen Jerusalem hinauf in den Krieg; aber man konnte den Krieg gegen es nicht führen. Als dem Haus David gemeldet wurde: Aram hat sich auf Efraim niedergelassen!, da zitterte sein Herz und das Herz seines Volkes, wie die Bäume des Waldes im Wind zittern.

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Hl. Johannes Chrysostomus

„Ich war fremd“, sagt Christus, „und ihr habt mich aufgenommen“ (vgl. Mt 25,35). Und weiter: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“ (Mt 25,40). Da es sich um einen Glaubenden und noch dazu um einen Bruder handelt, mag er auch noch so gering sein, ist es Christus, der mit ihm eintritt.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 10,34-42.11,1

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen! Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; und die Hausgenossen eines Menschen werden seine Feinde sein.

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Psalmen 50(49),8-9.16b-17.21.23

„Nicht wegen deiner Opfer rüge ich dich, deine Brandopfer sind mir immer vor Augen. Aus deinem Haus nehme ich keinen Stier an, keine Böcke aus deinen Hürden.

Was zählst du meine Gebote auf Dabei war Zucht dir verhasst, meine Worte warfst du hinter dich. Das hast du getan und ich soll schweigen? Meinst du, ich bin wie du?

Ich halte es dir vor Augen und rüge dich.

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Buch Jesaja 1,10-17

Hört das Wort des HERRN, ihr Wortführer von Sodom! Horcht auf die Weisung unseres Gottes, Volk von Gomorra! Was soll ich mit euren vielen Schlachtopfern?, spricht der HERR. Die Brandopfer von Widdern und das Fett von Mastkälbern habe ich satt und am Blut der Stiere, Lämmer und Böcke habe ich kein Gefallen.

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