Tagesevangelium

Buch Genesis 15,5-12.17-18

In jenen Tagen führte der HERR Abram hinaus und sprach: Sieh doch zum Himmel hinauf und zähl die Sterne, wenn du sie zählen kannst! Und er sprach zu ihm: So zahlreich werden deine Nachkommen sein. Und er glaubte dem HERRN und das rechnete er ihm als Gerechtigkeit an. Er sprach zu ihm: Ich bin der HERR, der dich aus Ur in Chaldäa herausgeführt hat, um dir dieses Land zu eigen zu geben.

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Isaak von Stella

Warum bemühen wir uns so wenig darum, füreinander Gelegenheiten zum Heil zu finden, das heißt, einander mehr zu helfen, wo wir die Notwendigkeit erkennen, und einander die Lasten zu tragen? Der Apostel fordert uns dazu auf, wenn er sagt: „Einer trage des anderen Last; so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen“ (Gal 6,2).

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 5,43-48

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Kinder eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.

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Psalmen 119(118),1-2.4-5.7-8

Selig, deren Weg ohne Tadel ist, die gehen nach der Weisung des HERRN. Selig, die seine Zeugnisse bewahren, ihn suchen mit ganzem Herzen.

Du hast deine Befehle gegeben, damit man sie genau beachtet. Wären doch meine Schritte fest darauf gerichtet, deine Gesetze zu beachten. Mit lauterem Herzen will ich dir danken, wenn ich deine gerechten Entscheide lerne.

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Deuteronomium 26,16-19

Mose sprach zum Volk: Heute, an diesem Tag, verpflichtet dich der HERR, dein Gott, diese Gesetze und die Rechtsentscheide zu halten: Du sollst sie bewahren und sie halten mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele. Heute hast du der Erklärung des HERRN zugestimmt. Er hat dir erklärt: Er will dein Gott werden und du sollst auf seinen Wegen gehen, seine Gesetze, Gebote und Rechtsentscheide bewahren und auf seine Stimme hören.

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Hl. Cyrill von Jerusalem

Jetzt ist die Zeit zu beichten. Bekenne, was du in Wort und Tat, bei Nacht und bei Tag gesündigt hast. Beichte in dieser „rechten Zeit“, und empfange am „Tag des Heiles“ (Jes 49,8; 2 Kor 6,2) den himmlischen Schatz. […] Lass die Gegenwart hinter dir und vertraue auf die Zukunft.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 5,20-26

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen. Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber jemanden tötet, soll dem Gericht verfallen sein.

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Psalmen 130(129),1-2.3-4.5-6ab.6c.7a.8

Aus den Tiefen rufe ich, HERR, zu dir: Mein Herr, höre doch meine Stimme! Lass deine Ohren achten auf mein Flehen um Gnade.

Würdest du, HERR, die Sünden beachten, mein Herr, wer könnte bestehen? Doch bei dir ist Vergebung, damit man in Ehrfurcht dir dient.

Ich hoffe auf den HERRN, es hofft meine Seele, ich warte auf sein Wort.

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Buch Ezechiel 18,21-28

So spricht Gott, der Herr: Wenn der Schuldige sich von allen Sünden, die er getan hat, abwendet, alle meine Satzungen bewahrt und nach Recht und Gerechtigkeit handelt, wird er bestimmt am Leben bleiben, er wird nicht sterben. Keines seiner Vergehen, die er begangen hat, wird ihm angerechnet.

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Hl. Faustina Kowalska

[Sr. Faustyna hörte, wie Jesus zu ihr sprach:] „Wisse, meine Tochter, dass zwischen mir und dir der unendliche Abgrund besteht, der den Schöpfer vom Geschöpf trennt, aber meine Barmherzigkeit überbrückt diesen Abgrund. Ich erhebe dich zu mir, nicht weil ich dich brauche, sondern ich schenke dir die Gnade der Vereinigung aus reiner Barmherzigkeit.

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