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Schwestern und Brüder! Erinnert euch an die früheren Tage, in denen ihr als Erleuchtete einen harten Leidenskampf auf euch genommen habt,
da ihr durch Beschimpfungen und Bedrängnisse öffentlich zur Schau gestellt wurdet oder mitbetroffen gewesen seid vom Geschick derer, denen es so erging;
denn ihr habt mit den Gefangenen gelitten und auch den Raub eures Vermögens mit Freuden hingenommen, da ihr wusstet, dass ihr einen besseren und bleibenden Besitz habt.
Das Licht auf dem Leuchter, vom dem die Schrift spricht, ist unser Herr Jesus Christus, das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, der in diese Welt kommt (vgl. Joh 1,9 Vulg.). Der Leuchter ist die heilige Kirche. Auf ihrer Verkündigung ruht das leuchtende Wort Gottes, das nicht nur die Bewohner seines Hauses [der Kirche], sondern die Menschen auf der ganzen Welt erleuchtet und alle Gemüter mit der Erkenntnis Gottes erfüllt.
In jener Zeit sprach Jesus: Zündet man etwa eine Leuchte an und stellt sie unter den Scheffel oder unter das Bett? Stellt man sie nicht auf den Leuchter?
Denn es gibt nichts Verborgenes, das nicht bekannt werden soll, und nichts Geheimes, das nicht an den Tag kommen soll.
Wenn einer Ohren hat zum Hören, so höre er!
Weiter sagte er: Achtet auf das, was ihr hört! Nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden, ja, es wird euch noch mehr gegeben.
Dem HERRN gehört die Erde und was sie erfüllt,
der Erdkreis und seine Bewohner.
Denn er hat ihn auf Meere gegründet,
ihn über Strömen befestigt.
Wer darf hinaufziehn zum Berg des HERRN,
wer darf stehn an seiner heiligen Stätte?
Der unschuldige Hände hat und ein reines Herz,
der seine Seele nicht an Nichtiges hängt
und keinen trügerischen Eid geschworen hat.
„Seht, all das …“ (Ijob 13,1). All das, nämlich die Ereignisse, die noch kommen sollten, sah Ijob schon gegenwärtig in demjenigen, für den es weder eine Zukunft gibt, die kommt, noch eine Vergangenheit, die sich entfernt: Alle Ereignisse stehen ihm gleichzeitig vor Augen. Und weil Ijob all das, was erst noch eintreffen sollte – sei es in Taten oder in Worten –, schon gesehen hatte, kann er hinzufügen: „All das hat mein Auge gesehen und mein Ohr gehört“ (13,1).
In jener Zeit lehrte Jesus am Ufer des Sees von Galiläa und sehr viele Menschen versammelten sich um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot auf dem See und setzte sich; die Leute aber standen am Ufer.
Und er sprach lange zu ihnen und lehrte sie in Gleichnissen. Bei dieser Belehrung sagte er zu ihnen:
Hört! Siehe, ein Sämann ging hinaus, um zu säen.
So spricht der HERR zu meinem Herrn:
Setze dich zu meiner Rechten
und ich lege deine Feinde
als Schemel unter deine Füße.
Das Zepter deiner Macht streckt der HERR aus vom Zion her:
Herrsche inmitten deiner Feinde!
Dich umgibt Herrschaft am Tag deiner Macht,
im Glanz des Heiligtums.
Jeder Priester des Ersten Bundes steht Tag für Tag da, versieht seinen Dienst und bringt viele Male die gleichen Opfer dar, die doch niemals Sünden wegnehmen können.
Jesus Christus aber hat nur ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht und sich dann für immer zur Rechten Gottes gesetzt;
seitdem wartet er, bis seine Feinde ihm als Schemel unter die Füße gelegt werden.
Wenn jene, die wir lieben, uns um etwas bitten,
danken wir ihnen, dass sie uns darum bitten.
Wenn es Dir gefiele, Herr, uns in unserem ganzen Leben
nur um eine einzige Sache zu bitten,
wären wir ganz hingerissen davon,
und dieses eine Mal Deinen Willen getan zu haben,
wäre das herausragende Ereignis unseres Lebens.