Tagesevangelium

Hl. Ambrosius

Dir wurde die Bürde des Priestertums anvertraut. Du stehst im Heck der Kirche und steuerst das Schiff mitten durch die Fluten. Halte das Steuer des Glaubens fest in der Hand, damit du in den schweren Stürmen dieser Zeit nicht kenterst. Groß und weit ist das Meer; aber fürchte dich nicht! Denn der Herr hat „den Erdkreis auf Meere gegründet, ihn über Strömen befestigt“ (vgl.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 16,13-19

In jener Zeit, als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger und sprach: Für wen halten die Menschen den Menschensohn? Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten. Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes! Jesus antwortete und sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel.

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ps 23(22),1-3.4.5.6

Der HERR ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen. Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser. Meine Lebenskraft bringt er zurück. Er führt mich auf Pfaden der Gerechtigkeit, getreu seinem Namen.

Auch wenn ich gehe im finsteren Tal, ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab, sie trösten mich.

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Erster Brief des Apostels Petrus 5,1-4

Schwestern und Brüder! Eure Ältesten ermahne ich, als Mitältester und Zeuge der Leiden Christi, der auch an der Herrlichkeit teilhaben soll, die sich offenbaren wird: Weidet die euch anvertraute Herde Gottes, nicht gezwungen, sondern freiwillig, wie Gott es will; auch nicht aus Gewinnsucht, sondern mit Hingabe; seid nicht Beherrscher der Gemeinden, sondern Vorbilder für die Herde! Wenn dann der oberste Hirt erscheint, werdet ihr den nie verwelkenden Kranz der Herrlichkeit empfangen.

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Hl. Johannes Chrysostomus

Petrus betrachtet das Leiden und den Tod Christi aus einem rein natürlichen, menschlichen Blickwinkel: Dieser Tod erscheint ihm Gottes unwürdig, als eine Verunglimpfung seiner Herrlichkeit. Christus tadelt ihn und scheint ihm sagen zu wollen: „Aber nein, Leiden und Tod sind nicht unter meiner Würde.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus 8,27-33

In jener Zeit ging Jesus mit seinen Jüngern in die Dörfer bei Cäsarea Philippi. Auf dem Weg fragte er die Jünger: Für wen halten mich die Menschen? Sie sagten zu ihm: Einige für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für sonst einen von den Propheten. Da fragte er sie: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete ihm: Du bist der Christus! Doch er gebot ihnen, niemandem etwas über ihn zu sagen.

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ps 102(101),16-17.18-19.20-21.29.22

Die Völker werden fürchten den Namen des HERRN und alle Könige der Erde deine Herrlichkeit. Der HERR hat Zion dann wieder aufgebaut, er ist erschienen in seiner Herrlichkeit. Er hat sich dem Bittgebet der verlassenen Stadt zugewandt, ihre Bittgebete hat er nicht verschmäht. Dies sei aufgeschrieben für das kommende Geschlecht, damit den HERRN lobe das Volk, das noch erschaffen wird.

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Buch Genesis 9,1-13

Gott segnete Noach und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar, mehrt euch und füllt die Erde! Furcht und Schrecken vor euch soll sich auf alle Tiere der Erde legen, auf alle Vögel des Himmels, auf alles, was sich auf dem Erdboden regt, und auf alle Fische des Meeres; in eure Hand sind sie gegeben.

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Theophil von Antiochien

Wie ein blankgeputzter Spiegel soll die Seele des Menschen sein. Wenn sich erst einmal Rost am Spiegel festsetzt, kann der Mensch das Bild seines Angesichtes nicht mehr darin schauen. Ebenso kann ein mit Sünden behafteter Mensch Gott nicht mehr schauen. […]

Aber wenn du willst, kannst du geheilt werden.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus 8,22-26

In jener Zeit kamen Jesus und seine Jünger nach Betsaida. Da brachte man einen Blinden zu Jesus und bat ihn, er möge ihn berühren. Er nahm den Blinden bei der Hand, führte ihn vor das Dorf hinaus, bestrich seine Augen mit Speichel, legte ihm die Hände auf und fragte ihn: Siehst du etwas? Der Mann blickte auf und sagte: Ich sehe Menschen; denn ich sehe etwas, das wie Bäume aussieht und umhergeht.

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